Bettina

Titel: Career Starterin
Geschäftsbereich: Private Banking and Wealth Management
Standort: Zug
Bei der Credit Suisse seit: Mai 2015

Ich habe keine klassische Ausbildung im Bankenbereich. Ich habe meinen Master in Internationaler Verwaltung und Konfliktmanagement an der Universität Konstanz in Deutschland gemacht. Ich dachte darüber nach, was ich nach meinem Studienabschluss machen will, und ging zu einer Jobmesse in Basel. Die Credit Suisse veranstaltete dort einen Workshop, der einen genaueren Einblick in die Rolle eines Relationship Managers gab.. Dabei durften wir an echten Praxisfällen arbeiten, was mir einen guten Eindruck von der Arbeit bei der Credit Suisse vermittelte. Mir gefiel diese Veranstaltung und so entschied ich mich dazu, mich für das Career Start Programm zu bewerben.

Ich hatte mein erstes Bankkonto bei der Credit Suisse und meine Verwandten sind auch schon lange Kunden der Bank. Dadurch fühlte ich mich richtig verbunden. Ich wollte ausserdem für eine grosse Bank arbeiten, die alle Dienstleistungen und Angebote bietet, die sich aus der Tätigkeit für eine solche globale Organisation ergeben.

Dank des Career Start Programms konnte ich viele verschiedene Menschen und unterschiedliche Teile der Bank kennenlernen. Ich fing als Assistentin für ein Team an, das vermögende Kunden betreut. Den Grossteil meiner Zeit verbrachte ich dann mit meinem «Heim»-Team hier in Zug; ich konnte aber auch an mehreren Schulungstagen teilnehmen und Mitarbeitende in anderen Bereichen und Büros begleiten. Am meisten gefiel mir dabei der Besuch im Devisen-Handelsraum, wo ich den Handel mit Währungen beobachten durfte.

Der erfüllendste Teil der Arbeit als Relationship Manager ist der Kontakt mit unseren Kunden. Wir sind das Gesicht der Bank. Wenn Kunden Fragen haben, sind wir die ersten, die sie um Hilfe bitten. Gleichzeitig versuchen wir, den Kunden proaktiv Vorschläge zu machen, damit sie ihr Vermögen besser verwalten können.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und Kollegen aus der ganzen Bank zu treffen. Das kann beispielsweise die Teilnahme an den monatlich stattfindenden Mittagessen, die von unserem regionalen Diversity-Netzwerk organisiert werden, oder Freiweilligenarbeit sein. Ich habe kürzlich bei einer Veranstaltung mitgeholfen, bei der die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels gefeiert wurde. Das hat Spass gemacht, da es zur Geschichte unserer Bank gehört – unser Gründer hat bei der Finanzierung des Baus des Gotthardtunnels in der Schweiz massgeblich mitgewirkt.

Bei meiner Arbeit gibt es nicht wirklich einen «typischen» Tag. Es hängt immer von den Kunden ab. Mein Tag sieht immer unterschiedlich aus, je nachdem was die Kunden brauchen. Also muss ich immer flexibel sein, aber genau das gefällt mir besonders gut an meiner Arbeit.

In meiner Freizeit koche und reise ich am liebsten. Beim Kochen probiere ich einfach alles aus. Ich hab kürzlich einen New York Cheesecake gemacht und letztes Jahr haben mein Freund und ich unseren ersten Truthahn gebraten. Das war ein Erlebnis! Wir versuchen auch immer Kochkurse zu besuchen, wenn wir ins Ausland reisen. Wir lieben die asiatische Küche. Wir sind dieses Jahr nach Indonesien geflogen und haben dort einen Kochkurs besucht.