Mit Säule 3a Steuern sparen
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Mit der Säule 3a mehrfach sparen

Mit der Säule 3a lassen sich erheblich Steuern sparen, denn um das 3a-Sparen zu fördern, setzt der Staat bei der Einzahlung wie auch bei der Auszahlung steuerliche Anreize. Geschickt geplant, spart man gleich mehrfach. Wir zeigen, wie es geht.

Die freiwillige Vorsorge mit der Säule 3a wird immer wichtiger, denn um den gewohnten Lebensstandard im Rentenalter aufrechterhalten zu können, reichen die Leistungen aus der 1. und 2. Säule oft nicht aus. Aus diesem Grund belohnt der Schweizer Staat Einzahlungen in die 3. Säule mit steuerlichen Vorteilen.

Mit der Säule 3a Steuern sparen

Wer vorausschauend plant, ist im Vorteil.

1. Bei der Einzahlung in die Säule 3a Einkommenssteuern sparen

Erwerbstätige dürfen jedes Jahr einen bestimmten Betrag in die Säule 3a einzahlen und vom steuerbaren Einkommen abziehen. 2019 sind es maximal CHF 6’826 für Erwerbstätige mit Pensionskasse. Für Erwerbstätige ohne Pensionskasse gilt: 20 Prozent des Nettoerwerbseinkommens und höchstens CHF 34’128. 

2. Während der Vorsorgedauer weitere Steuern sparen

Während der gesamten Vorsorgedauer profitieren Sie davon, dass auf Ihre Spareinlagen keine Vermögenssteuer erhoben wird. Auch Zinsen und Erträge werden während der Laufzeit nicht besteuert.

3. Bei der Kapitalauszahlung aus der Säule 3a Steuern sparen

Bei der Auszahlung des Vorsorgeguthabens werden Steuern fällig, allerdings getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Steuersatz. Eine gute Planung ist hier besonders wichtig, denn durch einen gestaffelten Bezug lässt sich je nach Kanton unter Umständen die Steuerprogression brechen.

 

 
 

Mit der Säule 3a Steuern sparen

So können Sie mit der Säule 3a Steuern sparen

Bei der Einzahlung in die Säule 3a wie auch bei der Auszahlung lassen sich Steuern sparen. Zusätzlich ist das Guthaben in der Säule 3a während der Laufzeit von der Vermögenssteuer befreit. Die Erträge sind darüber hinaus von der Einkommens- und Verrechnungssteuer befreit. 
Quelle: Credit Suisse

Mit einer vorausschauenden Planung kann man mit der Säule 3a erheblich Steuern sparen.

Säule 3a: Steuern sparen optimal geplant

Einige Besonderheiten müssen beachtet werden, wenn man mit der 3. Säule Steuern sparen will:

  • Steuertechnisch lohnt sich die Einzahlung in die Säule 3a in den Jahren mit einem hohen Verdienst am meisten. Dies gilt besonders für verheiratete Doppelverdiener, die den Maximalbetrag zweimal in Abzug bringen können. Denn jede AHV-pflichtige erwerbstätige Person darf jährlich einen begrenzten Betrag in das persönliche Säule 3a Vorsorgekonto einzahlen. Typisch für die Schweiz: Auch hier ist die Steuerersparnis pro eingezahlten Franken je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich.
  • Je höher die Auszahlung aus der Säule 3a während einer Steuerperiode ist, desto höher wird diese grundsätzlich besteuert. Dem kann ausweichen, wer mehr als ein 3. Säule Vorsorgekonto eröffnet. Das Säule‑3a-Kapital lässt sich damit gestaffelt in verschiedenen Jahren auszahlen (ab fünf Jahre vor dem AHV-Rentenalter). So profitiert man von einem tieferen Steuersatz und ist flexibler beim Vermögensbezug. Doch keine Regel ohne Ausnahmen: Es gibt mittlerweile Kantone, in denen unabhängig von der Höhe des Säule-3a-Bezugs immer der gleiche Steuersatz für das gesamte Vorsorgevermögen angewandt wird.
  • Nur wer bis zum 31. Dezember in die Säule 3a einzahlt, kann im aktuellen Jahr Steuern sparen. Eine nachträgliche Einzahlung von verpassten Jahren ist im Gegensatz zu den Pensionskassen nicht möglich.

Wichtig ist, die Säule 3a im Rahmen der gesamten Vorsorgesituation zu beurteilen, also auch die AHV, die Pensionskasse, das weitere Vermögen und alle Verpflichtungen einzubeziehen. Dies ist in der Regel ein komplexes Unterfangen, für das man am besten den Rat einer Fachperson einholt, die sich auch mit der Situation des jeweiligen Kantons auskennt.

Steuern sparen mit der Säule 3a

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Eine frühzeitige Planung kostet wenig Zeit, unter Umständen sparen Sie dadurch merklich Steuern.