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5 Dinge, die Sie über 5G-Infrastruktur wissen müssen

Millennials schaffen als Digital Natives nicht nur einen Supertrend, sondern sie können uns auch Technologiesprünge erklären, zum Beispiel das Potenzial von 5G für die Telekommunikationsbranche. 5 Fakten, die Sie über das mobile Internet der Zukunft wissen müssen.

1. Mobiler Internetzugang: kabellos vernetzt

5G wird die Übertragungsgeschwindigkeit Ihres Festnetzes übertreffen. Und das ganz ohne Kabelsalat. Videostreaming, Audiostreaming, E-Gaming und noch vieles mehr sind online gleichzeitig möglich. Alles ohne ein einziges Internetkabel. Keine Übertreibung!

2. Schnell. Sehr schnell. Echtzeit

4G überträgt circa 100 Megabyte (MB) pro Sekunde. Das entspricht einer Verfünffachung im Vergleich zu 3G (20 MB/Sekunde). Aber: 5G wird 10’000 MB pro Sekunde bieten. Das ist etwa 500-mal mehr als mit 3G möglich war. Und es ist zehnmal mehr als Ihr Festnetz pro Sekunde überträgt. Freuen Sie sich auf den Rausch der Geschwindigkeit! Denn neue Möglichkeiten schaffen neue Angebote. Und Anlagegelegenheiten.

Dazu ein Beispiel: Erst wenn Autos in Echtzeit kommunizieren, wird autonome Mobilität möglich. Autonome Autos werden zu fahrenden Datenservern. Statista prognostiziert, dass schon 2021 knapp 200 Millionen Autos dank 5G vollständig autonome Verkehrsteilnehmer sein werden. Das Ergebnis: Der Datentransfer wird explodieren. Kabel verschwinden. Mobilfunk ersetzt Festnetz. 5G verändert unsere Mobilität, unsere Städte, unsere Gesellschaft, unser Leben.

10’000

MB pro Sekunde wird 5 G bieten: 500-mal mehr als 3G

3. Mobilfunkunternehmen – die zukünftigen Könige über mobile Daten

Wir wissen es: Fast jede Eingabe, die wir auf unserem Computer oder dem Smartphone tätigen, wird von Google, Facebook und anderen Daten-Aggregatoren gespeichert, kategorisiert und verkauft. «Big Data» ist der wertvollste Rohstoff des 21. Jahrhunderts.

Aber wussten Sie schon? Sobald der Übergang vom Fest- zum Mobilnetz erfolgt ist, verfügen Mobilfunkunternehmen über Zugang zu mehr Daten als Google, Facebook, Amazon und Apple zusammen. Ein 5G-Mobilfunkanbieter besitzt potenziell Zugriff zu 100 Prozent (!) aller Internetinteraktionen seiner Kunden. Im Vergleich dazu wird die heutige Diskussion über den Datenumgang bei Facebook, Google & Co. wie ein sprichwörtlicher Sturm im Wasserglas wirken.

4. Unser Land zuerst!

5G hat einen internationalen Wettlauf unter den Staaten ausgelöst. Kein Land will hinterherhinken. Rund um die Welt diskutieren Regierungen, ob sie diese vitale Infrastruktur dem globalen Markt überlassen oder «National Champions» dafür auswählen wollen. Hohe Infrastrukturkosten, ebenso hohe, erwartete Erträge und wirtschafts-, gesellschafts- und sicherheitspolitische Überlegungen kommen hier ins Spiel.

Es wäre nicht überraschend, wenn es angesichts dieser Gemengelage von Interessen zu einer Renaissance nationaler Infrastrukturpolitik kommt. In Europa, China und den USA sind entsprechende Vernehmlassungen bereits die Norm. Sogar ein Schwellenland wie Südafrika, erwägt einen staatlichen 5G-Alleingang.

5. Bald bei Ihnen verfügbar

5G sollte bis 2020 in den städtischen Ballungszentren vieler Länder verfügbar sein. In der EU, Asien und den USA haben Behörden und führende Mobilfunkunternehmen entsprechende Pläne angekündigt. Unternehmen wie Samsung, Qualcomm, TSMC, Nokia oder Ericsson arbeiten, neben den grossen Mobilfunkanbietern, bereits unter Hochdruck an weltweit skalierbaren Komponenten für Hard- und Software, Systemarchitektur und Online-Applikationen.

Ob Anleger, Datennutzer oder -schützer: Es ist Zeit für eine umfassende 5G-Strategie. Wir halten angesichts der schlummernden Schätze, der tiefen Bewertungen und hohen Dividenden des Telekommunikationssektors an unserem Übergewicht fest. Vielleicht lohnt es sich ja, den Millennials und Digital Natives über die Schulter zu schauen...