Privatmarktanlagen: eine Anlageklasse mit Chancen
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ESG Ratings als Wegweiser für Pensionskassen

Mit der neuen Nachhaltigkeitsanalyse im Pensionskassenindex kommt Credit Suisse Asset Servicing einem aktuellen Bedürfnis nach.

Chancen nutzen mit dem Pensionskassenindex

Die Schweizer Pensionskassen können seit einiger Zeit von einer öffentlichen Dienstleistung der Credit Suisse profitieren – und zwar dem Pensionskassen Index (CS PKI), welcher vom Credit Suisse Asset Servicing verantwortet wird.

Der Pensionskassenindex hat sich mittlerweile zu einem gefragten und vielzitierten Bericht für Benchmarking-Zwecke entwickelt. Pensionskassen können dank den Daten zukünftige Herausforderungen besser lenken – auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit. Credit Suisse Asset Servicing hat folglich nun zum ersten Mal analysiert, wie nachhaltig schweizerische Pensionskassen ihre Gelder anlegen. Dazu wurden Aktien- und Obligationsanlagen von Schweizer Pensionskassen untersucht.

Nachhaltigkeitsanalysen werden immer wichtiger

Das Interesse an ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) hat bei Pensionskassen stark zugenommen. Was anfangs als Nischenthema galt, hat sich mittlerweile im Mainstream etabliert. «Um diesem aktuellen Bedürfnis nachzukommen, haben wir mit der Messung und Analyse von ESG-KPIs angefangen», erklärt Markus Grimm, Experte für Anlageanalysen für Schweizer Pensionskassen bei der Credit Suisse. Die ESG Ratings für die Anlageallokation basieren auf den Daten des unabhängigen Ratinganbieters MSCI. Laut Markus Grimm können Pensionskassen damit auch sehen, wie andere Marktteilnehmer mit ESG-Investitionen umgehen.

Aufholungsbedarf bei Schweizer Pensionskassen

Der Pensionskassenindex zeigt, dass die Mehrheit der Pensionskassen in Sachen Nachhaltigkeit noch Entwicklungspotenzial haben. Der Index weist darauf hin, dass nach dem MSCI ESG Rating die Anlageallokationen der Pensionskassen noch eher durchschnittlich nachhaltig ausgerichtet sind.

Anlageallokation nach ESG Ratings

Die Anlageallokation nach ESG Ratings abgebildet

Hinweis: Sämtliche Nachhaltigkeitsanalysen beziehen sich ausschliesslich auf die Anlageklassen Aktien und Obligationen.
Datenquelle: MSCI, Credit Suisse

Betrachtet man darüber hinaus den CO2-Fussabdruck, also die Anlageallokation nach der gewichteten durchschnittlichen CO2-Intensitätskategorie (MSCI WACI), dann liegen die meisten Pensionskassen ebenfalls im durchschnittlichen Bereich. Insgesamt ist aber dennoch ein klarer Trend hin zu einer nachhaltigeren Portfoliostrukturierung zu beobachten.

Anlageallokation von Pensionskassen nach der Kohlenstoffintensitätskategorie

Hinweis: Sämtliche Nachhaltigkeitsanalysen beziehen sich ausschliesslich auf die Anlageklassen Aktien und Obligationen.
Datenquelle: MSCI, Credit Suisse

Analysemöglichkeiten könnten zu mehr ESG führen

Im Grossen und Ganzen hat sich die durchschnittliche Bewertung aller Pensionskassen in den letzten eineinhalb Jahren nicht wesentlich verändert. Einige Pensionskassen beschäftigen sich jedoch schon länger mit dem Thema ESG und nahmen bereits Strategie- und Benchmark-Anpassungen sowie gezielte Umschichtungen vor. Andere beginnen sich erst jetzt intensiver damit auseinanderzusetzen.

Der Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit dürfte unter anderem auf das vergleichsweise starke Verhältnis von Rendite zu Risiko nachhaltiger Anlagen in den vergangenen Jahren zurückzuführen sein. «Wir gehen davon aus, dass wir mit der Möglichkeit, ESG-KPIs zu messen, einen wichtigen Grundstein für mehr Nachhaltigkeit bei den Anlagen der Pensionskassen legen», sagt Markus Grimm.

Nachhaltigkeits-Reporting

Das Nachhaltigkeits-Reporting von Credit Suisse Asset Servicing bietet eine konsolidierte und aktuelle Übersicht über Ihre ESG-Anlagen.

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