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Klybeck: Vom Industrieareal zum neuen Stadtteil.

Im Norden von Basel entsteht auf dem Klybeck-Areal ein neuer Stadtteil. Ein Konsortium von Immobilienspezialisten, darunter Credit Suisse Asset Management Global Real Estate, entwickelt das schweizweit grösste Entwicklungsareal gemeinsam. Ein innovatives Modell für künftige Grossprojekte dieser Art.

Spaziert man in Basel am östlichen Rheinufer entlang, führt der Weg direkt zum Klybeck-Areal. An der Uferpromenade Richtung Deutschland gelegen, schiebt sich das Industrieareal zwischen Wohnquartiere und den Rhein. Im Norden der Stadt Basel vollzieht sich zurzeit ein Wandel: Das heute geschlossene Industrieareal von BASF und Novartis öffnet sich und bietet Platz für einen neuen Stadtteil mit Blick auf Frankreich auf der anderen Seite des Rheins. Wo früher ein Forschungs- und Produktionsstandort war, wird in Zukunft gewohnt, gelebt und gearbeitet.

In neue Dimensionen vorstossen

Noch nie wurde in der Schweiz ein grösseres Areal entwickelt. Auf gut 285’000 m2 bzw. rund 40 Fussballfeldern soll mit dem Projekt klybeckplus ein Stadtteil mit neuer Identität entstehen, der Platz für Gewerbe und moderne Wohn- und Lebensräume bietet. Erschlossen wird das Klybeck-Areal, das auch als Bindeglied zu den angrenzenden Stadtquartieren Kleinhüningen, Horburg und Matthäus fungiert, mit einer Tram- und S-Bahn-Linie. Das grüne Herz bildet der Horburgpark.

Vorbildliche Zusammenarbeit

Möglich wird ein Projekt dieser Dimension dank der Zusammenarbeit von verschiedenen erfahrenen Partnern und Investoren. So hat die Beteiligungsgesellschaft Central Real Estate Basel (CREB) im Frühjahr 2019 über die Hälfte der gesamten Arealfläche erworben. Die CREB ist Teil der Central Real Estate Gruppe und investiert in zukunftsweisende Immobilienprojekte an bester innenstädtischer Lage, mit dem Ziel der nachhaltigen und lebensnahen Entwicklung urbaner Lebensräume. Unterstützt wird sie dabei von einem Konsortium erfahrener Immobilien- und Anlagestrategen, namentlich Credit Suisse Asset Management Global Real Estate, Mettler2Invest und Nova Property Fund Management.

Die Zusammenarbeit von erfahrenen Immobilienexperten und die Beteiligungsmöglichkeiten der Bevölkerung haben Modellcharakter für künftige Kollaborationen bei solch bedeutenden Entwicklungsprojekten.

Raymond Rüttimann, Leiter Real Estate Schweiz

Im Sommer 2019 erwarb Swiss Life den anderen Teil des Klybeck-Areals, der BASF gehörte. Die beiden Firmen CREB und Swiss Life entwickeln das Klybeck-Areal als Ganzes gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt.

Dieser Ansatz bietet die einmalige Chance, das riesige Werkareal plus angrenzende Grünflächen, Freiräume und Strassen als zusammenhängendes Gesamtprojekt zu betrachten und im Interesse Aller zu entwickeln.

Durch die enge Zusammenarbeit im Konsortium und mit den ehemaligen Eigentümerinnen sowie dem Kanton Basel-Stadt entstehen wertvolle Synergien. Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen führen zu innovativen Ansätzen und zukunftsfähigen Ideen,

sagt Raymond Rüttimann, Leiter Real Estate Schweiz bei Credit Suisse Asset Management.

Planungsarbeiten schreiten voran

Die im Jahr 2016 gestarteten Planungsarbeiten werden mit der städtebaulichen Testplanung und der Entwicklung von verschiedenen Zukunftsszenarien für das Gesamtareal fortgesetzt. Die Öffentlichkeit wurde dabei als Impulsgeberin von Beginn an eingebunden. Der Kanton Basel-Stadt, die Swiss Life und die CREB sind aktuell dabei, die nächsten Planungsschritte zu definieren und anzugehen. Daraus leitet sich anschliessend das städtebauliche Gesamtkonzept für das Klybeck-Areal ab. Der umfassende Ansatz erlaubt es, ein Gesamtprojekt zu entwickeln, das allen Interessengruppen gerecht wird und deren Bedürfnisse so weit wie möglich berücksichtigt. Das Klybeck-Areal ist damit Teil einer grossen Transformation im Norden von Basel.

Die ehemaligen Forschungs- und Produktionsstätten am Basler Rheinufer werden zu einem neuen Stadtteil entwickelt, der Platz für Gewerbe und moderne Wohn- und Lebensräume bietet.

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