Geld anlegen: Erfolgreich investieren mit langfristigen Supertrends
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COVID-19-Pandemie verändert die Wirtschaft. Supertrends entwickeln sich mit.

Die Coronavirus-Krise stellt Mensch und Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Doch Schocks bereiten bekanntlich den Boden für künftigen Wandel. Auch die Credit Suisse Supertrends folgen derzeitigen Entwicklungen und bleiben so überzeugende Anlagethemen für langfristiges Investieren. Ein Update.

Geld anlegen und Ungleichheiten der Gesellschaft beheben

Im Rahmen unseres bislang als «Unzufriedene Gesellschaften» titulierten Supertrends stellen wir fest, dass die Frustration der Bevölkerung seit Ausbruch des Coronavirus zunehmend Belange im Inland betrifft, allen voran Ungleichheiten. Gleichwohl hat die Pandemie gezeigt, dass die echten Gefahren globaler Natur sind und multilaterale Zusammenarbeit sowie persönlichen Schutz erfordern.

Aus Unzufriedenheit wurde Besorgnis. Lösungen für die grössten Sorgen wie erschwinglichen Wohnraum, Bildung und Gesundheit, Sicherheit, private Altersvorsorge und kontinuierliche Beschäftigungsmöglichkeiten dürften in den Fokus der Bevölkerung rücken. Unserer Ansicht nach bestehen Spielraum und Unterstützung für eine Mischung aus öffentlichen und privaten Massnahmen in diesen Bereichen. Der soziopolitisch orientierte Supertrend hat sich daher weiterentwickelt zu: «Besorgte Gesellschaften – integrativer Kapitalismus».

In smarte Infrastruktur investieren und am Boom teilnehmen

Im Hinblick auf unseren Supertrend «Infrastruktur – Lücken schliessen» sind wir der Ansicht, dass bei den Infrastrukturinvestitionen eine Boomphase bevorsteht – sowohl in «alten» als auch in «neuen» Volkswirtschaften. Die Erwartung niedriger (und zuweilen sogar negativer) Zinsen über längere Zeit dürfte für die richtigen Anlageanreize sorgen und dieses Thema beflügeln.

Wir haben den Fokus von traditioneller Infrastruktur wie Transport, Energie und Wasser auf die Infrastrukturbedürfnisse von morgen erweitert und diese im neu gegliederten Subthema «Smart City» zusammengefasst. Als einen der Wachstums-trends sehen wir dabei eine Telekom-Infrastruktur mit datengestützter Technologie in Städten, die – mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie – der neuen, besonderen Notwendigkeit zur Wahrung der öffentlichen Gesundheit Rechnung tragen wird.

Im Technologiesektor Geld anlegen und den Fortschritt beflügeln

Die anhaltende Innovation und die durch die Coronavirus-Krise zutage geförderten Herausforderungen machen den Technologiesektor weiterhin zu einem attraktiven Anlagebereich. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass die Treiber dieses Anlagethemas – sowohl im Hinblick auf die Nachfrage als auch auf den technologischen Fortschritt – weiter stark ausfallen und die Unternehmen, auf die unser Supertrend «Technologie im Dienste der Menschheit» abzielt, in den kommenden Jahren davon profitieren dürften. Beispielsweise eröffnet Edge Computing der Digitalisierung und den damit verbundenen Anwendungen neue Horizonte.

Schlau investieren und vom demografischen Wandel profitieren

Unser am defensivsten ausgerichteter Supertrend «Silver Economy – in den demografischen Wandel investieren» hat weiterhin Bestand. Das Altern der Bevölkerung stellt mittlerweile ein bekanntes Phänomen dar. Es dürfte noch viele Jahre lang für Geschäftsgelegenheiten sorgen und die Anlageperformance bestimmen. Gleichwohl dürfte sich dieses Phänomen vor allem in den Schwellenländern und in einer Geschwindigkeit abzeichnen, die von den meisten noch nicht erkannt wird. Konsumausgaben dürften weltweit in den kommenden Jahren einen Schub durch wohlhabende Senioren erhalten.

In die Werte der Millennials investieren und Chancen realisieren

Ebenso wie die älteren Konsumenten in den Schwellenländern wird auch die jüngere Generation an Schwellenländerkonsumenten, auf die der Supertrend «Werte der Millennials» Bezug nimmt, in den kommenden Jahren Einfluss auf die Konsumtrends rund um den Globus nehmen. Wir richten den Fokus weiterhin auf den verantwortungsbewussten Konsum sowie auf Umwelt-, soziale und Governance-Kriterien (ESG-Kriterien).

Da Gesundheit unter den Millennials ebenfalls einen hohen Stellenwert einnimmt, zeichnet sich ein zunehmender Trend zu gesunder, nachhaltiger Ernährung ab: die sogenannte «Planetary Health Diet». Daher nehmen wir dieses Thema zusammen mit dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft in diesen Supertrend auf.

Neuen Supertrend kennen und dem Klimawandel entgegentreten

Seit einigen Jahren fordern und fördern die Altersgruppen der Millennials sowie der Generation Z eine nachhaltigere Art und Weise der Unternehmensführung. Unseres Erachtens ist mittlerweile ein Wendepunkt im Hinblick auf die Reaktion der breiteren Gesellschaft, einschliesslich der Politik, der Konsumenten und der Unternehmen, auf den Klimawandel erreicht worden. Aus diesem Grund lancieren wir einen neuen, sechsten Supertrend: «Klimawandel – hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft».

Unserer Auffassung nach spricht vieles für eine Anlage in Unternehmen, die am effektivsten zum Übergang zu einer weniger CO2-intensiven Weltwirtschaft beitragen. Besonders die Sektoren Stromerzeugung und fossile Energiequellen, Verkehr und Landwirtschaft/Nahrung sind für Anleger interessant. Der jüngste, durch den COVID-19-Ausbruch ausgelöste wirtschaftliche Shutdown hat in einigen Regionen die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen wesentlich reduziert, was ein klares Bild für die mögliche Entwicklung in der Zukunft zeichnet.

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