Im AHV-Rentenalter steuerbegünstigt vorsorgen
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Können Teilzeit erwerbstätige Rentner steuerbegünstigt vorsorgen?

Wer nach der Pensionierung Teilzeit oder Vollzeit weiterarbeitet, kann als Mann bis Alter 70 und als Frau bis Alter 69 in die Säule 3a steuerbegünstigt einzahlen. Dasselbe kann auch in der Pensionskasse möglich sein, je nach Reglement und Höhe des Bruttoerwerbseinkommens.

Männer erreichen das ordentliche AHV-Alter mit 65, Frauen mit 64 Jahren. Wer danach noch weiterarbeitet, kann bis Alter 70 bzw. 69 nach wie vor in die Säule 3a einzahlen und diese Beiträge vom steuerbaren Einkommen abziehen. Auch die Pensionskasse lässt sich so lange fortführen, sofern das Reglement dies vorsieht. Bei einzelnen Pensionskassen werden dabei weiterhin Beiträge geleistet, und zusätzliches Alterskapital wird aufgebaut, während bei anderen sich nur die Auszahlung aufschieben lässt, ohne dass weiterhin einbezahlt wird.

Mögliche Maximalbeiträge beachten

Die Höhe der Säule-3a-Beiträge hängt davon ab, ob man weiterhin Beiträge in eine Pensions-kasse leistet. In diesem Fall beträgt der Säule-3a-Beitrag im Jahr 2019 maximal 6’826 Franken. Besteht kein Pensionskassenanschluss mehr, können 20 % des Netto-Erwerbseinkommens, maximal 34’128 Franken, einbezahlt werden. Ob auch weiterhin Pensionskassenbeiträge geleistet werden können, hängt vom Arbeitgeber und vom Reglement der Pensionskasse ab. Je nach Situation sind grundsätzlich auch noch freiwillige Einkäufe möglich, was aber genau abgeklärt und geplant werden muss.