Florence

Titel: Managing Director
Unternehmensbereich: Leiterin Products & Investment Services, Swiss Universal Bank
Standort: Zürich
Bei der Credit Suisse seit: 2000 

Mir hat an der Credit Suisse am besten der Unternehmergeist gefallen. Ich bin vor 16 Jahren zur Bank gekommen, um beim Aufbau des Derivatengeschäfts des Unternehmens zu helfen. Wir haben eine offene Architektur aufgebaut, mit deren Hilfe wir unseren Kunden ein wesentlich grösseres Angebot bereitstellen konnten. Uns wurde freie Hand gegeben, sodass wir den Bereich nach unseren Vorstellung aufbauen konnten. Ich wusste damals schon, dass die Credit Suisse ein Ort ist, an dem man eine gute Idee vorantreiben und sie mit der richtigen Kombination aus harter Arbeit und Engagement zu einem Erfolg machen kann.

Ich bin mittlerweile Leiterin der Product and Investment Services für die Swiss Universal Bank. Ich bin für die Verwaltung der Angebote verantwortlich, die von grundlegenden Kernprodukten bis hin zu komplexen Anlagen reichen, und die Betreuung der Beziehungen zu unseren Kunden. Mir sind 160 Mitarbeitende unterstellt. Ich verbringe viel Zeit damit, eine positive, motivierende und innovative Kultur aufzubauen, die es den Mitarbeitenden leicht macht, auf mich zuzugehen, sich gegenseitig kennenzulernen und voneinander zu lernen. Wir betonen nicht die Mitarbeiter-Hierarchie. Mein Ziel ist es, alle Mitarbeitenden zur Ausarbeitung ihrer eigenen Ideen zu befähigen. Gleichzeitig erwarte ich Tatendrang und herausragende Leistungen. Ich möchte, dass mein Team die positiven Auswirkungen unserer Arbeit auf Einzelpersonen und Geschäftsbereiche und die Verantwortung, die wir als globales Finanzunternehmen haben, versteht.

Wir haben bei der Credit Suisse eine Mentoring-Kultur, von der alle profitieren. So bringen wir sogar die jüngere Generation mit erfahreneren Mitarbeitenden zusammen, um ihnen Technologien und die neuesten Trends beizubringen. Ich konzentriere mich auf das Mentoring von Frauen, indem ich versuche, sie im Hinblick auf eine erfolgreiche Karriere zu unterstützen, egal, ob sie schon lange bei uns oder neu in der Bank oder ihrer Rolle sind.

Für neu eingestellte Mitarbeitende ist Networking das A und O. Man muss wirklich Menschen in verschiedenen Bereichen der Bank kennen, das hilft bei einer effizienteren Arbeitsweise. Je mehr Menschen man aus dem Unternehmen kennt, umso mehr Möglichkeiten bieten sich einem zu wachsen und zu lernen. Darauf baut auch unser Fokus der internen Mobilität. Das Networking kann im Rahmen formaler Veranstaltungen stattfinden oder in eher lockerer Umgebung, wenn man beispielsweise mit einem Kollegen einen Kaffee trinken geht oder zusammen ein Seminar besucht.

Mir gefällt am besten, wenn ich meinen Kunden grossartige Ideen zur Verfügung stellen kann, sei es ein neues, absolut revolutionäres Anlageangebot (wie CS Invest) oder eine neue digitale Funktion (wie Bargeld ohne Karte). Man weiss, wie viel Arbeit in den Ideen steckt; man sieht die Auswirkungen der eigenen Bemühungen und wie die eigene Arbeit die Bank besser macht. Ausserdem finde ich die Zusammenarbeit mit so vielen talentierten und leidenschaftlichen Menschen äusserst motivierend.

An einem typischen Arbeitstag treffe ich mich vor allem mit Stakeholdern und meinem Team, um strategische Projekte voranzutreiben. Es geht dabei um Entscheidungsfindung und darum, wirklich etwas zu bewegen. Ich geniesse die zahlreichen Interaktionen mit Kollegen, Teammitgliedern und internen Kunden; ich fordere andere gerne heraus, werde aber auch gerne herausgefordert, so kommen noch faszinierende neue Themen hinzu – all das zielt darauf ab, die Bank noch besser und erfolgreicher zu machen.

Meine Familie ist das Wichtigste für mich. Ich habe zwei junge Söhne und verbringe meine Freizeit mit meiner Familie. Ich habe mir vorgenommen, jeden Abend mit ihnen zu essen, auch wenn das heisst, dass ich danach von meinem Home Office aus weiterarbeiten muss. Am Wochenende verbringen wir viel Zeit im Freien, sei es mit Wandern in den Bergen oder um Sport zu treiben.