Inmitten von Tessiner Weinbergen befindet sich die Altersresidenz «Al Vigneto», deren Alterswohnungen und Pflegezimmer auf die spezifischen Bedürfnisse der Senioren abgestimmt sind.
News und Insights

Gebäude und Gesundheit.
Ein Zusammenspiel.

Die Gestaltung von Räumen beeinflusst unser Wohlbefinden. Das Konzept der «heilenden Architektur», besser bekannt als Healing Architecture, trägt diesem Aspekt Rechnung. Diese Architektur konzipiert Gebäude mit Fokus auf den Wohlfühlfaktor, mit entsprechend positivem Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner.

Die Architektur von Gesundheitsimmobilien wie Krankenhäuser oder Altersresidenzen fristete lange Zeit ein Nischendasein. Immobilien wurden primär nach dem Prinzip Wirtschaftlichkeit und Funktionalität gestaltet.

Heute ist erwiesen, dass Design und Architektur die psychische und physische Gesundheit sowie Genesung der Bewohner positiv beeinflussen können. Healing Architecture («Heilende Architektur») stellt das Wohlbefinden von Menschen in den Mittelpunkt und berücksichtigt entsprechende bauliche Gestaltungsmöglichkeiten. Faktoren wie Geräusche, Raumaufteilung, Farben und Licht werden berücksichtigt, um die Gesundheit von Patienten und Angehörigen positiv zu beeinflussen.

Studien belegen beispielsweise, dass sich das Wohlbefinden von Patienten negativ verändert, wenn sich die Behandlungsräume unterirdisch befinden. Eine ebenerdige Lösung würde dem Gefühl des «Hinabsteigen» entgegenwirken. Auch der Standortwahl kommt eine wichtige Rolle zu. Gesundheitsbauten werden Teil des städtischen Gefüges und zum Raum für Austausch und Integration.

Nachfrage nach altersgerechten Immobilien nimmt zu

Mit Fortschritten in der Medizin steigt die Lebenserwartung. Unsere Gesellschaft altert, und die Babyboomer-Generation geht in Pension. Gemäss dem Monitor Schweiz Q3 2019 der Credit Suisse1 werden in den kommenden zehn Jahren rund 1,1 Millionen Menschen pensioniert, wobei die Welle ihren Höhepunkt im Jahr 2029 mit knapp 125’000 Neurentnern erreichen wird. Der Trend ist klar, wir werden immer älter. In den letzten 100 Jahren hat sich die Lebenserwartung beinahe verdoppelt. Der Bund prognostiziert, dass im Jahr 2045 jede zehnte Person in der Schweiz über 80 Jahre alt sein wird. Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management ist bereits seit 2007 in Alters- und Pflegeheime sowie Alterswohnungen und -residenzen investiert.

Mit einer Investition in Alters- und Gesundheitsimmobilien partizipieren Anleger nicht nur an einem wachsenden Markt, sondern leisten indirekt ebenfalls einen gesellschaftlichen Beitrag.

Jessica Lindauer, Fondsmanagerin bei Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management

Integrieren statt isolieren

Viele Senioren möchten möglichst lange selbstbestimmt zu Hause alt werden. Altersgerechte Wohnlösungen werden deshalb auch bei Bestandsimmobilien immer wichtiger. Es braucht bauliche Veränderungen, um Wohnqualität und Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Im Sinne der Healing Architecture («Heilende Architektur») sind barrierefreie Wohnungen mit Verzicht auf Treppen, Badewannen und schmale Türen jedoch nur ein Teil der Lösung. Der ganzheitliche Ansatz geht darüber hinaus und isoliert die Bewohner nicht, sondern bindet sie aktiv bei sozialen Aktivitäten mit ein. Räumliche Strukturen vor Ort – wie etwa Gemeinschaftsräume – fördern die Begegnung und laden zum Verweilen ausserhalb der Wohnung ein. Auch bei Pflegeheimen spielt für die psychische Gesundheit der Bewohner die Gemeinschaft und gemeinsame Erlebnisse eine wichtige Rolle. Bereits heute leben 15 % der Personen ab 80 Jahren nicht mehr zu Hause. Sie sollen ein soziales Leben aufrechterhalten können, um nicht einsam in ihrem Zimmer isoliert den Tag zu verbringen.

Wohnen im Alter ist also nicht mehr nur eine Frage der Kapazität, um mit passendem Wohnraum den Bedarf der alternden Gesellschaft an Pflegeheimen und Alterswohnungen aufzufangen, sondern auch der Architektur zur Unterstützung der Gesundheit. Genau das berücksichtigt die Tessiner Altersimmobilie «Al Vigneto» in Tenero, welche 2017 eröffnet wurde und von Tertianum betrieben wird.

Wohlfühlfaktor und Rundum-Services

Die Altersresidenz beherbergt 69 barrierefreie Wohnungen sowie 38 Einzel- und zwei Doppelpflegezimmer inmitten von Tessiner Weinbergen mit Blick auf den Lago Maggiore. Der soziale Austausch steht im Zentrum. Die Grünanlage mit Kräutergarten regt nicht nur die Sinne an, sondern lädt mit Palmgarten und Pergola zum Verweilen ein. Mit der Bushaltestelle direkt neben der Liegenschaft und der zentralen Lage in der Nähe von Bahnhof und Einkaufsgelegenheiten wird Flexibilität und Freiheit grossgeschrieben. Das ganze Gelände ist hindernisfrei, die baulichen Details wurden auf die Bedürfnisse der Senioren abgestimmt: Lichtschalter setzen sich farblich von den Wänden ab, Räume sind freundlich und lichtdurchflutet, die Möblierung ist altersgerecht und jede Wohnung verfügt über einen Balkon mit Sicht ins Grüne. Hauseigene Dienstleistungen wie Coiffeur und Restaurant, aber auch Ärztezentrum, 24h-Notrufsystem, Pflegepersonal sowie Physiotherapiezentrum tragen allen Bedürfnissen Rechnung. So ist die Altersresidenz hoch über dem Lago Maggiore ein sonniges Zuhause für aktive Seniorinnen und Senioren. Sie bietet neben Funktionalität auch viel Komfort und Wohlgefühl und somit ein gesundheitsförderndes Umfeld.

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