Besser leben mit Bonviva Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist

Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist

Immer genügend Geld zu haben, um die laufenden Kosten zu decken – das ist die Liquiditätsreserve, die einen ruhig schlafen lässt. Ein gutes Polster auf dem Sparkonto – das ermöglicht, das Leben zu geniessen. Doch: Sparen ist einfacher gesagt als getan. Bonviva zeigt für jede Lebenslage die passenden Spartipps, damit am Ende des Monats Geld übrig bleibt.

Wie sparen Studierende?

Viel Geld haben Studierende nicht, aber wahrscheinlich ein paar Geldfresser im Budget. Was sich im Rahmen einer Sparberatung oft als gewichtiger Kostenpunkt entpuppt, ist die Auswärtsverpflegung. Auch wenn es kleine Summen sind, zusammen fallen sie ins Gewicht: Wer unter der Woche beispielsweise täglich 15 Franken für das Mittagessen ausgibt, kommt im Monat auf 300 Franken. In diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, die Verpflegung hin und wieder von zu Hause mitzubringen.

Wie sparen Singles?

Wohnung, Auto, Internetanschluss: Wer alles allein berappen muss, hat automatisch höhere Kosten. Sparberater der Credit Suisse beobachten, dass viele Singles ihr Sparpotenzial besser ausschöpfen können, wenn sie versuchen, ihre Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise Sharing-Modelle interessant.

Wer Infrastrukturen und Ressourcen – seien es die Wohnung, das Auto, Arbeits- oder Haushaltsgeräte – gemeinschaftlich nutzt, spart Kosten und leistet zusätzlich noch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Solche gemeinschaftlichen Lösungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und werden im Internet auf diversen Sharing-Plattformen angeboten. Manchmal findet sich bereits im Nachbar, mit dem sich die Kosten für das WLAN-Netz teilen lassen, ein guter Sharing-Partner.

Manchmal findet sich bereits im Nachbar, mit dem sich die Kosten für das WLAN-Netz teilen lassen, ein guter Sharing-Partner.

Wie sparen Young Professionals?

Wer in den Beruf gestartet ist, arbeitet viel. Damit neben der Arbeit noch etwas Freizeit bleibt, sind Vollzeitberufstätige oft froh, wenn sie häusliche Pflichten an eine Putzkraft oder die Wäscherei delegieren können. Das ist verständlich, geht aber ins Geld. Sparen kann, wer in diesem Zusammenhang eine einfache Devise befolgt: Weniger ist mehr.

Wie sparen junge Familien?

Für viele junge Familien ist es nicht einfach, Geld auf die Seite zu legen: Wenn das erste Kind da ist, steigen auch die Kosten, während die Einnahmen sinken, wenn ein Elternteil beruflich kürzertritt, was häufig der Fall ist. Trotzdem ist es wichtig, gewisse Reserven anzulegen, denn der Nachwuchs möchte vielleicht später einmal studieren oder braucht Unterstützung während der Ausbildung. Am besten spart, wer monatlich mit einem Dauerauftrag Geld auf ein Sparkonto überweist – selbst kleine Beträge lohnen sich.

Anatole Taubman im Gespräch mit den Jugendlichen.

Wie sparen Silver Ager?

Sind die Kinder aus dem Haus, verkleinern sich die finanziellen Verpflichtungen, und die grössten Ausgabenposten sind wahrscheinlich Steuern, Unterhaltung und Reisen. Seine Steuerrechnung reduziert, wer den Maximalbetrag in die 3. Säule einzahlt. Die Kosten für den Lifestyle lassen sich deutlich herunterschrauben, wenn man auf Reisen Hotels mit einem Stern weniger bucht, ausserhalb der Saison Ferien macht und auch einmal die nähere Umgebung erkundet, statt in die weite Welt zu reisen.

Wie sparen Paare nach der Pensionierung?

Vermutlich gibt es jetzt keinen Grund mehr, sich finanziell einzuschränken – Hauptsache, das Geld reicht für alle Ausgaben und die Liquiditätsreserve, also für Steuern oder die Krankenkassenrechnungen. Trotzdem lohnt es sich, die Ausgaben zu überdenken: Weniger ausgeben und die Lebensqualität steigern ist die Devise. Warum nicht den Zweitwagen verkaufen und stattdessen das Taxi nehmen? Allein für das Geld für Steuer und Versicherung kann man sich öfters chauffieren lassen.