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Newsletter für Institutionelle Anleger

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Ausländische Immobilien als interessante Anlageklasse

Die Heimmarktneigung der Schweizer Pensionskassen im Bereich Immobilien ist nach wie vor sehr ausgeprägt. Ende des 1. Quartals 2018 wurden gemäss dem Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index nur rund 1,1 Prozent aller Anlagen in ausländische Immobilien investiert, obwohl der Regulator seit nunmehr acht Jahren hierfür eine Maximalgrenze von 10 Prozent vorsieht. Tatsächlich bilden ausländische Immobilien eine ausgesprochen attraktive strategische Anlageklasse. Sie bieten die Möglichkeit, gezielt vom Wirtschaftswachstum zu profitieren und wegen einer geringen Korrelation untereinander bzw. zu Schweizer Immobilien das Risiko des Gesamtportfolios zu senken. Zudem erhöhen die im Vergleich zur Schweiz wesentlich höheren Transaktionsvolumen die Flexibilität des Investors. Vielversprechende Möglichkeiten eröffnen sich durch indirekte Investitionen über Fonds oder Multi-Manager-Produkte. Zur Verwaltung solcher Fund-of-Fund Strukturen ist jedoch nicht nur ein vertieftes Know-how, sondern auch eine gute Vernetzung in den entsprechenden Märkten unabdingbar. Der Zeitpunkt für eine Diversifikation mit ausländischen Immobilien erscheint derzeit günstig, da das Wirtschaftswachstum deutlich stärker ins Gewicht fällt als die sich abzeichnenden Zinsanstiege. Weitere Informationen zum Thema bieten zwei Artikel der Credit Suisse.

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