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Ernährung der Weltbevölkerung sichern. Mit nachhaltigen Anlagen.

Die wachsende Weltbevölkerung führt zu einer Verdoppelung des globalen Nahrungsmittelbedarfs. Um die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen, ist ein Wandel der Nahrungsmittelindustrie keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Mittels nachhaltigen Anlagen können auch private Investorinnen und Investoren diesen Wandel mitgestalten.

Kann die Ernährung der Weltbevölkerung bis 2050 sichergestellt werden?

Schätzungen der UNO zufolge wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund zehn Milliarden Menschen ansteigen. Der Bedarf an Lebensmitteln wird sich infolgedessen mehr als verdoppeln. Um die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen, müssen sich Produktion, Verteilung und Konsum von Nahrungsmitteln in den kommenden Jahren drastisch verändern. Nicht zuletzt, weil das heutige globale Ernährungssystem höchst ineffizient ist und zwischen Industrie- und Entwicklungsländern nach wie vor ein Ungleichgewicht besteht. Nebst der Sicherstellung der Menge, stehen Umwelt und Gesundheit im Zentrum der Transformation.

Bis zur nachhaltigen Ernährung ist es noch ein weiter Weg

Die Produktion, Verarbeitung und Verteilung von Lebensmitteln führen heute weltweit zu einer riesigen Belastung für die Umwelt. Der globale Fussabdruck des Ernährungssystems verursacht über ein Viertel der globalen Treibhausgasemissionen. Zudem sind mehr als 90 Prozent des weltweiten Süsswasserverbrauchs auf die Nahrungsmittelproduktion und den Nahrungsmittelkonsum zurückzuführen. Hinzu kommt, dass mehr als ein Drittel aller Nahrungsmittel bei der Produktion verloren geht oder später im Abfall landet, was den Druck auf die Ressourcen weiter verschärft. Alleine in der Schweiz entstehen jeden Tag pro Person etwa 900 Gramm Lebensmittelabfälle – also über 300 Kilogramm Abfall pro Person und Jahr.

Umweltbelastende Ernährungsindustrie. Jetzt Wandel zu nachhaltiger Ernährung.

   

Heute ist die Ernährung der Weltbevölkerung noch nicht gewährleistet

Der Ernährungssektor erfüllt global betrachtet seinen eigentlichen Zweck nur schlecht. So sind weltweit noch immer mehr als 700 Millionen Menschen unterernährt und leiden an Hunger. Verschärft durch die Corona-Pandemie ist diese Zahl zuletzt nochmals deutlich angestiegen.

Zugleich, und nicht minder besorgniserregend, sind heute rund 1,8 Milliarden Menschen übergewichtig oder fettleibig. Das sind rund 40 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Darauf zurückzuführen ist auch der starke Anstieg ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einige Studien deuten darauf hin, dass 20 Prozent aller Todesfälle unter Erwachsenen auf schlechte Ernährungsgewohnheiten zurückgehen.

Mehr als 700 Millionen Menschen sind von Hunger betroffen

Quelle: Food and Agriculture Organization of the United Nation (FAO), «The State of Food Security and Nutrition in the World», The State of Food Security and Nutrition in the World 2021 (fao.org), Credit Suisse
Letzter Datenpunkt: 2021

Mit nachhaltigen Anlagen Zukunftsentwicklungen mitlenken

Der Wandel hinzu nachhaltiger Ernährung schlägt sich bereits in der Nahrungsmittelindustrie nieder. Das zeigt sich am steigenden Bewusstsein über die Zusammenhänge zwischen Nahrungsmittel, deren Produktion und der Gesundheit. Gerade in Europa nimmt der Regulierungsdruck im Nahrungsmittelsektor stetig zu. Und Konsumentinnen und Konsumenten fragen nachhaltige und gesunde Produkte immer stärker nach. Das löst Druck aus und lässt Unternehmen entstehen, die innovative Methoden bei der Herstellung von Lebensmittel anwenden.

Insbesondere in den Bereichen der nachhaltigen Landwirtschaft, der Lebensmittelverarbeitung aber auch auf Stufe des Endkonsums gibt es grosses Potenzial, effizienter zu werden und den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Diese Entwicklungen eröffnen Anlegerinnen und Anlegern eine Reihe an interessanten Möglichkeiten, die bevorstehende Transformation des globalen Ernährungssystems mit gezielten Investitionen konstruktiv mitzugestalten und im Anlageportfolio davon zu profitieren.

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