Schweizer Regionalstudien: neue Studie zum Kanton Tessin

Als in der Schweiz stark verwurzelte Bank ist es für uns wichtig, die einzelnen Regionen und Kantone genau zu kennen. Mit unseren Regionalstudien möchten wir einen aktiven Beitrag zur Debatte über die Zukunft der regionalen Wirtschaften leisten. Unsere neuste Regionalstudie ist dem Kanton Tessin und seinen Regionen gewidmet.

Regionale Wirtschaften im Fokus

Die Schweiz zeichnet sich durch vielfältige Regionen aus, die unterschiedliche Ausgangslagen aufweisen und sich wirtschaftlich entsprechend heterogen entwickeln. In ihren Regionalstudien legen die Ökonominnen und Ökonomen der Credit Suisse den Fokus jeweils auf einen spezifischen Wirtschaftsraum – meist eine Grossregion oder einen Kanton – und analysieren ihn aus volkswirtschaftlicher Sicht im Detail. Welche Standortfaktoren wirken sich positiv, welche wachstumshemmend aus? Mit welchen Chancen und Herausforderungen sehen sich die Region und ihre Wirtschaft aktuell und in Zukunft konfrontiert? Aufgegriffen werden in den Regionalstudien verschiedene Themen wie Unternehmen und Branchenstruktur, Standortqualität, Arbeitsmarkt, Steuerpolitik, Bevölkerung und Migration, finanzielle Wohnattraktivität oder Immobilienmarkt.

Aktuell: Regionalstudie Tessin 2022

Mitte des letzten Jahrzehnts erlitt die Tessiner Wirtschaft einen Rückschlag. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses, die Redimensionierung des Finanzplatzes, die Zweitwohnungsinitiative und, in jüngster Zeit, die Corona-Pandemie haben die Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigung belastet. Die Schwächephase war auch auf demografischer Ebene zu spüren, mit mehreren Jahren rückläufiger Bevölkerung. Inzwischen hat die Beschäftigung im Tessin wieder ihr Vor-Pandemie-Niveau erreicht und die Arbeitslosigkeit liegt derzeit unter dem Niveau von 2019. Erste Daten zur jüngsten Bevölkerungsentwicklung deuten ebenfalls auf eine Erholung des Bevölkerungswachstums hin, getragen durch eine positive Wanderungsbilanz. Die starke Diversifikation der kantonalen Wirtschaft erweist sich als Vorteil bei der Überwindung dieser schwierigen Zeit. Die zunehmende Ausrichtung auf wertschöpfungsintensive Aktivitäten kann die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Kantons bilden.

22/11/2022

Regionalstudie Westschweiz 2022

Die Regionen der Westschweiz (auch Romandie genannt) zeichnen sich durch eine grosse geografische wie auch wirtschaftliche Vielfalt aus. In ihrer Gesamtheit hat sich die Westschweiz im letzten Jahrzehnt sehr dynamisch gezeigt. Davon zeugen ein über dem Durchschnitt der Schweiz liegendes BIP-, Beschäftigungs- und Bevölkerungswachstum. Aktuellen Indikatoren zufolge sind die Unternehmen in der französischsprachigen Schweiz im Allgemeinen gut durch die COVID-19-Krise gekommen. Nie gab es so viele offene Stellen wie Anfang 2022. Die Rekrutierungsprobleme nehmen zu, die Westschweiz scheint jedoch weniger stark vom Arbeitskräftemangel betroffen zu sein als andere Landesteile. Der hiesige Arbeitsmarkt profitiert insbesondere von der Altersstruktur in der Region, also davon, dass die Bevölkerung relativ jung ist. Hierbei spielt auch eine Rolle, dass viele Regionen der Westschweiz in finanzieller Hinsicht als Wohnort sehr attraktiv sind, insbesondere für Familien.

22/11/2022

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