Vorsorge in einer eingetragenen Partnerschaft
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Vorsorge in eingetragenen Partnerschaften

Gemeinsam leben und Verantwortung füreinander übernehmen kann man auch in einer eingetragenen Partnerschaft. Trotz grosser Sicherheit und klaren Regeln sollte man auch hier frühzeitig für das Alter sowie die Angehörigen vorsorgen und zu sparen beginnen.

Für gleichgeschlechtliche Paare besteht seit 2007 in der Schweiz die Möglichkeit einer eingetragenen Partnerschaft. So kann man nicht nur Träume miteinander verwirklichen und zusammen Verantwortung tragen, diese Lebensform bietet auch Sicherheit und klare Regeln. Dennoch lohnt es sich auch für gleichgeschlechtliche Paare, schon zu Beginn des gemeinsamen Weges die persönliche Vorsorge zu planen und frühzeitig mit dem Ansparen für den Ruhestand zu beginnen.

Was sollte man in einer eingetragenen Partnerschaft beim Vorsorgen beachten?

Was die 1. Säule betrifft, sind Paare in eingetragenen Partnerschaften im Alter mit Ehepaaren gleichgestellt. Mit Erreichen des ordentlichen Rentenalters wird die AHV-Rente vergütet. Sobald beide eingetragenen Partner pensioniert sind, darf die Summe der beiden Einzelrenten höchstens 150 Prozent der Maximalrente betragen. Verstirbt ein Partner, so ist der überlebende Partner einem Witwer gleichgestellt. Anspruch auf eine Hinterlassenenrente für den überlebenden Partner besteht nur, falls Kinder unter 18 Jahren vorhanden sind. Kinder bekommen eine Waisenrente (bis zum 18. bzw. 25. Lebensjahr, wenn in Ausbildung).
In der 2. Säule erhält die Partnerin oder der Partner im Todesfall eine Witwen-/Witwerrente oder eine einmalige Kapitalabfindung. Sofern eigene Kinder vorhanden sind, erhalten diese eine Waisenrente. Die diesbezüglichen Angaben sind im Pensionskassenausweis und reglement enthalten.
Mehr Spielraum lässt die 3. Säule zu: Wer den Partner oder Kinder finanziell absichern möchte, kann eine Lebensversicherung mit Todesfallschutz abschliessen.