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Renovation: das Wichtigste zu Umbauen und Sanieren in Kürze

Eine neue Küche, die Sanierung und Isolation der Aussenhülle oder Solarpanels aufs Dach: Renovieren und Umbauen umfasst viele Facetten. Erfahren Sie, aus welchen Gründen sich eine Renovation lohnen kann und was es beim Umbau zu beachten gibt.

Umbau sorgt für Werterhalt

Jedes fünfte Gebäude in der Schweiz wird bald über 100 Jahre alt sein. Und auch die Mehrheit der rund 1,7 Millionen Wohnbauten, nämlich 86 Prozent, wurde bereits vor 2001 erstellt. Dies geht aus der amtlichen Gebäude- und Wohnungsstatistik hervor. Für viele dieser Häuser sind altersbedingte Sanierungen notwendig, selbst wenn die Bausubstanz noch gut ist.

Denn werden ältere Gebäude nicht saniert, verlieren sie an Wert. Einer der Hauptgründe, sein Eigenheim zu sanieren, ist daher die Werterhaltung. Dies kann ein neuer Anstrich der Fassade sein oder beispielsweise das Abschleifen des Parketts. Einzelne Bestandteile eines Hauses müssen Sie zudem regelmässig ersetzen. Beispielsweise halten Fensterrahmen aus Holz im Schnitt 25 bis 35 Jahre. Auch wenn solche Mass­nahmen kosten, tragen sie dazu bei, den Wert der eigenen Liegenschaft zu erhalten.

Renovation kann auf verschiedenen Gründen basieren

Manchmal soll eine Modernisierung aber auch für mehr Wohnlichkeit sorgen, unabhängig vom Alter der Liegenschaft. So zum Beispiel eine frische Farbe an der Wand, neue Platten im Badezimmer oder gleich eine komplett neue Küche. Ein Umbau kann auch nötig werden, weil die Familie wächst. Der Ausbau des Dachstocks beispielsweise oder ein ebenerdiger Anbau kann zusätzlichen Platz schaffen.

Nicht zuletzt können auch steuerliche Vorteile ein Grund sein, die Wohnung oder das Haus zu sanieren. Denn geschickt geplant, können Sie die Kosten für den Liegenschaftsunterhalt von den Steuern abziehen.

Sanieren und dadurch Energiekosten senken

Doch nicht nur die Bausubstanz muss gepflegt werden. Gerade bei älteren Häusern lohnt es sich, energetisch zu sanieren. Dies nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch zugunsten der eigenen Finanzen. So hilft eine neue Wärmedämmung beispielsweise ganz konkret, Heizenergie zu sparen. Die Heizkosten können Sie ebenfalls senken, wenn Sie die Heizung erneuern. Warmwasser kann mit Sonnenkollektoren aufbereitet werden. Über die Jahre gerechnet, zahlt sich die Investition in mehr Energieeffizienz aus.

Energetische Sanierungen werden ausserdem gefördert. Je nach Wohnkanton gibt es unterschiedliche Förderprogramme und Subventionen zur Steigerung der Energieeffizienz. Es lohnt sich, frühzeitig die Richtlinien für die Förderung zu prüfen und gegebenenfalls in der Planung zu berücksichtigen. Denn hat man mit der Renovation erst begonnen, kann es zu spät sein, um noch Fördergelder zu beantragen.

Renovation und Finanzierung erfolgreich planen

Eine gute Planung ist unabhängig von den Gründen für die Renovation zwingend. Was und wie wollen Sie konkret umbauen? Brauchen Sie einen Spezialisten, der die Arbeiten koordiniert? Ist eine Baubewilligung nötig? Eine Reihe von Faktoren will bei der Planung Ihrer Renovation berücksichtigt werden.

Nach einer Grobplanung gilt es, die Finanzierung zu klären Spätestens jetzt lohnt es sich, Kontakt mit der Bank aufzunehmen. Je nach Liegenschaftswert, vorhandener Hypothek und zur Verfügung stehenden Eigenmitteln ergibt sich ein Kostendach für die geplante Renovation. Ein nachhaltig tragbares Finanzierungsmodell ist das A und O Ihrer Planung. Denn die Freude über die neue Küche oder die neue Solaranlage auf dem Dach soll lange währen und nicht durch finanzielle Schwierigkeiten getrübt werden.

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