Start-ups Schweiz: TOP 100 Award hilft Start-ups bei der Finanzierung
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100 Schweizer Start-ups mit viel Potenzial am Markt

Der TOP 100 Swiss Startup Award zeichnet die vielversprechendsten Start-ups der Schweiz aus und stellt sie ins Rampenlicht internationaler Investoren. Das kann für Start-ups ein Türöffner hinsichtlich der Finanzierung sein. Erfahren Sie, wer die Gewinner sind.

Grosse Chance für Start-ups

28 Schweizer Unternehmen schafften es dieses Jahr neu auf die Liste des TOP 100 Swiss Startup Award. Sie wurden an der Award-Night am 4. September unter den Augen von zahlreichen Investoren ausgezeichnet. Der Listenplatz bedeutet eine grosse Chance für Unternehmen auf der Suche nach Kapital. Denn es ist die Bestätigung, über grosses Potenzial am Markt zu verfügen.

Ins Spiel bringen können sich die Start-ups nicht selber. Nur wer bei Investoren auffällt und von ihnen nominiert wird, erhält die Chance, ins Ranking aufgenommen zu werden. Bedingung ist, dass die Unternehmen jünger als fünf Jahre sind. Die Investoren wählen aus allen 100’000 in den letzten fünf Jahren gegründeten neuen Firmen die Top 100. Ein Unternehmen kann theoretisch bis zu fünf Mal in der Liste erscheinen, danach fällt es aufgrund des Alters heraus. «Eine automatische Teilnahme von bereits Gelisteten gibt es aber nicht», sagt Stefan Steiner. Als Co-Managing Director von Venturelab organisiert er den Event. «Sie müssen jedes Jahr aufs Neue die 100 Jurymitglieder überzeugen.» 

Investoren aus China interessieren sich für Start-ups aus der Schweiz

Den TOP 100 Swiss Startup Award gibt es seit 2011. Seither wurde der Event immer grösser und erlangte internationale Aufmerksamkeit. Dieses Jahr kamen 700 Geladene aus der ganzen Welt zur Siegerehrung nach Zürich. Neben Investoren aus Europa, Amerika und insbesondere aus dem Silicon Valley nimmt vor allem das Interesse aus China zu. Auch die Kennzahlen können sich sehen lassen: Fast 4,3 Milliarden Franken haben die Start-ups seit Lancierung des Awards an Investorenkapital sammeln können und damit 8700 Jobs geschaffen.

Die Erfolge der Top-100-Start-ups der Schweiz können sich sehen lassen

397

Start-ups schafften es auf die Liste der Top 100

2

Start-ups gingen an die Börse

8707

Neue Stellen wurden geschaffen

4

Milliarden CHF an Kapital haben die Start-ups gesammelt

Zusätzlich zum Investoren-Voting gibt es seit drei Jahren ein öffentliches Voting. Auch dieses kann Türöffner für Start-ups sein. Denn sie erlangen Bekanntheit bei potenziellen zukünftigen Kunden. «Das ist spannend für all jene Start-ups, die nicht primär auf Kapitalsuche sind», betont Stefan Steiner. Am meisten Stimmen im Public Ranking erhielt dieses Jahr Guest Ready. Das Start-up aus Trogen unterstützt Gastgeber bei der Vermietung auf Buchungsplattformen.

Start-ups hoffen auf Finanzierung

Der Event ist bedeutend für die Vermittlung zwischen Jungunternehmen und Investoren. «Es ist ein zentraler, produktiver Begegnungsort der Schweizer Start-up-Szene, der bei mir immer positive Energien freisetzt», sagt Maurice Pedergnana, Geschäftsführer der Swiss Private Equity & Corporate Finance Association (SECA), der Schweizerischen Vereinigung für Unternehmensfinanzierung. Ein Platz unter den Top 100 erachtet er als eine bedeutende Auflistung.

Das kann Dorina Thiess, Mitgründerin und CEO von Piavita bestätigen. Dem in der Veterinärmedizin tätigen Medtech-Unternehmen gelang 2017 die Aufnahme auf die Liste. 2018 rückte das Start-up auf Rang sechs vor. «Das TOP-100-Ranking ist für uns auf vielfältige Weise unterstützend. Es schafft Vertrauen bei Kunden und Partnern und ermöglicht grosse Visibilität in der Schweiz und darüber hinaus. Das hat sich bereits als sehr hilfreich bei der Personal- und Investorensuche erwiesen», sagt Dorina Thiess. Nicht zuletzt sei es aber auch eine grossartige Auszeichnung für das Unternehmen selbst.

Start-ups aus der Schweiz können international mithalten

Das grosse internationale Interesse am Event zeigt: Die Schweizer Start-up-Szene kann durchaus mit dem Silicon Valley und anderen Standorten mithalten. «Wir müssen uns nicht verstecken», sagt denn auch Stefan Steiner. Besonders im technischen Bereich sei die Qualität dank der ETH Zürich und der EPFL Lausanne hoch. Daraus hervorgehende Start-ups seien sehr gefragt und schon öfters von Tech-Giganten wie Apple oder Facebook aufgekauft worden.

Doch auch in anderen Branchen zeigen sich Schweizer Jungunternehmer innovativ. Unter den Top 100 sind dieses Jahr Start-ups aus den Sparten Gesundheit, Biotechnologie, Lebenswissenschaften, Medizinaltechnik, Cleantech, Drohnen und Fintech vertreten. Und auch wenn Start-ups aus Zürich und Lausanne übervertreten sind, so sind Unternehmer aus der ganzen Schweiz dabei.

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