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Allgemeine Information

Akkreditive

Erfahren Sie mehr über Akkreditive, ihre Formen, verschiedene Konstruktionen und Abläufe.

Zahlungs- und Leistungssicherung

Das Akkreditiv ist das Versprechen einer Bank, dem Verkäufer (Begünstigten / Exporteur) für Rechnung ihres Käufers (Auftraggebers / Importeur) einen bestimmten Betrag in der vereinbarten Währung zu zahlen, falls der Verkäufer innerhalb eines festgelegten Zeitraumes die vorgeschriebenen Dokumente einreicht.

  • Vorteil für den Verkäufer: die Sicherheit, dass die Warenlieferung bezahlt wird.
  • Vorteil für den Käufer: die Sicherheit, dass die Zahlung nur gegen Übergabe der vereinbarten Dokumente ausgeführt wird.  

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Ablauf eines Akkreditivs

Eröffnung

Mit der Akkreditiv-Eröffnung geht die Bank im Auftrag des Käufers eine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Verkäufer ein. Dafür muss der Käufer über ein Guthaben oder einen entsprechenden Kredit bei der eröffnenden Bank verfügen.

Um die Abfassung eines Akkreditivauftrags zu erleichtern, stellt die Credit Suisse ein spezielles Auftragsformular zur Verfügung.

Avisierung / Bestätigung

Bei der Avisierung leitet die Bank das Akkreditiv ohne ihre Verbindlichkeit an den Verkäufer weiter. Dabei hat sie mit angemessener Sorgfalt die augenscheinliche Echtheit des zu avisierenden Akkreditivs zu überprüfen.

Bei der Bestätigung leitet die Bank das Akkreditiv mit ihrer eigenen Zahlungsverpflichtung an den Verkäufer weiter.

Abänderung

Entspricht der Text des Akkreditivs nicht den Erfordernissen der beiden Parteien, kann das Akkreditiv mittels einer Abänderung angepasst werden.

Benutzung & Honorierung

Für die Einreichung müssen alle vorgeschriebenen Dokumente vorhanden sein und dürfen weder gegen die Akkreditivvorschriften und die ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumente-Akkreditive) verstossen noch einander widersprechen.

Um dem Verkäufer die Einreichung der Dokumente zu erleichtern, stellt die Credit Suisse ein spezielles Formular zur Verfügung.

Im Falle eines akkreditivkonformen Einreichung erfolgt die Honorierung gemäss den im Akkreditiv erwähnten Bedingungen.


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Arten von Akkreditiven

Sicht

Beim Sichtakkreditiv erfolgt die Zahlung an den Verkäufer unmittelbar nach der Einreichung der vorgeschriebenen Dokumente bei der ermächtigten Bank, sofern die Akkreditivbedingungen eingehalten worden sind. Den Banken wird aber eine angemessene Prüfungszeit, die nicht mehr als 5 Werktage nach Erhalt der Dokumente beträgt, zugestanden. 

Aufgeschobene Zahlung

Beim Akkreditiv mit aufgeschobener Zahlung erfolgt die Zahlung an den Verkäufer nicht bei Einreichung der Dokumente, sondern erst zu einem im Akkreditiv vorgesehenen späteren Zeitpunkt (ohne Wechsel).

Im Fernen Osten wird diese Akkreditivart auch als "Usance L/C" bezeichnet. 

Akzept

Beim Akzeptakkreditiv erfolgt die Zahlung an den Verkäufer nicht bei Einreichung der Dokumente, sondern erst zu einem im Akkreditiv vorgesehenen späteren Zeitpunkt (mit Wechsel).

Der Verkäufer kann von der Bank, die den Wechsel akzeptiert hat, oder von einer anderen Bank, eine Diskontierung verlangen und somit den Wechselbetrag abzüglich Wechseldiskont zu irgend einem Zeitpunkt nach Dokumenteneinreichung beziehen.

Der Verkäufer kann von der Bank, die den Wechsel akzeptiert hat, oder von einer anderen Bank, eine Diskontierung verlangen und somit den Wechselbetrag abzüglich Wechseldiskont zu irgend einem Zeitpunkt nach Dokumenteneinreichung beziehen.   

Negoziierung

Gemäss den ERA 600 (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive, Revision 2007, Art. 2) bezeichnet Negoziierung den Ankauf von Wechseln (die auf eine andere Bank als die benannte Bank gezogen sind) und/oder von Dokumenten aus einer konformen Dokumentenvorlage durch die benannte Bank unter Vorleistung oder Übernahme einer Verpflichtung zur Vorleistung von Geldmitteln an den Verkäufer vor oder an dem Bankarbeitstag, an dem der Rembours an die benannte Bank fällig ist.

Leider wird diese Akkreditivart international gesehen nicht einheitlich interpretiert und unterschiedlich angewendet.

Besondere Arten

Übertragbar

Das übertragbare Akkreditiv ist auf die Bedürfnisse des internationalen Handels ausgerichtet. Es ermöglicht dem Zwischenhändler, den Anspruch aus einem Akkreditiv an einen Lieferanten zu übertragen, und erlaubt ihm so die Abwicklung von Geschäften mit begrenztem Einsatz eigener Mittel.

Standby

Standby Akkreditive sind garantieähnliche Instrumente, welche ihres dokumentären Charakters wegen den ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive) unterstellt sind. Standby Akkreditive können auch unter den ISP98 (International Standby Practices) ausgestellt werden.

Wird die garantierte Leistung nicht erbracht, kann der Verkäufer die Zahlungspflicht der Bank auslösen, indem er eine Erklärung, der Akkreditiv-Auftraggeber habe seine Verpflichtungen nicht erfüllt, zusammen mit allenfalls weiteren Dokumenten, akkreditivkonform einreicht.

Revolvierend

Lässt sich der Käufer in gewissen Zeitabschnitten bestimmte Teilmengen der bestellten Ware liefern (Sukzessivlieferungsvertrag), kann die Zahlungsabwicklung unter einem revolvierenden Akkreditiv erfolgen, das jeweils den Wert der Teillieferungen deckt. Die Bank verpflichtet sich normalerweise für den Gesamtwert aller vorgesehenen Teillieferungen.
Der zweite Teilbetrag tritt jedoch erst nach erfolgter Benutzung des ersten Teilbetrags in Kraft und so weiter.

Red Clause

Beim "Red Clause" Akkreditiv (Akkreditiv mit Vorschuss) kann der Verkäufer von der Korrespondenzbank einen Vorschuss in vereinbarter Höhe (in den Akkreditivbedingungen bezeichnet) verlangen. Dieser ist grundsätzlich dazu bestimmt, die Herstellung oder den Kauf der unter dem Akkreditiv zu liefernden Ware zu finanzieren. Der Vorschuss wird normalerweise ausbezahlt gegen Quittung und schriftliche Verpflichtung des Verkäufers, die Versanddokumente fristgerecht nachzuliefern. 

Green Clause

Im Gegensatz zum "Red Clause" Akkreditiv wird beim "Green Clause" Akkreditiv der Vorschuss normalerweise nicht nur gegen Quittung und eine schriftliche Verpflichtung des Verkäufers, die Versanddokumente fristgerecht nachzuliefern, ausbezahlt, sondern zusätzlich ist immer ein Dokument einzureichen, welches die Einlagerung der zur Verschiffung zu gelangenden Ware nachweist.

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Akkreditivformen

Unbestätigt

Beim unbestätigten Akkreditiv wird die Korrespondenzbank dem Verkäufer die Akkreditiv-Eröffnung lediglich avisieren. In diesem Fall geht sie keine eigene Zahlungsverpflichtung ein. Sie muss die vom Verkäufer eingereichten Dokumente nicht honorieren. Der Verkäufer kann sich somit ausschliesslich auf die eröffnende Bank (Akkreditivbank) stützen und trägt das Delkredererisiko der eröffnenden Bank und das Länderrisiko - entsprechend deren Domizil - wie auch das Transferrisiko selbst.

Bestätigt

Bestätigt die Korrespondenzbank das Akkreditiv (im Auftrag der eröffnenden Bank), verpflichtet sie sich gegenüber dem Verkäufer, akkreditivkonforme Dokumente, die fristgerecht eingereicht werden, zu honorieren. In diesem Fall besitzt der Verkäufer neben der Verpflichtung der eröffnenden Bank ein rechtlich gleichwertiges und selbstständiges Zahlungsversprechen der Korrespondenzbank. Der Verkäufer trägt dann das Delkredererisiko der bestätigenden Bank und, sofern diese Bank nicht in seinem Land domiziliert ist, das Länderrisiko - entsprechend deren Domizil - wie auch das Transferrisiko.

Widerruflich

Alle Akkreditive, und das ist heute praktisch die Norm, die den aktuellen 'Einheitlichen Richtlinien für Dokumenten-Akkreditive' (ERA 600) unterstellt werden, gelten als unwiderruflich. Theoretisch kann ein Akkreditiv als widerruflich eröffnet werden, was aber in der Praxis aus verschiedenen Gründen (schwierige Formulierung, mangelnde Sicherheit, [Widerruf]) keine Anwendung findet.

Unwiderruflich

Ein unwiderrufliches Akkreditiv ist eine feststehende Verpflichtung der eröffnenden Bank, zu zahlen, sofern die Akkreditiv-Bedingungen erfüllt sind. Es kann ohne Zustimmung des Verkäufer und aller verpflichteten Banken weder abgeändert noch annulliert werden.

Wünscht der Verkäufer, dass einzelne Akkreditivbedingungen geändert beziehungsweise annulliert werden, muss er vom Käufer verlangen, einen entsprechenden Auftrag an die eröffnende Bank zu erteilen.


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Transport- und andere Dokumente

Konnossement (B/L) 

Beim Konnossement handelt es sich um einen Verschiffungsnachweis, den der Frachtführer (Carrier) oder ein von ihm Bevollmächtigter für die zur Verschiffung übernommene Warensendung ausstellt. In diesem Dokument sind die massgeblichen Bedingungen für den Warentransport angegeben. 

Man unterscheidet drei Arten von Konnossementen 

  • Das Bordkonnossement wird ausgestellt, nachdem die Ware auf das Schiff verladen worden ist. Aus dem Dokument geht hervor, wann und auf welchem Schiff die Ware verladen worden ist. 
  • Das Übernahmekonnossement bestätigt lediglich, dass der Frachtführer die zur Verschiffung bestimmte Ware erhalten hat. 
  • Das Durchkonnossement deckt den ganzen Weg einer Ware, die von einem Schiff auf ein anderes umgeladen oder mit verschiedenen Transportmitteln befördert wird. 

Das Konnossement ist ein Wertpapier 

Nur wer das Konnossement besitzt, kann über die Ware verfügen. Das Konnossement kann wie folgt ausgestellt (adressiert) werden: 

  • "An die Order" einer natürlichen oder juristischen Person (Order Konnossement):
  • Der Anspruch auf die Ware kann mit einem Indossament übertragen werden. 
  • "An die Konsignation" einer natürlichen oder juristischen Person ("Straight Bill of Lading"): Eine Übertragung muss durch Zession erfolgen. 
  • "An Order" (Inhaber Konnossement): 
  • Wer das Originalkonnossement besitzt, hat Anspruch auf die Ware. Eine Übertragung erfolgt durch die Übergabe des Dokuments. 

Handelsrechnung 

Die Rechnung oder Faktura weist die Geldforderung des Verkäufers gegenüber dem Käufer aus. Neben einer Handelsrechnung wird oft auch eine Zollrechnung als Wertnachweis für die Einfuhrabfertigung der Ware verlangt. 

Packliste, Gewichtsliste 

Packlisten, Gewichtslisten, sowie offizielle Dokumente, welche als Warenbegleitung oder Lizenz für die Ausfuhr und/oder Einfuhr in gewisse Länder erforderlich sind (zum Beispiel EUR, ATR, "Clean Report of Findings") sind in den ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive) nicht detailliert geregelt. Sie müssen gemäss Akkreditivbedingungen ausgestellt werden. 

Zertifikate 

Qualitäts-, Analysen-, Inspektionszertifikate etc. Diese Dokumente sind in den ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive) nicht detailliert geregelt. Sie müssen gemäss Akkreditivbedingungen ausgestellt werden. Zertifikate müssen vom Aussteller unterschrieben werden. 

Ursprungszeugnis 

Dokument, welches den Ursprung der Ware bestätigt. Es kann von einer offiziellen Organisation, zum Beispiel einer Handelskammer, vom Begünstigten oder vom Fabrikanten ausgestellt werden. 

Versicherungspapier 

Falls CIF oder CIP Lieferung vereinbart wurde, ist es Sache des Verkäufers, eine Versicherung abzuschliessen. Als Beweismittel, dass er dieser Pflicht nachgekommen ist, dient ihm das Versicherungspapier (Police oder Zertifikat). Gemäss ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive) muss das Versicherungspapier mindestens den CIF-Wert der Ware zuzüglich 10% und die im Akkreditiv vorgeschriebenen Risiken decken, sofern nichts anders vorgeschrieben ist. 

Spediteurübernahmebescheinigung 

Von einer Speditionsgesellschaft ausgestelltes Dokument, das bestätigt, die zur Verschiffung/zum Versand bestimmte Ware und Versandinstruktionen erhalten zu haben. Die Spediteurübernahmebescheinigung (FCR) ist nicht unter den ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive) geregelt und gilt nicht als Transportdokument. 

Seefrachtbrief 

Der nichtbegebbare Seefrachtbrief weist den Verlad der Ware an Bord eines Schiffes aus, wobei das Dokument keinen Wertpapiercharakter hat. Für die Verfügung über die Ware ist die Vorlage dieses Dokuments nicht notwendig. 

Eisenbahnfrachtbrief 

Bescheinigt den Abschluss des Frachtvertrags zwischen Absender und Frachtführer für den Transport der Ware mit Eisenbahn. 

Kurierempfangsbestätigung 

Bescheinigt die Annahme und den Weiterversand der Ware durch eine Kurierfirma. 

Luftfrachtbrief 

Bestätigt den Abschluss des Vertrags zwischen Frachtführer und Absender und weist die Bestimmungen bezüglich Behandlung, Flugroute und Aushändigung der Ware aus. 

Lastwagenfrachtbrief  

Bescheinigt den Abschluss des Frachtvertrags zwischen Absender und Frachtführer für den Transport der Ware mit Strassenverkehr (Lastwagen). 

Binnenschifffrachtbrief 

Bescheinigt den Abschluss des Frachtvertrags zwischen Absender und Frachtführer für den Transport der Ware mit Binnenschiff. 

Posteinlieferungsschein 

Bescheinigt die Annahme und den Weiterversand der Ware durch eine Poststelle.

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Besondere Konstruktionen bei Akkreditiven

Es kommt vor, dass ein Zwischenhändler seinen Anspruch aus einem Akkreditiv an einen Lieferanten übertragen möchte, obwohl die Akkreditivbedingungen eine Übertragung nicht zulassen bzw. eine mögliche Übertragung gegen die Vorschriften von Art . 38 ERA (Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive) verstösst.   

Dann stehen ihm zwei Möglichkeiten zur Verfügung, die unter Umständen allerdings bezüglich Sicherheit dem übertragenen Akkreditiv nicht gleichwertig sind und die von den Banken nur unter bestimmten Vorraussetzungen durchgeführt werden.

Das back-to-back-Akkreditiv

Die Bank des Zwischenhändlers eröffnet, nur auf die Sicherheit eines zu seinen Gunsten bestehenden Akkreditivs gestützt, ein Gegen-Akkreditiv zugunsten des Lieferanten.
Die ERA enthalten keine spezifischen Regeln für das back-to-back-Akkreditiv. Es handelt sich um zwei eigenständige Akkreditive, die wohl wirtschaftlich, nicht aber rechtlich eine Einheit bilden.

Abtretung aus dem Akkreditiv (Zession)

Der Akkreditivbegünstigte kann den Akkreditiverlös ganz oder teilweise an eine Drittpartei abtreten (zedieren). Der Zessionsbegünstigte erhält dann im Auftrag des Akkreditivbegünstigten eine Erklärung der Bank, in der sie ihm die Auszahlung einer bestimmten Summe aus Beträgen zusagt, die unter dem Akkreditiv verfügbar werden, sofern akkreditivkonforme Dokumente eingereicht werden. Im Unterschied zum übertragbaren Akkreditiv bleibt aber die Einreichung der Dokumente allein Sache des Akkreditivbegünstigten.

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Kommissionen und Spesen

Für geleistete Arbeit, zur Abgeltung des Kredit- und Abwicklungsrisikos, sowie für Kosten der unterlegten eigenen Mittel fallen Kommissionen an.

Sofern im Akkreditiv nichts anderes vorgeschrieben ist, gehen diese Kommissionen zu Lasten des Käufers. Schreibt das Akkreditiv vor, dass die Spesen zu Lasten einer anderen Partei als der des Käufers gehen und können diese Spesen nicht eingezogen werden, haftet der Käufer letztlich für deren Bezahlung (Artikel 37 der ERA - Einheitliche Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive).

Ausnahme: Beim Negoziierungsakkreditiv geht die Auszahlungskommission, sofern nicht ausdrücklich anders im Akkreditiv erwähnt, zu Lasten des Verkäufers.

Standardkonditionen Akkreditiv PDF (179KB)

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