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Sprüngli: Osterhasen mit Leidenschaft kreiert

Ostern ist der nächste saisonale Höhepunkt bei Sprüngli. Bald schon sind die Schaufenster der Zürcher Confiserie wieder mit süssen Osterkreationen geschmückt – und der Hase Nico ist für CEO Tomas Prenosil ein wunderbares Beispiel dafür, wie Innovation einem traditionellen Produkt anhaltenden Erfolg sichert. 

Nico, der Osterhase der Confiserie Sprüngli, erlebt dieses Jahr seine dritten Ostern. 2015 geboren, bekam der Schokoladenhase 2016 zwei Geschwisterchen, eins mit Himbeer- und eins mit Mocca-Haselnuss-Aroma. 2017 wird Mocca durch Caramel abgelöst. «Caramel ist zurzeit sehr beliebt», verrät Sprüngli-CEO Tomas Prenosil. Zwar sei es wichtig, in Zeiten des steten Wandels Bewährtes zu zelebrieren. Trotzdem gehe das Zürcher Traditionsunternehmen mit der Zeit.

Von Innovation zeugen nicht nur die Geschmacksvariationen, sondern auch die vielen Entwicklungsschritte, die Nico durchlaufen musste. Von einem Osterhasen erwarte man schlicht, so Prenosil, dass er ein Hase und aus Schokolade sei. Doch mit dieser simplen Vorgabe war es nicht getan. Wie sich ein Sprüngli-Hase nämlich von seinen Mitbewerbern unterscheiden solle – diese Frage habe das Entwicklerteam gefordert.

Sprüngli: Osterhasen mit Leidenschaft kreiert

«Alle fieberten mit»

Klar war am Anfang nur, dass Nico nicht liegen, sondern stehen würde und dass er weder naturalistisch noch futuristisch daherkommen sollte. Mit Modelliermasse kreierten erfahrene Chocolatiers und Lernende die ersten Entwürfe. Dann ging es um Details wie die Körperhaltung, der Gesichtsausdruck und die Form der Hasenohren. «Es gab eine echte Aufbruchsstimmung, alle fieberten mit», erzählt Tomas Prenosil. Und wie kommt der fertige Hase, der einem mit zur Seite geneigtem Kopf charmant entgegenblickt, bei den Kunden an? «Es stellte sich heraus, dass wir mit dem endgültigen Erscheinungsbild von Nico ein gutes Gespür hatten», sagt Prenosil, «die Akribie und Leidenschaft, die wir in seine Gestaltung investierten, hat sich gelohnt.» Auch am rosa Himbeerhasen habe man lang «gepröbelt» und ihn dann – für ein Produkt aus weisser Schokolade – überraschend gut verkauft. 90 Prozent der Sprüngli-Produktion sind aus dunkler oder aus Milchschokolade.

Bei Neuentwicklungen setzt Sprüngli stark auf die eigenen hochqualifizierten Mitarbeitenden. Denn an 22 Verkaufsstandorten kommen täglich unzählige Kundenkontakte zustande. Die Gespräche und Beobachtungen, die das Personal weitergibt, sind wertvolle Marktinformationen. Natürlich beschäftigt Sprüngli auch Marketingfachleute, und Tomas Prenosil sieht sich selbst «sehr nah am Markt». Und doch ist sich der 51-Jährige bewusst: «Am Schluss sind unsere Entscheidungen meistens emotionaler Natur. Wir hatten bisher einfach die Gabe, den Markt zu spüren, sodass sich unsere neuen Ideen bewähren.»

Die Frische macht den Unterschied

Prenosil findet Nico «niedlich». Trotzdem hat er überhaupt nichts dagegen, wenn es dem Hasen an Ostern an den Kragen hinter der Schleife geht, denn seine Haltbarkeit ist begrenzt. Langlebige Industriehasen werden bis zu neun Monate vor Ostern gefertigt, doch bei Sprüngli in Dietikon wird erst wenige Wochen vor Ostern mit der Produktion gestartet. Es werden ausschliesslich flüssige Frischschokoladen mit individuellen Rezepturen ohne Konservierungsstoffe verwendet. Die Edition-Linie, sozusagen Nicos aristokratische Artgenossen, wird gar von Hand gegossen und bemalt. «Ein frischer Hase schmeckt einfach anders», schwärmt Tomas Prenosil. Vier Wochen vor dem Fest – wenn sich die Vorfreude bemerkbar macht – gelangen Nico und Co. in den Verkauf. Die Empfehlung des Schokoladenliebhabers: «Zügig geniessen!»