Viel ungenutztes Potential in der 2. Säule
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Hunderttausende könnten noch einkaufen

Rund 800 Milliarden Franken liegen derzeit in den Vorsorgeeinrichtungen der zweiten Säule. Es könnten deutlich mehr sein, wenn die Versicherten freiwillige Einkäufe in ihre Pensionskasse tätigen würden. 

Bei Publica, mit 63500 Versicherten und 43000 Rentnern die grösste Pensionskasse der Schweiz, wären Nachzahlungen von 6,4 Milliarden Franken möglich, rund 100000 Franken pro Versicherten. Freiwillig einbezahlt worden sind in das Vorsorgewerk des Bundes zuletzt aber nur 77 Millionen Franken.  

Die Mittel zum Profitieren fehlen

Grund für die Zurückhaltung dürften auch die begrenzten Budgets der Haushalte sein. Laut der PK-Studie der Credit Suisse sind in erster Linie die einkommensstärksten 20 Prozent der Vorsorgenehmer in der Lage, alle drei Säulen wirklich gut zu alimentieren. Doch für alle Versicherten lohnen sich freiwillige Einzahlungen in die Altersvorsorge, speziell Einkäufe in die Pensionskasse.