Acht Fragen und Antworten zum
1e-Vorsorgevermögen

BVG 1e: Die erste integrierte Banksparlösung für KMU in der Schweiz gibt sowohl Anlegern wie auch insbesondere Unternehmern neue Freiheiten in der Gestaltung ihrer Vorsorge. Wir beantworten die acht dringlichsten Fragen zu den 1e-Vorsorgeplänen.

1) Was ist 1e?

Die Bezeichnung «1e-Pläne» leitet sich vom Artikel 1e in der Verordnung über die berufliche Vorsorge (BVV 2) ab. Das 1e-Vorsorgevermögen ist vom bestehenden Pensionskassenvermögen vollständig segregiert und betrifft ausschliesslich den überobligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge ab CHF 126’900*. Versicherte sind dabei in der Lage, die Anlagestrategie selbständig zu bestimmen und, ähnlich wie in der 3. Säule, in ihren eigenen «Topf» zu sparen. Das hat den Vorteil, dass keine Umverteilungseffekte in die Basiskasse in Kauf genommen werden müssen. Die Umverteilungseffekte sind leider heute in der Schweiz eine Tatsache, bedingt durch die demografische Entwicklung und die Zinssituation.

2) Wieso ist dieses Thema gerade jetzt aktuell?

Das Vorsorgevermögen war schon immer die meistprivilegierte Vermögensmasse der Unternehmer – sowohl aus steuerlicher Sicht als auch wegen des Konkursprivilegs. Per 1. Oktober 2017 hat der Gesetzgeber die 1e-Pläne neu geregelt. Dies bietet diverse attraktive Vorteile für Unternehmer und Arbeitnehmer.

3) Was sind die Voraussetzungen für 1e-Vorsorgepläne?

Die 1e-Lösungen richten sich an Unternehmer und Kadermitarbeitende, 18 Jahre und älter, mit einem Einkommen von über CHF 126’900.

4) Was bringt mir ein 1e-Vorsorgeplan?

Der Fokus liegt auf dem strategischen Wachstum des Vorsorgevermögens durch die freie Auswahl einer Anlagestrategie, an der die Versicherten eins zu eins partizipieren und damit das Risiko-Ertrags-Verhältnis ihren individuellen Bedürfnissen anpassen können. Zusätzlich bietet das Instrument attraktive Steuervorteile. Insbesondere für Unternehmer ist dies ein taktisches Instrument der Entnahmestrategie, welches vor dem Hintergrund der Steuervorlage 17 und der zu erwartenden Erhöhung der Dividendenbesteuerung an Bedeutung gewinnt.

5) Welche Risiken sind bei einem 1e-Vorsorgeplan zu beachten?

Im Gegensatz zu anderen Vorsorgelösungen trägt der Versicherte bei den 1e-Plänen ein Anlagerisiko. Daher ist es sehr wichtig, dass sich jeder Versicherte bei der Wahl der Anlagestrategie beraten lässt und sein Portfolio regelmässig überprüft. Durch die Übernahme dieses Risikos entstehen auch Chancen. Eine positive Performance wird direkt dem Anleger gutgeschrieben.

6) Welche Anlagemöglichkeiten bieten sich an?

Versicherte können, abhängig vom 1e-Plan des Unternehmens, aus bis zu zehn Anlagestrategien auswählen. Eine davon ist risikoarm. Bei der Anlage von Vorsorgevermögen im Rahmen von 1e-Plänen profitiert die Credit Suisse vom grossen Erfahrungsschatz und Track-Record der 3a-Anlageprodukte, die ähnlich aufgebaut sind.

7) Welche Bezugsmöglichkeiten gibt es?

Der ordentliche Bezug des Altersguthabens bei Pensionierung der Versicherten erfolgt ausschliesslich in Kapitalform. Der Vorbezug des 1e-Vorsorgevermögens ist, analog dem ordentlichen Pensionskassenguthaben, beim Kauf von Wohneigentum, für die Rückzahlung von Hypothekendarlehen oder für den Erwerb von Anteilscheinen an Wohnbaugenossenschaften beziehbar.

8) Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Die 1e-Pläne der Credit Suisse zeichnen sich im Konkurrenzvergleich durch tiefe Anlagekosten aus. Da die Kosten auf lange Sicht ein entscheidender Faktor beim Vermögensaufbau sind, bieten wir mit der breiten Wahl möglicher Anlagen eine sehr direkte Möglichkeit, Kosten zu beeinflussen.

Persönliche Beratung

Kontaktaufnahme This link target opens in a new window
Für Beratungen und Fragen sind wir immer für Sie da, gerne auch persönlich.

* Per 1. Januar 2019 steigt die Eintrittsschwelle (minimaler Jahreslohn) für 1e-Pläne auf 127‘980 Franken.