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Direkte oder indirekte Amortisation – die passende Amortisation für Sie

Müssen Sie die Hypothek amortisieren, gibt es dafür zwei Varianten: die direkte und die indirekte Amortisation. Beide haben Vor- und Nachteile. Die Amortisation der Hypothek sollte langfristig durchdacht und an Ihre Lebensumstände angepasst sein.

Amortisation Ihrer Hypothek

Wer ein Eigenheim erwirbt, benötigt 20 Prozent des Verkehrswerts als Eigenmittel. Bis zu 80 Prozent des Verkehrswerts können mit Fremdkapital finanziert werden. Die 1. Hypothek bis 66 Prozent muss dabei nicht amortisiert werden. Liegt die Belehnung zwischen 66 und 80 Prozent, wird eine 2. Hypothek benötigt. Diese muss in gleichen, meist jährlichen Beträgen innerhalb von 15 Jahren und spätestens bis zum Erreichen des 65. Altersjahrs zurückbezahlt werden.

Direkte Amortisation

Grundsätzlich stehen Ihnen zwei Varianten der Amortisation zur Wahl, die direkte und die indirekte. Bei der direkten Amortisation wird die Hypothek in regelmässigen Raten an die Bank zurückgezahlt. Folglich verringern sich die Hypothekenschuld sowie die Höhe der Zinszahlungen. Gleichzeitig steigt die Steuerbelastung, da sich die möglichen Steuerabzüge der Schuld vom Vermögen und der Zinsen vom Einkommen reduzieren.

Der Vorteil der direkten Amortisation liegt vor allem darin, dass die Zinskosten bei gleichbleibenden oder fallenden Hypothekarzinssätzen jedes Jahr sinken und dadurch der Anteil des frei verfügbaren Einkommens steigt. Kapital, das sich zum Beispiel für eine gezielte Vorsorge eignen würde.

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Direkte Amortisation: regelmässiges Abzahlen

Quelle: Credit Suisse

Indirekte Amortisation

Im Gegensatz zur direkten Amortisation bleibt die Hypothek bei der indirekten Amortisation während der ganzen Laufzeit gleich hoch. Die Zahlungen werden nämlich nicht auf das Hypothekenkonto überwiesen, sondern auf einem Vorsorgekonto oder Vorsorgedepot der Säule 3 a angespart und spätestens mit dem Erreichen des 65. Altersjahrs für die vereinbarte Amortisation bezogen.

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Indirekte Amortisation: regelmässiges Ansparen in der Säule 3a

Quelle: Credit Suisse

Die gesamte Hypothekenschuld kann so über die Jahre vom steuerbaren Vermögen ab gezogen werden und die Hypothekenzinsen vom steuerbaren Einkommen. Dabei können die Beiträge in die Säule 3 a bis zum gesetzlichen Maximalbetrag einbezahlt und ebenfalls vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Beim Bezug wird das angesparte Kapital zwar versteuert, jedoch separat und zu einem tieferen Steuersatz. Zusätzlich fallen auf dem Vorsorgevermögen keine Vermögenssteuern an.

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Amortisation der Hypothek: Vorsorgekonto 3a

Quelle: Credit Suisse

Direkte oder indirekte Amortisation?

Welche Form der Amortisation die richtige ist, hängt von der persönlichen Situation, von den jeweiligen finanziellen Möglichkeiten und von steuerlichen Aspekten ab. Für die Säule 3a gibt es auch interessante Wertschriftenlösungen. Es lohnt sich, von Experten mögliche Varianten berechnen zu lassen, um die Amortisation auch vorsorgegerecht zu optimieren.

Amortisation einer Hypothek – kurz und einfach erklärt

Die Planung der Amortisation ist ein wichtiger Faktor bei der Finanzierung eines Eigenheims. In diesem Video erfahren Sie, welche Punkte Sie dazu beachten müssen.

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