Pillar 3a: Start early and consistently make deposits
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In die Säule 3a einzahlen lohnt sich. Auch bei kleineren Beträgen.

Mit der Säule 3a den gewohnten Lebensstandard auch nach der Pension sichern. Das kann, wer alle Einflussfaktoren beachtet. Entscheidend sind nicht nur Zins- beziehungsweise Renditeniveau, sondern vor allem, wie lange und wie regelmässig eingezahlt wird.

Die Höhe der Zinsen beeinflusst den Vermögenszuwachs entscheidend

Die Zinssätze befinden sich seit geraumer Zeit auf rekordtiefem Niveau. In diesem Umfeld verläuft auch der Kapitalaufbau in der Säule 3a deutlich langsamer. Rechnet man zum Beispiel mit einem Zinssatz von 0,1 Prozent über einen Anlagehorizont von 35 Jahren, in denen jeweils der heute zulässige Maximalbetrag von CHF 6’883 eingezahlt wird, dann resultieren kumulierte Zinserträge von CHF 4’386 und ein Endvermögen von CHF 245’291. Eine längere Tiefzinsphase reduziert den Vermögensaufbau deutlich.

Mit einem wieder steigenden Zinsniveau und einer durchschnittlichen Verzinsung von 1 Prozent würden sich die Zinserträge auf knapp CHF 48’710 erhöhen. Bei 4 Prozent kommt ein mehr als doppelt so hohes Endvermögen zusammen wie bei einer Verzinsung/Rendite von lediglich 0,1 Prozent.

Zinssatz/Rendite entscheidend für Vermögensaufbau

Zinssatz/Rendite entscheidend für Vermögensaufbau

Vermögensentwicklung bei regelmässiger Einzahlung (jeweils zu Jahresbeginn) des heutigen Maximalbetrags von CHF 6’883 bei unterschiedlichen Annahmen bezüglich Durchschnittszins/Rendite

Quelle: Credit Suisse

Wertschriftenlösungen generieren erhöhte Renditechancen

Mit Wertschriftenlösungen können die Renditechancen erhöht werden – historisch betrachtet rentierten Wertschriftenlösungen besser als Zinskonten, sind aber mit höheren Risiken und Gebühren verbunden. Angesichts des langen Anlagehorizonts können temporäre Wertschwankungen aber oft in Kauf genommen werden. Für risikofreudigere Vorsorgenehmerinnen und Vorsorgenehmer mit einem langen Anlagehorizont sind Produkte mit einem hohen Aktienanteil prüfenswert, da so potenziell höhere Renditen erreicht werden können. Hier macht es Sinn, sich von einer Fachperson beraten zu lassen.

Einzahlungspausen haben Sparlücken zur Folge

Nicht alle Haushalte zahlen jährlich in die private Altersvorsorge ein. Im Gegensatz zur zweiten Säule können verpasste Einzahlungen in die Säule 3a aber später nicht kompensiert werden. Das folgende Szenario zeigt den Vermögensaufbau bei regelmässiger Einzahlung des heutigen Maximalbetrags von CHF 6’883 im Vergleich zur Situation bei einer Person, die sieben Jahre lang auf Einzahlungen verzichtet. Neben den verpassten Einzahlungen in der Höhe von insgesamt CHF 48’181 fallen die Zinserträge geringer aus.

Ausgehend von einem gemischten 3a-Modell mit Zinskonto und Wertschriftenlösung wird mit einer durchschnittlichen Verzinsung/Rendite von 3 Prozent beziehungsweise 2 Prozent gerechnet. Im Szenario A bei einem Durchschnittszins von 3 Prozent sind die kumulierten Zinserträge bei konstanter Einzahlung (A1) fast CHF 53’000 höher als bei 7-jähriger Einzahlungspause (A2). Im Szenario B mit einer jährlichen Rendite von 2 Prozent beträgt der Zinsverlust immer noch fast CHF 31’000.

Einzahlungsunterbrüche verringern Zinseszinseffekt

Einzahlungsunterbrüche verringern Zinseszinseffekt

Vermögensentwicklung bei regelmässiger Einzahlung (jeweils zu Jahresbeginn) des heutigen Maximalbetrags von CHF 6’883 sowie im Fall einer 7-jährigen Einzahlungspause; Durchschnittszins/Rendite von 2 % bzw. 3 % p. a.

Quelle: Credit Suisse

Frühzeitige Investitionen in die Vorsorge zahlen sich aus

Mit zunehmendem Alter zahlen Schweizerinnen und Schweizer häufiger in die Säule 3a ein. Für ihren Vermögensaufbau wäre es aber sinnvoller, in möglichst jungen Jahren mit dem Vorsorgesparen zu beginnen. Denn wer über einen längeren Zeitraum spart, erreicht bei gleichem Zins ein höheres Endvermögen. So entsteht im folgenden Szenario bei jährlicher Einzahlung von rund CHF 4’916 über 35 Jahre ein höheres Endvermögen, als wenn über 25 Jahre jährlich der Maximalbetrag von CHF 6’883 eingezahlt wird.

Obwohl die Summe der Einzahlungen identisch ist, resultiert für den «Frühstarter» am Ende ein über CHF 25’000 höheres Vermögen als bei einem um zehn Jahre verzögerten Sparbeginn. Es empfiehlt sich also, früh mit dem Alterssparen zu beginnen – auch wenn nicht der maximale Betrag eingezahlt werden kann.

Früh anfangen lohnt sich – auch bei kleineren Beträgen

Früh anfangen lohnt sich – auch bei kleineren Beträgen

Vermögensentwicklung bei regelmässiger Einzahlung (jeweils zu Jahresbeginn) von CHF 4’916 sowie bei Einzahlungen des heutigen Maximalbetrags, aber mit 10-jähriger Verzögerung; Durchschnittszins/Rendite von 2 % p. a.Quelle: Credit Suisse

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