Unsere Partner Baur au Lac Vins:
Premium-Weine für jedes Portemonnaie

Baur au Lac Vins:
Premium-Weine für jedes Portemonnaie

Baur au Lac Vins steht wie das gleichnamige Hotel für Luxus. Doch Qualität muss nicht unbedingt teuer sein. Das Weinhandelsunternehmen setzt auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine möglichst naturnahe Produktion.

Das Baur au Lac gehört zu den berühmtesten Schweizer Hotels. Weniger bekannt ist, dass das 1844 an den Gestaden des Zürichsees erbaute Haus von Anfang an auch Weinhandel betrieb. Das Unternehmen war ein Pionier im Vertrieb von Burgundern und Bordeaux in der Schweiz. Damals wurden die edlen Weine noch in Fässern im Hotelkeller gelagert und in Flaschen abgefüllt. Bis heute ist Baur au Lac Vins Teil des Familienunternehmens und vertreibt in seinen Vinotheken über 3000 Weine und Edelspirituosen von rund 400 hauptsächlich europäischen Winzern und Produzenten.

Sorgfältige Sortimentspflege

Das Sortiment ist in den vergangenen 173 Jahren stetig gewachsen. Unverändert hoch blieb der Anspruch an hervorragende Weine und exklusive Weinerlebnisse, wie das Unternehmen sein Selbstverständnis umschreibt. Baur au Lac Vins steht für Premium-Weinhandel – was nicht gleichbedeutend mit teuer sein muss. «Auch ein Rioja für 17 Franken kann Premium sein, wenn er unseren Qualitätsansprüchen genügt», sagt Direktor Stephan Radloff. Der Claim «Wahre Werte» beziehe sich nicht auf den Preis, sondern auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auch ein Rioja für 17 Franken kann Premium sein, wenn er unseren Qualitätsansprüchen genügt

Direktor Stephan Radloff

Dass die Leistung stimmen muss, zeigt die Trefferquote bei Degustationen. Sie beträgt ein bis zwei Prozent. Sprich: Von hundert neuen Weinen, die das Einkaufsteam probiert, schaffen es nur einer oder zwei ins Sortiment von Baur au Lac Vins. Pro Jahr wird eine Handvoll neuer Weingüter aufgenommen – mehr als in früheren Zeiten. «Diese stärkere Dynamik passt zur Entwicklung des Konsumverhaltens», sagt Radloff. «Der Weinliebhaber ist entdeckungsfreudiger geworden.» Und anspruchsvoller: Während der Weinkonsum seit Jahren rückläufig ist, seien die Kunden eher bereit, höherwertige Produkte zu kaufen. «Schweizer trinken lieber weniger, dafür besseren Wein.» Zum Beispiel Sparkling Wine aus West Sussex, England – nicht gerade der Inbegriff für eine Landschaft voller Rebstöcke. «England wird langfristig interessant sein», prophezeit Radloff. «Der Klimawandel verbessert die Wachstumsbedingungen.» Zudem seien die dortigen Kreideböden genauso wertvoll wie die in der Champagne. Englische Weine würden inzwischen nicht nur von Expats gekauft, sondern auch von innovativen Barbetreibern.

Swissness im Weingut des Jahres

Und wie steht es um die einheimischen Gewächse? Im gehobenen Qualitätssegment hätten sich hiesige Weine «extrem positiv entwickelt», freut sich Radloff. Bei den Alltagsweinen hingegen sei die Schweiz wegen der hohen Bodenpreise und der aufwendigen Bewirtschaftung der vielen Hanglagen nicht konkurrenzfähig. Die beschränkten Anbauflächen hierzulande führen auch dazu, dass die Topweine nur in kleinen Mengen verfügbar sind. Swissness kann aber auch in ausländischen Weinen stecken. Zum Beispiel in jenen der Villa Caviciana aus dem italienischen Latium, wo ein Schweizer für den Bereich Reben und Wein verantwortlich ist. Baur au Lac Vins hat den biozertifizierten Betrieb am Bolsenasee zum Weingut des Jahres 2017/18 gekürt. «Mit der Auszeichnung setzen wir aussergewöhnliche Weingüter in Szene und erzählen ihre Erfolgsstory», erklärt Radloff. Die Villa Caviciana habe ihre biologische Ausrichtung besonders seriös umgesetzt, auf vorher unbewirtschaftetem Land Reben angepflanzt, darunter autochthone Sorten, die von Hand gelesen und schonend vinifiziert werden.

Villa Caviciana – das Weingut des Jahres 2017/18.

Villa Caviciana – das Weingut des Jahres 2017/18.

Bio steht für Qualität

Überhaupt bevorzugt Baur au Lac Vins biologisch oder biodynamisch angebaute und produzierte Weine. «Die wunderbaren Lagen sollen durch einen naturnahen und ressourcenschonenden Umgang auch den nächsten Generationen zur Verfügung stehen», erklärt Radloff sein Nachhaltigkeitskonzept. Dabei sei es gar nicht so wichtig, ob ein Biolabel vorliege, denn bei Baur au Lac Vins steht Bio nicht für Verkaufsförderung, sondern für Qualitätssicherung. Den Hauptabsatz macht Baur au Lac Vins übrigens in der Gastronomie und Hotellerie. Selbstredend sind die Weinkarten der Restaurants im Hotel Baur au Lac, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit einer Auswahl von Baur au Lac Vins bestückt. Viele Restaurantkunden finden den Weg in die Vinotheken. Hotel und Weinhandel laden zu gemeinsamen Events wie der «Fresh Caviar Night» oder der «Rive Gauche Summer Party». So profitiert Baur au Lac Vins von seinem berühmten Mutterhaus – und umgekehrt.