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Wirtschaftliche und ökologische Rendite. In Einem.

Nachhaltige Anlagen sind en vogue. Doch wie gelingt eine erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeit bei Immobilienanlagen? Und: Können nachhaltige Anlagen bei der Performance mithalten? Das Global Real Estate des Credit Suisse Asset Management ist davon überzeugt und verfolgt in seinem Immobilienportfolio einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz.

Der Markt für nachhaltige Anlagen generell und insbesondere im Immobiliensektor ist deutlich gewachsen. Viele Investoren wollen heute in Anlagen investieren, die den sogenannten ESG-Kriterien entsprechen, also ökologische, soziale und Unternehmensführungskriterien erfüllen. Dieser Trend entspricht zunehmend dem Zeitgeist und trifft vor allem auf eine neue Anlegergeneration zu. Nachhaltige Immobilien eignen sich hier besonders, weil sie in vielfältiger Weise für die Anwendung von ESG-Kriterien stehen.

Die Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien bestimmt zunehmend den Markt und beeinflusst die Branche in ihrer gesamten Wertschöpfungskette. Zusätzlich nehmen die regulatorischen Anforderungen vor allem bei ökologischen Kriterien und gegenüber einer nachhaltigen Bauweise und Sanierung zu, so dass Nachhaltigkeitsstandards immer mehr vorausgesetzt werden.

Die Attraktivität nachhaltiger Immobilien zeigt sich neben ökologischer Zukunftsfähigkeit auch in einer wettbewerbsfähigen Anlageperformance. Das Global Real Estate ist davon überzeugt, dass gerade nachhaltige Immobilien das Potenzial für eine attraktive finanzielle und ökologische Rendite bieten. Denn Immobilien sind weltweit für 40% des globalen Energieverbrauchs und für rund 50% des Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Aus diesen Gründen bietet der Immobiliensektor eine grosse Chance, den ökologischen Fussabdruck zu verbessern.

Der MSCI Global Green Building Index schafft Transparenz

Die besten nachhaltigen Anlagen vereinen eine gute finanzielle Performance bei gleichzeitiger Einhaltung der höchsten Nachhaltigkeitsstandards. Dass dem tatsächlich so ist, zeigt ein Blick auf die Entwicklung des MSCI Global Green Building Index. Dieser umfasst kleine und grosse Unternehmen aus entwickelten und Schwellenländern, die mindestens 50% ihrer Umsätze mit Produkten und Dienstleistungen rund um «grüne» Gebäude erzielen. Der MSCI Global Green Building erzielte dabei über die letzten zehn Jahre eine deutlich bessere Performance in USD als der Vergleichsindex MSCI World. Auch gegenüber reinen Immobilien-Benchmarks schnitt er besser ab.

Dass sich Nachhaltigkeit auch finanziell auszahlen kann, bestätigen zudem verschiedene Studien, die einen signifikant positiven Zusammenhang zwischen der ESG- bzw. Nachhaltigkeitsperformance und Finanzkennzahlen (z.B. Return on Equity (RoE) oder Return on Investment (RoI)) zeigen. Somit können Anleger nicht nur ihren ökologischen Überzeugungen folgen, sondern damit auch attraktive Renditen erzielen.

Um dazu einen Beitrag zu leisten, verfolgt das Global Real Estate einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz. Einerseits wird bei Neubauten und Renovationen besonders auf eine ökologische Bauweise geachtet, andererseits werden die Bestandsliegenschaften permanent beobachtet und auf Optimierungsmöglichkeiten geprüft. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Siemens Schweiz, dem langjährigen Partner des Global Real Estate im Bereich intelligenter Gebäudeoptimierung. Wo das Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz und Reduktion des CO2-Ausstosses besteht, definiert das Global Real Estate mit Siemens Massnahmen und setzt diese um. Seit der Lancierung des Programms zur energetischen Gebäude- und Portfoliooptimierung im Jahr 2012 konnten so über 2600 Effizienzmassnahmen in über 1000 Immobilien vorgenommen werden, was zu einer Reduktion des CO2-Ausstosses von fast 10% führte.

Nachhaltige Immobilien identifizieren

Viele Immobilien-Investmentmanager stehen vor der Herausforderung geeignete nachhaltige Liegenschaften zu finden. Wie lassen sich nachhaltige Immobilien von herkömmlichen unterscheiden? In den vergangenen Jahren haben sich Gebäudelabels und Zertifikate etabliert, die helfen, den Markt für nachhaltige Immobilien zu identifizieren. Da es regionale und länderspezifisch relativ grosse Unterschiede zwischen den etablierten Gebäudelabels wie bspw. Minergie, LEED, BREEAM, Energy Star, DGNB etc. gibt, ist eine Vergleichbarkeit der Labels leider nur sehr eingeschränkt möglich.

Mit dem Ziel, möglichst transparente und ganzheitliche ESG-Nachhaltigkeitskriterien zur Beurteilung von Gebäuden zu haben, hat das Global Real Estate mit greenproperty ein eigenes Gütesiegel lanciert. Konzipiert wurde greenproperty speziell für Neubauten und Projektentwicklungen, bei denen umfassende Nachhaltigkeitskriterien evaluiert und systematisch gemessen werden. Diese Daten erlauben es, die Nachhaltigkeitsperformance sowohl von einzelnen Gebäuden als auch von Immobilienportfolios laufend zu verbessern.

Mit dem CS REF Green Property hat das Global Real Estate bereits vor einigen Jahren den ersten nachhaltigen Schweizer Immobilienfonds lanciert, der ausschliesslich Immobilien aufnimmt, die den Anforderungen des greenproperty Gütesiegel gerecht werden.

Aussagekräftige Benchmarks

Um die eigene Nachhaltigkeitsperformance systematisch zu messen und im nationalen und internationalen Wettbewerb vergleichen zu können, nimmt das Global Real Estate als einer der grössten Immobilien-Investmentmanager beim jährlichen ESG-Benchmarking, dem «Global Real Estate Sustainability Benchmark» (GRESB) teil. Die führende globale und unabhängige Nachhaltigkeits-Benchmark-Initiative evaluiert und klassifiziert mehr als 900 der grössten Immobilien-Investmentmanager in 64 Ländern der Welt.

Immer mehr Anleger und Investoren nutzen GRESB bzw. fragen gezielt nach dem Abschneiden bei GRESB, um ihre Anlageentscheidung für nachhaltige Immobilienanlagen zu treffen.

Mit einer fundierten und systematischen Überprüfung der Nachhaltigkeitsleistung gelingt es dem Global Real Estate grösstmögliche Transparenz über die ESG-Performance herzustellen und die eigene Leistung weiter zu optimieren.

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