Entnahmestrategie: Ihr privater Vermögensaufbau

Mit einer gut durchdachten Entnahmestrategie das private Vermögen langfristig aufbauen? Warum nicht. Die Credit Suisse bietet Ihnen eine professionelle Beratung sowie Lösungen für Ihre optimale Vermögensstruktur und Entnahmestrategie.

Die Vermögensstruktur als Grundlage der Vermögensplanung

Die Ausschüttung vorhandener Liquidität und eine damit verbundene Entnahmestrategie haben einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögensplanung. Aber auch die Struktur des Vermögens spielt eine entscheidende Rolle. Unternehmerinnen und Unternehmer haben ihr Vermögen in der Regel auf vier Töpfe verteilt:

Die Aktiven im Geschäftsvermögen sind häufig nicht liquide, da sie in Form von Investitionen in Maschinen, Immobilien oder Warenvorräte gebunden sind. Und auch die nicht kotierten Unternehmensaktien sind nur limitiert liquide.

 

Viele Unternehmer:innen transferieren ihre Unternehmensgewinne daher nur zögerlich ins Privatvermögen. So möchten sie zum einen eine gewisse Liquiditätsreserve im Betrieb behalten und zum anderen die mit der Überführung zusammenhängenden Steuern für Lohnzahlungen oder Dividendenausschüttungen vermeiden. 

Entnahmestrategie langfristig definieren

Suchen Sie eine Entnahmestrategie, welche die steuerlichen Implikationen auf privater und unternehmerischer Seite optimal berücksichtigt und Ihre Steuerbelastung minimiert? Wir beraten Sie gerne persönlich und analysieren über den ganzen Lebenszyklus, wie Vermögenswerte vom Unternehmen ins private Vermögen transferiert werden können.

Entnahmestrategie entlang des Lebenszyklus

Die Entnahmestrategie ist wesentlich von der aktuellen Situation abhängig. Es werden zwei Phasen entlang des Lebenszyklus eines Unternehmens unterschieden:

 

So stehen beispielsweise in der Wachstumsphase einer Firma eher Finanzierungsfragen im Vordergrund und der private Vermögensaufbau ist nur begrenzt möglich.

 

Später, wenn die Firma etabliert ist, sind es dann häufig Fragen rund um die Überführung von Firmenvermögen ins Privatvermögen zusammen mit dem gezielten Aufbau von Vorsorgevermögen. In einer noch späteren Phase folgen Fragestellungen zum Thema Unternehmensnachfolge. Spätestens hier kann es sich rächen, wenn der Mittelbezug zu lange aufgeschoben wurde.

Negativzinsen vermeiden mit der Entnahmestrategie

Nicht zuletzt durch die wirtschaftlichen Auswirkungen von Negativzinsen ist es für viele KMU ratsam, einen Blick auf ihre Entnahmestrategie zu werfen. Diese sollte periodisch in Bezug auf Lohn sowie Bonus, BVG-Beiträge und Dividenden überprüft werden. Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen eröffnen hierbei Möglichkeiten, die Entnahmestrategie zu optimieren. Dies in Bezug auf:

  • Dividenden in Form einer privilegierten Dividendenbesteuerung
  • Kapitalrückzahlungen
  • Aktionärsdarlehen
  • Dividendenrekapitalisierungen

Nicht ausgeschüttete Liquidität gezielt anlegen

Mit nicht betriebsnotwendiger Liquidität lassen sich attraktive Anlagerenditen erzielen. Legen Sie Nichtausschüttungen optimal an.

08/11/2022

Private Anlagen bei der Vermögensplanung 

Sind einmal die Mittel ins private Vermögen überführt, beginnt für Unternehmer:innen der eigentliche private Anlageprozess mit einer Analyse der finanziellen Gesamtsituation. Für Ihren Anlageerfolg sind zwei Fragen entscheidend:

  • Wie viel Risiko wollen Sie mit Ihren privaten Anlagen eingehen?
  • Wie lange soll das Vermögen mindestens investiert bleiben?

Die Antworten auf diese Fragestellungen hängen von vielfältigen Faktoren ab. Deshalb sind Unternehmer:innen gut beraten, ihre betriebliche und ihre private Vermögensplanung ganzheitlich zu betrachten. Die Credit Suisse unterstützt Sie mit ihren Expert:innen zu Nachfolge, Finanzplanung, Steuern, Anlagen und Finanzierung systematisch in diesem Prozess.

Persönliche Beratung

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung zu Entnahmestrategien und Ihrer persönlichen Vermögensplanung? Wir sind gerne für Sie da. Füllen Sie das Kontaktformular aus und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch mit unseren Expertinnen und Experten.