Produkte Regelmässige Erträge mit Obligationen

Regelmässige Erträge mit Obligationen

Obligationen sind eine sinnvolle Möglichkeit für Anleger, die mit ihrer Investition regelmässige, stabile Erträge in Form von Zinsen erwirtschaften wollen. Sie gelten als defensivere Anlagen und dienen der Diversifikation des Portfolios.

Regelmässige Zinszahlungen mit Obligationen

Regelmässige Zinszahlungen mit Obligationen

Obligationen – auch Anleihen oder Bonds genannt – sind die ideale Anlage, wenn Sie auf regelmässige Zinsen setzen möchten. Sie haben in der Regel eine vorgegebene Laufzeit, während der ein fixer oder variabler Zins in Form eines Coupons gezahlt wird.

Die Zinsen, zu denen Obligationen ausgegeben werden, sind von den Kapitalmarktverhältnissen und der Bonität des Schuldners abhängig. In liquiden Märkten mit tiefen Leitzinsen zahlen solvente Staaten und Unternehmen nur geringe Zinsen. Höhere Renditen sind mit Fremdwährungsanleihen möglich. Bei diesen trägt der Anleger aber auch das Währungsrisiko.

Zum 26. Mal in Folge ist die Credit Suisse in der Schweiz Spitzenreiter bei der Ausgabe von Schweizer-Franken-Anleihen.

International Financing Review of the Year 2016

Defensiv anlegen mit Obligationen

Obligationen gelten als defensive Investition. Sie werden weniger von Bewegungen an den Finanzmärkten beeinflusst als beispielsweise Aktien. Ein Risiko ist allerdings die Kreditwürdigkeit des Herausgebers. Daneben müssen auch die Laufzeit, die Duration und das Zinsumfeld sorgfältig betrachtet werden. Denn der Preis einer Obligation sinkt während der Laufzeit, wenn das Zinsniveau ansteigt.

Nur ein Teil der Obligationen wird an der Börse gehandelt. Aber auch die ausserbörslichen Produkte können mit einem Wertschriftendepot bei der Credit Suisse selbstständig gekauft und verkauft werden. 

Diese Arten von Obligationen gibt es 

Bei einer klassischen Anleihensobligation nehmen Emittenten wie Unternehmen oder die öffentliche Hand Geld zu einem festen Zinssatz über eine fixe Dauer auf. Während der Laufzeit werden regelmässige Zinsen gezahlt. Am Ende erhalten Sie den geliehenen Betrag vollständig zurück. Daneben gibt es auch spezielle Anleihen, zum Beispiel solche mit variablen Zinsen oder kündbare Obligationen. Daneben gibt es auch spezielle Anleihen, zum Beispiel solche mit variablen Zinsen, kündbare Obligationen oder der Option, die Anleihe in Aktien umzuwandeln. 

Kassenobligationen werden von Banken zu einem fixen Zinssatz herausgegeben. Sie haben eine Laufzeit von zwei bis acht Jahren. Der Betrag ist frei wählbar, auch kleine Stückelungen sind möglich. Im Gegensatz zu anderen Anleihen werden Kassenobligationen nicht an der Börse gehandelt. Eine vorzeitige Rückzahlung ist aber gegen eine Gebühr möglich. Bei Kassenobligationen der Credit Suisse fallen keine Depotgebühren an.

Bei Geldmarktanlagen wird kurzfristig Geld zu einem im Vorfeld definierten Zinssatz investiert. Allerdings sind solche Festgeldanlagen erst ab einem bestimmten Mindestbetrag möglich. Vertragspartner ist dabei die Credit Suisse in der Schweiz. Geldmarktanlagen können bei tiefen Zinsniveaus ihre Attraktivität verlieren.

Mögliche Risiken 

Potenzieller Verlust

Der Marktwert einer festverzinslichen Anlage kann während ihrer Laufzeit möglicherweise unter dem Rücknahmepreis bei Fälligkeit liegen. Erfüllt ein Emittent seine Zahlungsverpflichtungen aus einer festverzinslichen Anlage nicht, droht ein Teil- oder Totalverlust des angelegten Kapitals. Bei Direktanlagen am Geldmarkt kann der Anleger im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Kontrahenten (sonstiger in- oder ausländischer Kontrahent oder Credit Suisse AG) einen Teil- oder Totalverlust erleiden.

Marktrisiko (Zinsänderungsrisiko)

Der Anleger trägt das Risiko, dass die Schwankungen des Zinsniveaus den Wert der festverzinslichen Anlage während der Laufzeit negativ beeinflussen.

Emittentenrisiko

Der Anleger trägt das Bonitätsrisiko des Emittenten der festverzinslichen Anlage. Das Bonitätsrisiko ist die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Damit ist ein möglicher Teil- oder Totalverlust des angelegten Kapitals verbunden.

Garantiegeberrisiko

Die Beteiligung eines Garantiegebers vermindert das Ausfallrisiko, da der Garantiegeber im Falle einer Insolvenz des Emittenten eine vollständige oder teilweise Auszahlung des Rücknahmepreises gewährleistet. Der Anleger trägt das Risiko, dass auch der Garantiegeber seiner Verpflichtung nicht nachkommt oder insolvent wird.

Liquiditätsrisiko

Die Handelbarkeit der festverzinslichen Anlage und der verbrieften Geldmarktanlage hängt davon ab, ob im Markt ein Preis gestellt wird. In einem illiquiden Markt läuft der Anleger Gefahr, die Anlage entweder bis zum Ende der Laufzeit halten oder sie vor Fälligkeit zu einem ungünstigen Kurs verkaufen zu müssen. Möglicherweise sind auch die Festlegung eines fairen Preises und der Preisvergleich schwierig bis unmöglich, da manchmal keine Gegenpartei auf dem Markt existiert.

Fremdwährungsrisiko

Der Anleger kann einem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt sein, wenn die festverzinsliche Anlage in einer anderen Währung als der Heimatwährung des Anlegers notiert ist.

Klumpenrisiko

Anlegern, die viele Obligationen desselben Kreditnehmers oder desselben Emittenten kaufen, drohen überproportional hohe Verluste bei Insolvenz. Um Klumpenrisiken zu vermeiden ist eine sorgfältige Portfoliodiversifizierung erforderlich. 

Spezifische Risiken von Kassenobligationen

Das investierte Kapital ist über die Anlagedauer gebunden und wird von der Bank nur gegen Gebühr frühzeitig zurückerstattet.

Kreditrisiko bei Geldmarktanlagen

Der Anleger trägt das Bonitätsrisiko des Herausgebers. Bei Treuhandanlagen sind dies ausländische Banken. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Schuldners ist keine Rückzahlung garantiert. Bei Geldmarktanlagen, die von der Credit Suisse herausgegeben werden, besteht eine Forderung gegenüber der Credit Suisse.

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