Was wir von Roger Federer lernen können
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Erfolgreich investieren: Was wir von Roger Federer lernen können

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Roger Federer von seinen Verfolgern unterscheidet? Vielleicht haben Sie es selbst schon einmal erlebt. Am Ende eines Turniers siegt oft nicht der Spieler mit den meisten Assen, sondern der am längsten im Spiel bleibt. Das ist nicht dasselbe.

Letztlich geht es darum, Fehler zu vermeiden. Durchhaltevermögen zählt. Weshalb ist zum Beispiel noch nie eine afrikanische Mannschaft Fussball-Weltmeister geworden? Weil ihre Spielfreude sie oftmals zu offensiv agieren lässt. Das ist zwar schön anzuschauen, unterliegt aber dem Durchhaltevermögen des kompakten, Fehler vermeidenden Spiels von Weltmeistern. In diesem unscheinbaren Erfolgsgeheimnis des defensiven Spiels verbirgt sich ein Stück Lebenserfahrung. Sieger machen einfach weniger Fehler.

Was heisst das, bezogen auf die Kunst des Investierens?

Ganz einfach. Erfolgreiche Anleger entwickeln nicht jeden Tag eine neue Idee. Sie müssen auch nicht die besten Aktien besitzen. Ihr unscheinbares Erfolgsrezept liegt in einem disziplinierten Prozess. Ein robuster Prozess, welcher die Stärken eines Investors betont, schafft mehr Durchhaltevermögen als die rastlose Suche nach neuen Ideen.

Meist bringt diszipliniertes und zugleich adaptives Streben nach möglichst fehlerfreier Arbeit den Erfolg. Das erfordert mentale Kraft. Denn Rückschläge bilden ein Naturgesetz – beim Investieren, beim Sport, im Leben. Wer an ihnen wächst, setzt sich durch.

Performance der Credit Suisse Mandatslösungen im Vergleich zum Wettbewerb

  CHF   EUR   USD
  2014 2015 2016   2014 2015 2016   2014 2015 2016
Ertrag +284 -113 +118   +231 +219 +160   +109 -13 +160
Ausgewogen

+77

-111 +114   +129 +152 +354   +24

+18

+301

Kapitalgewinne +63 -120 +81   +63 +110 +494   -22 -3 +408
Aktien  +16 -38 +31   +129 +141 +602   -188 +62 +513

Über- und Unterperformance der Credit Suisse Mandatslösungen relativ zum Wettbewerb in Basispunkten

Quelle: PCI Asset Risk Consultants (ARC) Report, Credit Suisse

Mit sportlichen Tugenden erfolgreich Geld anlegen

Die Auswertung veranschaulicht den Mehrwert eines kontrollierten Anlageprozesses. Disziplin, Kompetenz, Kreativität und Anpassungsfähigkeit sind wesentliche Erfolgsfaktoren, mit denen sich im Sport wie auch beim Geld anlegen Schätze heben lassen. In diesem unscheinbaren Geheimnis liegt der subtile Unterschied zwischen Siegen und Dabeisein.
Gelegentlich lassen sich ähnliche Muster auch bei Portfolios beobachten, die nur selten oder ohne einen klaren Prozess bewirtschaftet werden. Bei einer kürzlich erstellten, anonymisierten Auswertung des historischen Risiko-Rendite-Verhältnisses von mehreren tausend Kundenportfolios beispielsweise. Wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist, zeigt sich dabei, dass nur fünf Prozent der Portfolios besser abschnitten als strategische Asset Allocation („SAA“). 77% der Portfolios wiesen erheblich höhere Risiken auf, 60% der Portfolios schnitten mit deutlich tieferer Performance ab.

Der Mehrwert einer strategischen Anlagepolitik („SAA“) 

The added value of strategic asset allocation (SAA)

(1) SAA-basiertes Private-Mandate-Portfolio mit allen Instrumenten: risiko-/renditeoptimiert; Hinweis: Rendite- und Risikodifferenz ist die Differenz zwischen der Einzelkundenperformance im Vergleich zu einem Private-Mandate-Portfolio mit allen Instrumenten bei gleichem «IST»-Risikoprofil. Rendite und Standardabweichung (beide annualisiert) basieren auf einem Zeitraum von drei Jahren (30.06.2013–31.05.2016). Grafik basiert auf 4492 IPC-Kunden.

Vergleich der Risiko-Rendite Profile mehrerer tausend anonymisierter Kundenportfolios mit der strategischen Asset Allocation („SAA“)

Quelle: Credit Suisse