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Checkliste: Optimierung von überschüssiger Liquidität

Sie möchten überschüssige Liquidität Ihres Unternehmens optimaler verwenden und verwalten? Überprüfen Sie mit Hilfe der Checkliste mögliche Schritte und Lösungen für Ihr Unternehmen und Vermögen.

1. Ist das Thema der Bewirtschaftung von überschüssiger Liquidität für mich als Unternehmer von Bedeutung?

Das aktuell niedrige Zinsumfeld ist, neben generellen Renditeüberlegungen, ein wesentlicher Grund, sich mit Vermögensanlagen im Geschäftsvermögen auseinanderzusetzen. Denn: Durch Liquiditätsreduktion können Sie drohende Negativzinsen oder gar bereits vorhandene Weiterverrechnung von entsprechenden Kosten umgehen beziehungsweise mindern.

2. Wieviel Liquidität ist für mein Unternehmen betriebsnotwendig? 

Der Bedarf an Liquidität hängt stark von Ihrem Geschäftsmodell ab. Oftmals ist ein Teil der vorhandenen Liquidität auf Stufe Unternehmen nicht betriebsnotwendig und übersteigt die Zielgrösse einer strategischen Reserve (sogenannten „eiserne Reserve“). Wie viele Reserven Sie zusätzlich zu den „eisernen Reserven“ im Unternehmen halten, ist auch eine strategische Entscheidung.

3. Welche Überlegung muss ich vor der Entnahme von nichtbetriebsnotwendiger Liquidität machen?

Überprüfen Sie kritisch, wie hoch Ihre nicht betriebsnotwendige Liquidität auf Stufe Unternehmen tatsächlich ist. Denn viele Unternehmer betrachten die Liquidität auf Stufe Unternehmen bereits als ihr Quasi-Privatvermögen und verzichten daher auf eine Überführung ins Privatvermögen. Um die Vermögenssituation Ihres Unternehmens richtig einschätzen zu können, schaffen Sie sich Transparenz über das operative Geschäftsvermögen, das Vermögen in der Holdinggesellschaft sowie das Vorsorge- und Privatvermögen. Überprüfen Sie, ob hier eine für eine langfristige Ausrichtung entscheidende Balance besteht. Nehmen Sie allenfalls vorgängig eine Anpassung der Entnahmestrategie vor.

4. Welche Punkte muss ich bei Vermögensanlagen auf Stufe Unternehmen beachten?

Hier gibt es zwei wichtige Aspekte zu berücksichtigen: Erstens gelten unterschiedliche steuerliche Rahmenbedingungen für Vermögensanlagen im Geschäfts- und Privatvermögen. Im Geschäftsvermögen sind – anders als grundsätzlich bei Privatpersonen, welche ihre Vermögenswerte im Privatvermögen halten – Kapitalgewinne ebenfalls steuerbar. Zweitens sollten Sie darauf achten, dass der Gesellschaftszweck eine Bewirtschaftung der nicht betriebsnotwendigen Mittel erlaubt, dass der Verwaltungsrat die Bewirtschaftung beschlossen oder an die Geschäftsleitung delegiert hat und dass ein Anlagereglement mit den Grundsätzen für die Vermögensverwaltung vorliegt.

5. Wie kann ich die anfallende Liquidität sukzessive investieren?

Eine mögliche Lösung ist ein sogenannter «Sweeper» (deutsch: Scheibenwischer). Es handelt sich dabei um ein Anlagekonto, das automatisch und periodisch Überschussliquidität von anderen Konten abschöpft, um diese gemäss Kundenvorgabe zu investieren.

6. Was sind nun meine nächsten Schritte?

Wenn möglich, nehmen Sie eine kurze Erstanalyse entsprechend den oben genannten Punkten vor und kontaktieren Sie uns. Alle weiteren Schritte können Sie gemeinsam mit uns evaluieren. Eine erste Themenbesprechung oder ein Erstgespräch einer ausführlicheren Beratung bieten wir bestehenden Kunden kostenlos an.