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Klybeck – einmalige Chance

Gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickelt Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management das Klybeck-Areal in Basel zu einem vielfältigen und zukunftsweisenden Stadtquartier.

Die Immobilienspezialisten sind mit ihrer unternehmerischen Herangehensweise und ihrer Expertise ein idealer Partner zur Finanzierung und Realisierung von städtebaulichen Transformationsprozessen.

Das Klybeck-Quartier in Basel Nord dehnt sich über eine Fläche von 300’000 m² aus. Es hatte der Basler Chemie in den letzten 150 Jahren vorwiegend als Produktionsstandort gedient. Wie üblich bei industriell genutzten Flächen war das Areal nicht öffentlich zugänglich und stand für eine vielfältige urbane Nutzung nicht zur Verfügung. In den letzten Jahren zeichnete sich jedoch eine Veränderung ab. Novartis und BASF, die Eigentümer des Areals, hatten für ihre Grundstücke immer weniger Bedarf und schlossen 2016 mit dem Kanton Basel-Stadt die Planungsvereinbarung «Klybeckplus» zur städtebaulichen Entwicklung des Industrieareals ab. Das Areal soll sich in den nächsten Jahren zu einem gut vernetzten und durchmischten Quartier zum Wohnen und Arbeiten mit vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten entwickeln. Sowohl die bisherigen Grundstückseigentümer als auch die Stadt Basel legten grossen Wert darauf, dass die Umwandlung des Klybeck-Areals mit professionellen Partnern erfolgt.

Entrepreneurship als Erfolgsfaktor und gemeinsamer Nenner

Während BASF ihre anteilige Fläche von 120’000 m² am Klybeck-Areal an Swiss Life veräusserte, verkaufte Novartis ihr rund 160’000 m² umfassendes Areal an die Central Real Estate Basel AG, eine Tochtergesellschaft der Central Real Estate Holding AG. Global Real Estate hat die Central Real Estate Gruppe gemeinsam mit den Partnerunternehmen Mettler2Invest und Nova Property Fund Management als «erste Adresse für Investitionen in visionäre und nachhaltige Entwicklungsprojekte» gegründet und wird die Gruppe bei der Transformation des ehemaligen Industrie-Areals in ein neues Stadtquartier unterstützen.

Der Fokus der Central Real Estate Holding liegt auf innerstädtischen Lagen in Schweizer Wirtschaftszentren. Aktionäre der Holding sind sechs Schweizer Pensionskassen, Anlagestiftungen und Versicherungen: die Baloise, die Zuger Pensionskasse, je eine Anlagegruppe der J. Safra Sarasin Anlagestiftung und der Credit Suisse Anlagestiftung sowie zwei weitere Schweizer Pensionskassen.

Wir sind überzeugt, dass wir die in der Planungsvereinbarung gesetzten Ziele optimal umsetzen können. Die Kompetenz der beteiligten Firmen in der Quartier- und Arealentwicklung und das langfristige Engagement der Schweizer Investoren bieten dazu ideale Voraussetzungen,

sagt Raymond Rüttimann, Leiter Real Estate Schweiz, Credit Suisse Asset Management.

Die Strategie, verschiedene institutionelle Anleger unter einem Holdingdach zusammenzuführen, und die Gründung der Central Real Estate Basel zur nachhaltigen Entwicklung des Novartis-Areals im Klybeck-Quartier unterstreichen die Entrepreneurship von Global Real Estate. Weitere Projekte in anderen Schweizer Wirtschaftszentren wie Zürich, Bern oder Genf könnten folgen, denn das «Basler Modell» hat bereits zu mehreren Anfragen und Sondierungsgesprächen geführt.

Global Real Estate verfügt über das Know-how im Immobilien- und Kapitalmarkt sowie über das Netzwerk, um ähnliche Grossprojekte auch in internationalen Märkten zu orchestrieren und zu begleiten.

Unternehmerische Initiative

Die Central Real Estate Gruppe hat im Frühjahr 2019 eine Fläche von 160’000 m² im Klybeck-Quartier erworben. Beispielhaft ist die visionäre Zusammenarbeit erfahrener Partner und Investoren, um ein Projekt dieser Grössenordnung zu bestreiten.

Lebendige Vielfalt

Die Eckpunkte der Entwicklung gehen aus dem Papier «Klybeckplus Schlussbericht Testplanung» vom 20. November 2018 hervor. Er wurde von den ehemaligen Grundstückseigentümern Novartis und BASF sowie vom Kanton Basel-Stadt herausgegeben.

Demnach sollen unterschiedliche Wirtschafts- und Wohnformen für vielfältige Nutzungen geschaffen werden. «Lebendige Vielfalt» heisst das übergeordnete Motto. Als nächster Schritt ist die Erarbeitung eines städtebaulichen Leitbilds sowie von Nutzungsstudien und Vertiefungsstudien eingeleitet.

Weitsichtige Aufgabenteilung

Bei den Grundstücken und Immobilien, welche die Central Real Estate Basel erwarb, handelt es sich um das ehemalige Werksgelände der Novartis-Vorgängergesellschaft Ciba-Geigy mit über 40 Gebäuden, die heute nur noch zu einem Teil industriell genutzt werden. Die sechs teilweise aneinandergrenzenden Grundstücke sind auf das gesamte Klybeck-Quartier verteilt. Dazu gehören auch Grundstücke, die direkt an Rhein und Wiese angrenzen und damit zusätzliches Entwicklungspotenzial für neuen und abwechslungsreichen Lebensraum schaffen.

Während die operative Führungsverantwortung der Nova Property Fund Management obliegt, wird Mettler2Invest für die Arealentwicklung zuständig sein. Die Kernaufgaben von Global Real Estate bestehen unter anderem in der Erarbeitung und Umsetzung der Liegenschaftenstrategien, der Koordination der Arealbewirtschaftung einschliesslich Property Management und Vermarktungsverträge sowie der Budgetierung.

Den Investoren erschliesst die Entwicklung des Klybeck-Areals attraktive Ertragspotenziale. Zu Beginn wird die Anfangsrendite durch die Rückmietverträge mit Novartis sichergestellt. Mittel- bis langfristig profitieren die Investoren sowohl von der Vermietung als auch dem möglichen Verkauf der entwickelten Wohn- und Geschäftsliegenschaften.

Wir sind überzeugt, dass wir die in der Planungsvereinbarung gesetzten Ziele optimal umsetzen können. Die Kompetenz der beteiligten Firmen in der Quartier- und Arealentwicklung und das langfristige Engagement der Schweizer Investoren bieten dazu ideale Voraussetzungen.

Raymond Rüttimann, Leiter Real Estate Schweiz, Credit Suisse Asset Management

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