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Michael Strobaek: «Der Bullenmarkt kann weiterlaufen»

Nach der Marktkorrektur Anfang Februar sind viele Anleger verunsichert und fürchten sich vor Inflation. Im Video-Interview beantwortet Michael Strobaek, Global CIO der Credit Suisse, die drängendsten Fragen.

Nach einem starken Start ins Jahr 2018 sind Anfang Februar Wolken an den Finanzmärkten aufgezogen. Die Angst vor Inflation und einer möglicherweise restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank hat Anleger verunsichert. «In der Folge haben wir einen gleichzeitigen Sell-off von Aktien und Anleihen gesehen. Das ist ungewöhnlich», sagt Michael Strobaek im Video-Interview. Dennoch sieht der CIO der Credit Suisse keinen Börsencrash, sondern «eine gesunde, vielleicht notwendige Korrektur in einem langen Bullenmarkt».

Obwohl die Volatilität für einige Wochen hoch bleiben könnte, rät Michael Strobaek Anlegern zum Kauf – aber mit Geduld. «Das Börsenjahr 2018 wird vielleicht nicht ganz so ein gutes Jahr wie 2017. Nichtsdestotrotz ist der Bullenmarkt immer noch unterwegs.» Im Video spricht der CIO der Credit Suisse über die Hintergründe der Inflationsangst und die Bedeutung steigender Zinsen für die Wirtschaft. Er sagt auch, wieso er Anlagen in Schwellenländern optimistisch sieht.

Video-Interview mit Michael Strobaek, Global CIO Credit Suisse

Michael Strobaek spricht im Interview über die Angst vor Inflation, erhöhte Volatilität und Kaufmöglichkeiten nach der Marktkorrektur.