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Glücksfee half beim Hauskauf tüchtig mit

Manchmal führt der Zufall zum Traumhaus. So bei Melanie und Marc Kaufmann. Das Paar träumte vom eigenen Einfamilienhaus und entdeckte in unmittelbarer Nähe seines Wohnorts sein neues Zuhause.

Wie viele junge Paare träumten Melanie und Marc Kaufmann vom Einfamilienhaus auf dem Land. Zu Beginn ihres Zusammenlebens wohnten sie in einer modernen Mietwohnung in Lüterkofen. Ein halbes Jahr nach ihrer Heirat im September 2016 zogen sie in ein gemietetes Einfamilienhaus in Günsberg am malerischen Jurasüdfuss. «Heimatgefühle pur» für den 38-jährigen Serviceleiter einer Autowerkstatt, der aus der Region stammt. Auch seiner Frau Melanie sagte die ländliche Atmosphäre zu. Die 31 jährige Sachbearbeiterin kommt ursprünglich aus dem Aargau.

Doch mit den Kompromissen, die ein Mietobjekt mit sich bringt, tat sich das Paar schwer. Ein Eigenheim gehörte für die beiden einfach zum Familienleben, auch wenn noch keine Kinder da waren. Hinzu kam, dass im aktuellen Tiefzinsumfeld der Bankzins für die Kaufmanns tiefer war als der Mietzins.

Im Einfamilienhaus hat man Platz für sich und ein wenig Distanz zu den Nachbarn.

Melanie Kaufmann, Hausbesitzerin

Traumhaus gefunden – Liebe auf den ersten Blick

Kurz vor den Sommerferien letzten Juni entdeckten sie zufällig ein Einfamilienhaus mit rund 100 Quadratmetern Nettowohnfläche, das zum Verkauf ausgeschrieben war – nur drei Gehminuten von ihrem damaligen Wohnort entfernt. «Erhofft hatten wir uns vor der Besichtigung nicht viel», sagt Melanie Kaufmann heute, «aber als wir das Haus zum ersten Mal betraten, war es Liebe auf den ersten Blick.»

Bald darauf flogen die beiden in die Sommerferien. «Wir waren ganz kribbelig», erinnert sich Melanie Kaufmann, «weil wir in den Ferien nichts machen konnten und wussten, dass man in dieser Gegend beim Kauf von Immobilien schnell sein muss.» Nicht oft wird ein solches Einfamilienhaus zu einem guten Preis ausgeschrieben, viele gehen unter der Hand weg. Dass das Ehepaar von anderen Interessenten wusste, die im Prozess schon weiter fortgeschritten waren, machte die Situation auch nicht erträglicher.

Das Einfamilienhaus deckte alle Bedürfnisse

Auch nach der zweiten Besichtigung standen für die Kaufmanns alle Zeichen auf «Go». Das Haus hatte alles, worauf sie bei einer Immobilie Wert legten: einen ebenen Vorplatz, zwei Garagen, mindestens fünf Zimmer. Und sogar vieles mehr: einen Pavillon im Garten, ein Cheminée, genügend Abstand zu den Nachbargebäuden und – vor allem – einen herrlichen Fernblick. Bei schönem Wetter sieht man vom Haus aus die gesamte Alpenkette.

Um im Hinblick auf ihr Traumhaus möglichst gute Chancen zu erhalten, verfassten sie nach ihren Ferien rasch ein persönliches Schreiben. Zusätzlich zu ihrer Bewerbung mussten sie die Finanzierungsbestätigung einer Bank einreichen. So wandten sich Marc und Melanie Kaufmann an ihre Hausbank, die Credit Suisse. Schnell wurde klar: Obwohl kein Neubau, ist der Kaufpreis des Hauses angemessen und tragbar.

Vorbereitung ist das A und O

Fabian Gerber ist Hypotheken-Experte bei der Credit Suisse in Solothurn. Er hat Melanie und Marc Kaufmann beim Kauf ihrer Immobilie beraten: «Die Kaufmanns haben früh mit uns ihre finanzielle Situation geklärt. Das war für den Zuschlag entscheidend. Denn viele Verkäufer fordern eine Finanzierungsbestätigung der Bank, die belegt, dass man den Kaufpreis bezahlen kann. Deren Ausstellung braucht Zeit. Je früher wir also den Kauf vorbereiten können, desto besser.»

Vorbereitung ist das A und O

Passende Finanzierungslösung, um das Haus zu kaufen

Am 7. Juli 2017 erhielten die Kaufmanns den Zuschlag. An das Datum erinnern sich beide, als wäre es gestern gewesen. «Wir haben das Haus nur bekommen, weil wir aus der Umgebung sind», ist das Paar überzeugt. Doch nicht nur die Verbundenheit mit dem Ort war entscheidend dafür, dass der Hauskauf klappte. Auch die Unterstützung des Credit Suisse Hypotheken-Experten Fabian Gerber habe eine tragende Rolle gespielt. «Seine kompetente Beratung war das A und O, da wir völliges Neuland betreten haben», sagt Marc Kaufmann. Gerber habe sie auf Augenhöhe begleitet, die Dinge gut und einfach erklärt.

Dem Verkäufer gegenüber konnten die Kaufmanns mittels der Bankunterlagen ihre Solvenz belegen. Nach dem Zuschlag rechneten sie mit einer Kollegin von Gerber durch, wie hoch die Anzahlung sein müsste, wie hoch die Hypothek und um wie viel sie diese für Investitionen noch aufstocken müssten. Ihre Pensionskassengelder hingegen wollten sie nicht verwenden, was schliesslich auch nicht nötig war. Bei der Finanzierung haben die Kaufmanns eine Festhypothek mit einem für zehn Jahre fixierten Zinssatz gewählt. Da bei einer älteren Liegenschaft eher etwas ersetzt werden muss, machte die längerfristige und somit besser planbare Variante Sinn.

Renovation vor dem Einzug

Einen Teil der Hypothek setzten sie gleich für die Renovation ein. Bei dem Haus mit Jahrgang 1964 gab es einiges zu tun: Die Tapeten wurden entfernt, die Wände verputzt und anschliessend neu gestrichen; die Böden von den Teppichen befreit und mit Vinyl ausgelegt. Darüber hinaus wurde die Elektrospeicherung durch eine Wärmepumpe ersetzt.

Seit Ende November 2017 sind die Bauarbeiten fertig. Da der Mietvertrag noch bis im Januar lief, blieb das Paar Kaufmann bis dahin im alten Haus und zog erst kürzlich um. Ihr neues Zuhause mit 566 Quadratmetern Umschwung ist für die beiden der Inbegriff der Freiheit. Melanie Kaufmann: «Im Einfamilienhaus hat man Platz für sich und ein wenig Distanz zu den Nachbarn.» In der Stadt zu wohnen, könnten sich die beiden nicht mehr vorstellen.

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