Unsere Partner Fleurop: Lass Blumen sprechen 

Fleurop: Lass Blumen sprechen 

Am Valentinstag sind Blumen der Klassiker. Doch welche Alternativen zur roten Rose gibt es noch? Wir haben Rinaldo Waser, COO der Fleurop-Interflora (Schweiz) AG getroffen. Er verrät uns alles rund um den Valentins-tag, wo dieser Brauch herkommt und worauf man beim Verschenken von Blumen achten muss.

Herr Walser, viele behaupten, Fleurop hätte den Valentinstag erfunden. Stimmt das?

Nein, das stimmt leider nicht. Den Valentinstag gibt es schon seit der Epoche der Römer, die Idee zur Vermittlung eines Blumenstrausses hingegen erst seit 1908. Vor 2000 Jahren feierten die Römer vom 13. bis 15. Februar ein Fruchtbarkeitsfest mit einer Liebeslotterie. Daraus hat sich der Valentinstag entwickelt, der heute in weiten Teilen der Welt bekannt ist.
Ach übrigens: Fleurop hat trotzdem mit den alten Römern zu tun – auf unserem Logo ist der römische Gott Merkur zu sehen. Dieser gilt auch als Götterbote.

Als Zeichen der Liebe verschenken an Valentinstag viele Menschen Blumen. Wie viele Liebesgrüsse versendet Fleurop an diesem Tag?

In der Schweiz werden am Valentinstag jedes Jahr ca. 30’000 Bestellungen aufgegeben. Das entspricht etwa 10 % des gesamten Jahresumsatzes. Dabei erwerben nicht nur Privatkunden Blumen, sondern auch Geschäftskunden. Diese bestellen häufig grosse Mengen für ihre Valentinsaktionen.

Handelt es sich dabei meistens um kurzfristige Aufträge?

Ja, sehr oft. Etwa ein Drittel der Bestellungen ist für den gleichen Tag. Das ist nicht nur am Valentinstag, sondern bei Fleurop allgemein so. Bei uns besteht sogar die Möglichkeit, noch bis 15.00 Uhr zu bestellen. Die Lieferung erfolgt dann noch am selben Tag. Das ist etwas, was Fleurop besonders macht: Wo sonst können Sie bestellen und die Lieferung wenige Stunden später erhalten?

Rote Rosen sind ein Symbol für die Liebe. Sind es auch rote Rosen, die am 14. Februar am häufigsten bestellt werden?

Ja, rote Rosen sind der absolute Klassiker und sehr begehrt. Vor allem die Farbe, aber auch die Form des Strausses spielen an Valentin eine entschei-dende Rolle: So sind rosa und rote Blumen die Favoriten. Auch herzförmige Blumenarrangements gehören zu den Topsellern. Auffällig ist auch, dass es innerhalb der Schweiz verschiedene Vorlieben bei der Machart der Sträusse gibt. Deutschschweizer mögen eher luftige Sträusse, in der Westschweiz bevorzugt man dagegen kompakt gebundene Sträusse.

Top-Five-Alternativen zur roten Rose am Valentinstag

Es muss nicht immer eine Rose sein: Fleurop verrät uns die fünf besten Alternativen zum Valentinstag und erklärt, welche Botschaft diese überbringen.

Worauf kommt es beim Verschenken von Blumen am Valentinstag sonst noch an? Spielt zum Beispiel die Grösse des Strausses oder die Anzahl der Blüten eine besondere Rolle?

Ein alter Klassiker, der bis heute noch gilt: Ein Rosenstrauss sollte immer mit einer ungeraden Zahl an Blumenköpfen gebunden sein – zumindest bis elf. Diese Tradition stammt aus Frankreich. Früher wollte man damit zeigen, dass Blumen nicht auf dem Markt gekauft wurden, sondern beim Floristen. Auf dem Markt wurden Blumen damals nämlich immer in gerader Anzahl angeboten.

Und Sie ganz persönlich, welche Blumen verschenken Sie zum Valentinstag?

Ich schenke meiner Frau sehr gerne einen bunt gemischten Rosenstrauss. Was ich auch toll finde, sind Blumengestecke. Dort halten die Blumen länger, und das Gefäss kann später weiterverwendet werden. Wenn sich mein Blumengruss besonders abheben soll, ergänze ich ihn mit Zusatzgeschenken wie Teddybären, Honig oder Wein.

Bei Fleurop erleben Sie sicher viele rührende Liebesgeschichten. Können Sie uns abschliessend eine erzählen?

Da gibt es wirklich die unterschiedlichsten Geschichten. Beispielsweise musste ein Partnergeschäft in Paris an einem Valentinstag 101 langstielige rote Rosen auf den Eiffelturm liefern. Dort wollte ein junger Mann seiner Freundin auf der Aussichtsplattform einen Heiratsantrag machen. Fast wäre das Ganze schiefgegangen: Der Florist war zwar pünktlich auf der Plattform, dann aber fiel plötzlich der Strom aus. So musste das junge Paar die vielen Treppen zu Fuss nach oben steigen. Die Freundin trug hochhackige Schuhe und war gar nicht glücklich. Der Freund musste all seine Kraft aufwenden, um sie von seinem Vorhaben zu überzeugen. Aber schliesslich hat es doch noch geklappt! So ist sie halt – die «Power of Flowers».