Unsere Partner SFV – hinter den Kulissen der Schweizer Fussball-Nationalteams

SFV – hinter den Kulissen der Schweizer Fussball-Nationalteams

In wenigen Wochen ist es so weit: Das Schweizer Nationalteam reist zur Europameisterschaft nach Frankreich. Nicht nur für die Fans, sondern auch für die Credit Suisse ist das ein echtes Highlight: Denn seit über 20 Jahren ist die Credit Suisse Hauptsponsor des Schweizerischen Fussballverbands (SFV). Aber was sind die Aufgaben des Fussballverbands? Und wie zeigt sich die Unterstützung der Credit Suisse? Wir fragen nach. 

Im Fussballstadion, bei den grossen Spielen der Lieblingsmannschaft, zählt meist nur der Moment: Fussball, Tore, Leidenschaft und Emotionen. Was aber hinter den Kulissen passiert und was es dort alles zu tun gibt, ist meist nebensächlich. Dabei sorgen viele Hände dafür, dass die Spieler überhaupt auf den Platz kommen. Wir haben mit Thomas Schneiter vom SFV und mit Michael Rütti, Verantwortlicher Fussball-Sponsoring bei der Credit Suisse, über die Aufgaben des Verbands und die Ziele der Partnerschaft gesprochen.

Was ist der SFV eigentlich?

SFV: Der Schweizerische Fussballverband (SFV) ist die Dachorganisation der Schweizer Fussballvereine. Er wurde 1895 gegründet und gehörte zu den sieben Landesverbänden, die den Weltfussballverband FIFA ins Leben riefen. Heute ist der SFV der wohl bedeutendste Sportverband des Landes.

Und was gehört zu seinen Aufgaben?

SFV: Zusammen mit drei weiteren Abteilungen, Swiss Football League (SFL), Erste Liga (EL) und Amateur Liga (AL), sowie den Mitgliedervereinen kümmern wir uns um so einiges: Zum einen sorgen wir für einen geregelten Fussballbetrieb. Hierbei geht es vor allem darum, technische und regulatorische Grundlagen zu schaffen. Aber auch Ausbildungsmöglichkeiten für Trainer und Schiedsrichter sind wesentlicher Bestandteil für einen geregelten Fussballbetrieb. Zum anderen ist die aktive und systematische Nachwuchsförderung Teil unserer Arbeit. Wir vermitteln talentierten Juniorinnen und Junioren das charakterliche, technische und taktische Rüstzeug für eine möglichst erfolgreiche Fussballkarriere.
Des Weiteren leiten wir eine Vielzahl von Präventionskampagnen. Wir setzen uns für gegenseitigen Respekt, Toleranz und Fair Play ein. Ausserdem stellen wir uns gezielt gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt auf und neben dem Fussballplatz.
Bei internationalen Fussballturnieren übernehmen wir eine aktive Rolle und unterstützen die Ausrichtung und Bekanntmachung der Turniere. Auf diese Weise wecken wir Begeisterung für den Fussballsport und stärken unsere Position als national führender Sportverband.
Zu guter Letzt vertreten wir politische Interessen und knüpfen wichtige Netzwerke. Das Ziel besteht darin, möglichst optimale Rahmenbedingungen für den Breiten- und Spitzenfussball zu schaffen. Dabei berufen wir uns vor allem auf die sozialpolitische Bedeutung des Fussballsports.

In wenigen Wochen startet die Europameisterschaft in Frankreich. Was bedeutet so ein Sportevent für den SFV?

SFV: Sportlich setzen wir natürlich darauf, dass unsere Nationalmannschaft mindestens die Gruppenphase übersteht und das Achtelfinal erreicht. Bei den letzten EM-Endrunden sind wir bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Jetzt wollen wir einen Schritt weiterkommen – das ist uns wichtig. Zudem würde der Verband beziehungsweise der Schweizer Fussball auch finanziell davon profitieren. Rein wirtschaftlich betrachtet sind wir von einer Endrundenteilnahme an grossen Turnieren wie der WM oder der EM aber nicht mehr abhängig. Von diesem Klumpenrisiko konnten wir uns lösen – der Verband ist heute wirtschaftlich breiter aufgestellt als noch vor zehn Jahren.

Wie unterstützt die Credit Suisse den SFV?

Credit Suisse: Die Credit Suisse ist seit mittlerweile 23 Jahren Hauptsponsor des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) und Partner aller U- und A-Nationalteams – sowohl der Frauen als auch der Männer. Durch dieses Engagement trägt die Credit Suisse dazu bei, gute Rahmenbedingungen für den Fussball zu schaffen und auf allen Stufen sportliche Höchstleistungen zu ermöglichen.

Gibt es einen Schwerpunkt der Partnerschaft?

Credit Suisse: Ein besonderes Anliegen der Credit Suisse ist die Nachwuchsförderung. Die Hälfte des Sponsoringbeitrags, den der Schweizerische Fussballverband erhält, wird in die Ausbildung junger Fussballkönner investiert. So kommt die grosszügige Unterstützung nicht nur der Elite, sondern auch jungen Talenten zugute. Zusätzlich gefördert wird der Schweizer Fussballnachwuchs mit dem Credit Suisse Cup. Diese Schülerfussball-Meisterschaft ist der grösste Jugendsportanlass der Schweiz und bringt jährlich mehr als 150’000 Kinder und Jugendliche auf den Platz. Für die ganz Kleinen haben wir das Kids Festival – ein echtes Fussballerlebnis mit einem Turnierprogramm und Wettbewerben, Autogrammstunden sowie kulinarischen Genüssen.

Die Nachwuchsförderung hat direkten Einfluss auf den Erfolg einer Mannschaft. Ist die Schweizer Nati hier auf einem guten Weg?

SFV: Wir haben in den letzten Jahren eine noch nie da gewesene Erfolgsserie des Schweizer Fussballs erlebt: der Weltmeistertitel des Schweizer U 17-Teams im Jahr 2009, der Vize-Europameister-Titel des U-21-Teams in Dänemark 2011 sowie mehre Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften. Auch das Frauen-U-19-Team hat sich im April 2016 für die EM im Sommer qualifiziert.

Wir hoffen natürlich, dass wir diese Geschichte an der EM in Frankreich fortsetzen können und unseren Gegnern Albanien, Rumänien und Frankreich die Stirn bieten.

Credit Suisse: Wir wünschen und hoffen, dass das Schweizer Nationalteam im Turnier möglichst weit kommt. Es wäre toll, wenn sich die Arbeit der ver-gangenen Jahre weiter auszahlt und sich das Nationalteam erstmals seit Jahrzehnten wieder für das Viertelfinal an einem grossen Turnier qualifizieren könnte.