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Neuer Minimum-Volatility-ETF. Risikoarm, nachhaltig, täglich handelbar.

Ein Blick auf aktuelle Schlagzeilen zeigt: COVID-19 und die damit verbundene Unsicherheit an den Märkten sind noch nicht vorbei. In solchen turbulenten Zeiten wollen viele Anleger ihr Portfolio widerstandsfähiger machen und gegen grosse Schwankungen absichern.

Der im Juli 2020 lancierte Minimum-Volatility-ETF von Credit Suisse Asset Management verfolgt genau diese Strategie. Und das auch noch nachhaltig.

Der CSIF (IE) MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Blue UCITS ETF vereint eine risikoarme Strategie (Minimum Volatility) mit nachhaltigem Investieren (ESG1) in einem Produkt und macht dieses sowohl für private als auch für institutionelle Anleger zugänglich (ETF2).

Gutes Rendite-Risiko-Profil dank Minimum Volatility3

Wie der Name schon sagt, verfolgen Minimum-Volatility-Indizes die Strategie der geringsten Schwankungen. Möglich macht dies die Selektion von Titeln, die einerseits zum Markt4 schwach und andererseits zueinander negativ korreliert sind. Dieses Optimierungsverfahren hat im Portfolio eine reduzierte Volatilität zur Folge. Das bedeutet: Historisch haben Minimum-Volatility-Indizes in Abwärtsphasen weniger verloren als Standardindizes. Darüber hinaus vermeidet der MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Index eine Konzentration von Länder- und Sektorengewichtungen sowie eine übermässige Umschichtung innerhalb des Index. So werden Klumpenrisiken vermieden und Kosten minimiert (eine geringere Anzahl von Trades entspricht geringeren Kosten). Indem der Index auf Positionen mit mehr Preisstabilität5 setzt, ohne die Aktienallokation im Gesamtportfolio zu verringern, kann der neue CSIF (IE) MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Blue UCITS ETF also einen gewissen Schutz vor Verlusten bieten.

Minimum-Volatility-Indizes haben die entsprechenden Standardindizes in Bezug auf die Performance über die letzten zehn Jahre hinweg meist übertroffen. Sie widerlegen damit, den in der allgemeinen Finanzmarkttheorie oft zitierten Grundsatz, dass ein geringes Risiko auch mit einer geringen Rendite einhergeht. Im März 2020 beispielsweise, als viele Aktien aufgrund der Corona-Pandemie einbrachen, verlor der MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Index 9,26 %, während der MSCI World Index mit einem Minus von 13,17 % deutlich stärker korrigierte (siehe nachfolgende Grafik).6

Nachhaltig mit ESG

Unternehmen, die in ihrer Betriebsführung ESG-Kriterien berücksichtigen, erzielen oft bessere Ergebnisse als der breite Markt. Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen erreichen sie ein vorteilhaftes Risikoprofil. Die MSCI ESG Leaders Indizes zielen auf Unternehmen ab, die in jedem Sektor des Standardindex in Bezug auf ESG-Aspekte am besten abschneiden (Best-in-Class-Ansatz). Ein Vergleich der Performance von ESG-Leaders-Indizes gegenüber ihren Standardindizes zeigt: Fast alle ESG-Indizes haben sich historisch besser entwickelt als ihr Standardindex. Der MSCI World Minimum Volatility Index beispielsweise hat gegenüber dem marktgewichteten Standardindex über lange Zeiträume hinweg eine signifikante Überrendite bei geringerer Volatilität erzielt. Der im Mai 2020 lancierte MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Index hat sein Nicht-ESG-Äquivalent sogar noch deutlicher übertroffen (siehe nachfolgende Grafik).7

Eine Ausnahme bilden die USA, die als einzige Region mit dem MSCI World ESG Index nicht besser abschneiden als ihr Standardindex. Dies ist vor allem auf die grossen Technologieunternehmen wie Facebook zurückzuführen, die eine überdurchschnittliche historische Performance aufweisen, von MSCI aber als nicht nachhaltig genug eingestuft werden. Gründe für den Ausschluss von Facebook aus den MSCI ESG Leaders Indizes waren unter anderem Mängel in den Datenschutzrichtlinien sowie die Art und Weise, wie Facebook die Daten von Einzelpersonen für Werbezwecke sammelt.

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Vergleich Indexperformance (2010−2020)

Quelle Grafik und Tabelle: MSCI, Credit Suisse, per 30.06.2020. Bruttorenditen in US-Dollar.

Historische Wertentwicklungen und Finanzmarktszenarien sind kein verlässlicher Indikator für laufende und zukünftige Ergebnisse.

Exchange Traded Funds für laufende Liquidität

Nachhaltigkeit und ein gutes Rendite-Risiko-Profil sind aber nicht die einzigen Vorteile des neuen ETF. Da er börsenkotiert ist, können Anteile während der Börsenzeiten durchgehend gekauft oder verkauft werden. Anlegern wird so mehr Flexibilität beim täglichen Trading geboten. ETFs werden generell zum Geld- bzw. Briefkurs gehandelt, wobei die Preisspanne vom Handelsvolumen abhängt. Investoren sehen demnach gleich nach der Transaktion den erzielten Preis. Der Vorteil des neu lancierten ETF besteht auch darin, dass er in Irland domiziliert ist und deshalb mit einem steuerlichen Vorteil bei der Quellensteuer auf US-Aktien punktet: Der Abzug auf Dividenden beträgt bei irischen ETFs lediglich 15 % statt der für die Indexfonds geltenden 30 %. Im Fall des CSIF (IE) MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Blue UCITS ETF bedeutet das einen Vorteil von 0,24 %.8 Die laufenden Kosten des Fonds (0,25 %) werden durch den Steuervorteil also praktisch kompensiert.

Zusammenfassend weisen Indexfonds auf Minimum-Volatility-Indizes generell geringere Schwankungen auf als ein breites marktkapitalisierungsgewichtetes Aktienportfolio. Dies gilt auch für den neuen CSIF (IE) MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Blue UCITS ETF. Solche Produkte sind besonders für Anleger geeignet, die angesichts des aktuell sehr volatilen Marktes ihre Aktienallokation behutsam erhöhen oder das Risiko reduzieren möchten. Mit unserem Minimum-Volatility-ETF lässt sich das Aktienrisiko transparent und kostengünstig reduzieren, ohne die Aktienallokation zu verringern. Gesamtwirtschaftliche Faktoren oder externe Schocks können jedoch auch bei einem Minimum-Volatility-Ansatz zu sinkenden Preisen führen. Der ETF verfügt über keinen Kapitalschutz.

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Unsere ETF-Fondspalette

Zahlen per 31.07.2020
Fondsverwaltungsgesellschaft: Carne Global Fund Managers (Ireland) Limited.

Allgemeine Risiken von Indexfonds und ETFs

  • Die Fonds bieten keinen Kapitalschutz. Anleger können ihr investiertes Kapital teilweise oder vollständig verlieren.
  • Die Anlagen des Fonds unterliegen Marktschwankungen.
  • Die Fonds erzielen gegenüber ihren Referenzindizes keine signifikante Outperformance.
  • Aktien unterliegen markt-, sektor- und unternehmensspezifischen Risiken, die zu Kursschwankungen führen können.

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Historische Wertentwicklungen und Finanzmarktszenarien sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Ergebnisse. Anlageziele, Risiken, Kosten und Aufwendungen des Produkts sowie vollständige Produktinformationen sind dem Fondsprospekt (oder dem entsprechenden Angebotsdokument) zu entnehmen. Dieser Prospekt oder das Dokument sollte vor einer tatsächlichen Investition sorgfältig durchgelesen werden.
Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen des einzelnen Kunden ab und kann sich im Lauf der Zeit ändern. Die Credit Suisse bietet keine Steuerberatung, und steuerliche Aspekte wurden bei der Berechnung der Rendite nicht berücksichtigt.