Renovieren und Umbauen Säule 3a
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Renovieren und Umbauen mit der Säule 3a

Den meisten Schweizerinnen und Schweizern ist bewusst, dass sie Geld aus der 3. Säule für den Kauf von selbstbewohntem Wohneigentum nutzen können. Was hingegen viele nicht wissen: Das Guthaben der gebundenen Vorsorge kann auch für werterhaltende Renovationen und Umbauten eingesetzt werden.

Neue Küche mit der gebundenen Vorsorge finanzieren

Mit dem angesparten Kapital der Säule 3a lassen sich verschiedene Projekte finanzieren – von der Sanierung der Gebäudehülle über den Einbau einer neuen Küche bis zum Ersatz der Heizanlage. Und das zahlt sich gleich doppelt aus: Wer eine eigene Liegenschaft renoviert oder umbaut, sorgt für einen Werterhalt und profitiert unter Umständen sogar noch von Steuervorteilen.

Rechnungen von Architekten und Handwerkern aufbewahren

Für einen Vorbezug der Gelder aus der 3. Säule für Wohneigentum-Renovationen gelten folgende Regeln: Die Arbeiten müssen durch Rechnungen von Architekten und Handwerkern belegt werden können. Die Rechnungen dürfen nicht älter als ein Jahr sein. Ein Vorbezug des Guthabens der Säule 3a im Rahmen der Wohneigentumsförderung kann lediglich alle fünf Jahre geltend gemacht werden und ist nur bis fünf Jahre vor dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters möglich. Danach kann nur noch das gesamte Vermögen aus dem 3.-Säule-Konto bezogen werden.