Anlagestrategien: Aktien von Schwellenländern untergewichten
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Nannette Hechler im Video: «Rezessionsrisiken steigen nicht an»

Aktien bleiben trotz Handelskonflikt und schwächerem globalen Wirtschaftswachstum vielversprechend. Inwiefern Investoren trotzdem ihre Anlagestrategie anpassen sollten, sagt Nannette Hechler-Fayd’herbe, Chief Investment Officer International Wealth Management, im Video.

Anlagestrategie für gemischte Ausgangslage

Die Eskalationen im Handelskonflikt und die Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums beschäftigen die Finanzmärkte und Anleger. Nannette Hechler-Fayd’herbe, Chief Investment Officer im International Wealth Management der Credit Suisse, geht allerdings davon aus, dass der Handelsstreit in erster Linie die Industrieproduktion tangiert: «Wir müssen damit rechnen, dass sich dort die Stimmung für einige Monate eintrübt.»

Die Rezessionsrisiken steigen trotzdem nicht. Denn die Konsumentenstimmung ist weiterhin sehr gut – in den USA, aber auch in Europa. Stabilisierend wirkt zudem die Geldpolitik. «Die US-Notenbank Fed dürfte die Zinsen im Juli um ein Viertelprozent senken», glaubt Nannette Hechler-Fayd’herbe. Wie sich Anleger in dieser gemischten Ausgangslage positionieren sollen, sagt sie im Interview.

Videointerview mit Nannette Hechler-Fayd’herbe, Chief Investment Officer – International Wealth Management

Im Interview sagt Nannette Hechler-Fayd’herbe, wieso Aktien sich für den Rest des Jahres 2019 sehr gut entwickeln dürften.

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Schwellenländer: Anleihen statt Aktien

Zurückhaltend äussert sich Nannette Hechler-Fayd’herbe bezüglich Aktien von Schwellenländern. Diese sind besonders stark abhängig von der Industrieproduktion. Stattdessen rät sie Investoren, die sich in Schwellenmärkten positionieren möchten, zu Anleihen: «Schwellenmarktanleihen in harten Währungen sind die bessere Variante.»

Auch für eine zweite Gruppe von Aktien empfiehlt die Credit Suisse eine Untergewichtung. Welche, verrät Nannette Hechler-Fayd’herbe im Video.