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Beratung durch Entrepreneurs & Executives Desks

Weil bei Unternehmern das private mit dem unternehmerischen Vermögen stark verflochten ist, bietet die Credit Suisse mit den Entrepreneurs & Executives Desks (E&E Desks) Beratung aus einer Hand an: Beraterteams, die aus einem Privat- und einem Firmenkundenberater bestehen, decken so ein sehr breites Spektrum an Kundenbedürfnissen ab und unterstützen bei der Optimierung der Vermögensstruktur.

Mit der Initiative «Bank für Unternehmer» beruft sich die Credit Suisse auf ihre Unternehmer-DNA. So nutzt sie ihre langjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung, im Firmenkundengeschäft und im Investment Banking, um Unternehmer ganzheitlich zu beraten. An schweizweit 20 Standorten gibt es sogenannte E&E Desks; hier bilden je ein Firmen- und ein Kundenberater ein Beratertandem. Auf der Privatkundenseite steht ein spezialisierter Berater, der sich gut in Steuer- und Rechtsfragen sowie in Corporate Finance auskennt. Er pflegt einen engen Austausch mit dem Firmenkundenberater und anderen internen Experten, um gemeinsame Lösungen für den Unternehmer zu erarbeiten. Oft geschieht dies auch unter Einbezug weiterer bankexterner Experten. Der E&E-Berater unterstützt den Kunden bei konkreten Fragestellungen sowie der periodischen Überprüfung seiner Vermögensstrukturen und zeigt ihm weitere Aspekte der Optimierung auf. Zusammen mit dem Unternehmer nimmt der E&E-Berater eine Priorisierung der aktuellen Bedürfnisse vor. Denn je nachdem, in welcher unternehmerischen und privaten Phase sich der Kunde befindet, unterscheidet sich auch die Beratung. Da die Credit Suisse über eine sehr breite und tiefe Palette an Lösungen und Services verfügt, zählt sie zu den ganz wenigen Banken, die ihre Kunden in jeder Unternehmensphase – von der Gründung über das Wachstum bis hin zur Nachfolge – beraten können.

Vermittler zwischen Jungunternehmern und Investoren

So benötigt zum Beispiel ein junges Unternehmen in der Gründungs- und frühen Wachstumsphase zusätzliches Eigenkapital zur Weiterentwicklung, das heisst Venture Capital. Die Aufnahme von (Risiko-)Kapital gestaltet sich für Jungunternehmer in der Schweiz verhältnismässig schwierig. In Hinblick darauf kann die Credit Suisse durch die Zusammenarbeit zwischen dem Firmenkundengeschäft und dem Private Banking eine ideale Vermittlerrolle einnehmen. Denn auf der Private-Banking-Seite sind Anleger ständig auf der Suche nach interessanten Investitionen, kennen sich aber oft in der Jungunternehmerszene wenig aus. Die Credit Suisse bringt beide Seiten zusammen. So haben beispielsweise beim Private-Investors-Club-Anlass sieben durch eine externe Fachjury ausgewählte Jungunternehmer die einmalige und exklusive Gelegenheit, ihr Unternehmen vor rund 80 Investoren aus dem «Entrepreneurs & Executives»-Segment zu präsentieren. Der Gewinner, der mittels Live-Voting am Event vom Publikum ausgewählt wird, erhält einen Gutschein zur Digitalisierung seiner Aktien.
Durch die Digitalisierung der Aktien mittels der Schaffung von Bucheffekten macht ein Unternehmen einen grossen Schritt in Richtung Professionalisierung und Flexibilität. Dieser Schritt ist insbesondere bei anstehenden Finanzierungsrunden, Änderungen in der Eigentümerschaft oder einem IPO von grosser Bedeutung.
Dieser Anlass findet sowohl bei den Investoren als auch bei den Jungunternehmern starken Zuspruch. Unternehmer können bereits in einem frühen Stadium unser Netzwerk an interessanten Investoren, aber auch an Partnerschaften mit beispielsweise Startups.ch, Switzerland Global Enterprise oder dem SVC nutzen.

Schaffung professioneller Strukturen

Weiterhin zeigt sich, dass es gerade in der Anfangsphase für die Unternehmer entscheidend ist, professionelle Strukturen zu schaffen, um später im Erfolgsfall richtig aufgestellt zu sein. In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel an eine für die Unternehmeraktionäre optimale Vorsorgelösung zu denken. Oft ist das Vorsorgeguthaben in der zweiten Säule das erste «Privatvermögen» des Unternehmers. Viele sogenannte «Stellschrauben» eines Unternehmers befinden sich auf der Stufe des Unternehmens. Entsprechend ist es richtig, diese Aspekte zusammen mit unseren internen und externen Spezialisten aufzugreifen. Weitere Beispiele können in einer späteren Phase die optimale Ausgestaltung der Bezugsstrategie sein. Hier stellen sich Fragen nach dem optimalen Lohn und der richtigen Dividendenstrategie. Nur wenn die Optimierung der privaten und geschäftlichen Situation verfolgt wird, kann ein nachhaltiger Mehrwert für den Unternehmer geschaffen werden. Deshalb beginnt die Beratung der Credit Suisse nicht erst, wenn der Unternehmer bereits über ein grosses Privatvermögen verfügt, sondern schon in dem Moment, in dem er die entscheidenden unternehmerischen Schritte angeht. Damit ergänzt der Ansatz vom Entrepreneurs & Executives Desk wesentlich das Angebot des klassischen Private und Corporate Banking.

Überführung vom Geschäfts- ins Privatvermögen

Mit dem zunehmenden unternehmerischen Erfolg wird der zuvor kurz beschriebene Aufbau von privatem Vermögen immer wichtiger. Nur wenn das Vermögen im Unternehmen, das übrige Privatvermögen und das Vorsorgevermögen sich in Balance befinden, stehen dem Unternehmer sämtliche Nachfolgeoptionen offen. Schwere Unternehmen, das heisst Unternehmen mit grossen Beständen an nicht betriebsnotwendiger Liquidität, sind oft ein Stolperstein für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge. Potenzielle Interessenten wie beispielsweise direkte Mitbewerber, das eigene Management oder potenzielle Investoren sind entweder nicht bereit oder nicht in der Lage, überschüssige Liquidität zu finanzieren. Daneben gibt es zahlreiche weitere Gründe, die nicht betriebsnotwendige Liquidität auszuschütten und vor dem unternehmerischen Risiko zu schützen. Dabei könnte man nicht zuletzt an Haftungsrisiken und das generelle Konkursrisiko denken. Auch deshalb ist es sinnvoll, ab einem bestimmten Zeitpunkt Vermögenswerte ins Privatvermögen zu überführen. Bei einer solchen Transformierung gilt es, diverse Aspekte zu beachten. Zum einen kann die Überführung ins Privatvermögen im Einzelfall eine vorgängige Umstrukturierung des Unternehmens mit einer anschliessenden Sperrfrist bedingen. Zum anderen gilt es, auf kommende Gesetzesänderungen vorbereitet zu sein. Zurzeit dürfte die Steuervorlage 17 (vormals Unternehmenssteuerreform III) für den Unternehmer Opportunitäten bieten. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, die Überprüfung der eigenen Situation hinsichtlich Opportunitäten frühzeitig zusammen mit den Bankberatern in Angriff zu nehmen. Dabei kann die E&E-Beratung alle Bedürfnisse des Kunden abdecken und die Überführung vom Geschäftsvermögen ins Privatvermögen möglichst effizient gestalten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der zahlreiche Unternehmer momentan beschäftigt, ist die Deregulierung des Überobligatoriums bei der Pensionskasse (Säule 2b). Dadurch wächst die Anlagefreiheit in der zweiten Säule. Demzufolge kann das dort investierte Vermögen je nach zeitlichem Anlagehorizont und Risikotoleranz unterschiedlich ange-legt werden. Es wäre eventuell sinnvoll, den überobligatorischen Teil vom obligatorischen zu trennen und in eine separate Vorsorgeeinrichtung zu überführen. Somit könnte vermieden werden, dass das überobligatorische Vorsorgevermögen umverteilt und/oder für die Sanierung einer Kasse herangezogen wird. Steuerliche Überlegungen spielen bei der Ausgestaltung der beruflichen Vorsorge im Überobligatorium ebenfalls eine entscheidende Rolle. Auch hierzu bietet die Credit Suisse, in Zusammenarbeit mit ihren externen Experten, eine gezielte Beratung an.

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Escrow-Mandate-Lösung

Bei Start-ups spielt die Einbindung der Gesellschafter in das Unternehmen eine wesentliche Rolle. Bei personenbezogenen Gesellschaften können im Gesellschaftsvertrag unterschiedlichste Pflichten der Gesellschafter vereinbart werden. Bei der kapitalbezogenen AG hingegen ist die gesellschaftervertragliche Festsetzung von Pflichten, welche über die Liberierungspflicht hinausgehen, nach Art. 680 Abs. 1 OR explizit ausgeschlossen. Somit muss eine Lösung ausserhalb des Aktienrechts gefunden werden. Diese besteht darin, dass sich die Gesellschafter in einem Aktionärs-bindungsvertrag (ABV) gegenseitig verpflichten. Verträge über die gegenseitigen Rechte und Verpflichtungen der Gesellschafter sind nicht nur bei der AG, sondern auch bei anderen Gesellschaftsformen – insbesondere bei der GmbH – von Bedeutung. Der Aktionärsbindungsvertrag ist gesetzlich nicht geregelt. Aufgrund der nach Art. 19 Abs. 1 OR geltenden Formfreiheit von Verträgen innerhalb der gesetzlichen Schranken sind Aktionärsbindungsverträge vom Gesetzgeber gestattet. In der Praxis beinhalten die Aktionärsbindungsverträge oftmals gesellschaftsrechtliche Elemente, die sie als Gesellschaftsverträge qualifizieren – hauptsächlich als einfache Gesellschaften. Falls alle Aktionäre einer AG auch Gesellschafter des Aktionärsbindungsvertrags sind, entsteht folglich eine sogenannte Doppelgesellschaft. Neben der AG besteht eine einfache Gesellschaft, die ihrem Zweck nach die aktienrechtlichen Regeln ergänzt. Zu den häufigsten Inhalten von Aktionärsbindungsverträgen gehören Veräusserungsbeschränkungen. Damit soll das Aktionariat klein und überschaubar bleiben. In der Praxis werden Kaufrechte, Vorkaufsrechte und Vorhandrechte zwischen den Aktionären vereinbart. Neben diesen typischen Inhalten können weitere beliebige Rechte und Pflichten vereinbart werden. Dazu gehören insbesondere Treuepflichten und Kapitalnachschusspflichten sowie selten auch persönliche Leistungspflichten. Bei vereinbarten Treuhandpflichten setzt beispielsweise die Escrow-Mandate-Lösung der Credit Suisse an. Die Bank erfüllt in diesem Fall die treuhänderische Verwahrung von Eigenaktien bei ABVs und bietet dem Kunden jederzeit die Möglichkeit, diese einzusehen. Die Verwahrung der Aktien erfolgt dabei digital. Dieses vereinfachte System bietet dem Kunden eine effiziente Kostenstruktur unter erhöhter Sicherheit.