Bankgeschäft Menschenrechte

Menschenrechte

Die Credit Suisse bekennt sich in ihrer Rolle als Arbeitgeber ebenso wie als Nutzer und Anbieter von Dienstleistungen zu den Menschenrechten und achtet diese als Kernelement einer verantwortungsvollen Geschäftsführung.

Um unsere Verantwortung im Bereich der Menschenrechte wahrzunehmen, richten wir uns nach der Internationalen Charta der Menschenrechte sowie den entsprechenden Prinzipien des UN Global Compact. Wir nehmen die damit verbundenen Grundsätze in unsere eigenen Weisungen auf und berücksichtigen sie in unserer Geschäftstätigkeit. Ebenso erwarten wir von unseren Geschäftspartnern, dass sie die Menschenrechte anerkennen und achten.

Die Erklärung zur Achtung der Menschenrechte erläutert die Grundlage unserer Verpflichtung, die Menschenrechte zu respektieren und beschreibt Vorgehen, Prozesse und Hilfsmittel, um dies in den Beziehungen zu unseren Mitarbeitenden, in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und externen Dienstleistern sowie bei der Bereitstellung von Finanzprodukten und -dienstleistungen an unsere Kunden umzusetzen. Hinsichtlich der 2015 in Grossbritannien eingeführten Gesetzgebung zur modernen Sklaverei («UK Modern Slavery Act») haben wir zudem analysiert, welche Massnahmen zur Erfüllung der notwendigen Kriterien in unserer Berichterstattung zu treffen sind.

Hinweise zu potenziellen oder tatsächlichen Menschenrechtsverletzungen können über die Integrity Hotline (Schweiz: 0800 356 356 56), den Credit Suisse Whistleblower-Prozess, die Contact Centers, Online-Kontaktformulare oder per E-Mail übermittelt werden.

Bei der Umsetzung unserer Bestrebungen im Bereich Menschenrechte orientieren wir uns am UNO-Rahmenwerk «Protect, Respect and Remedy» und an den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte – den beiden wichtigsten Referenzrahmen in der Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte. Um zu einem besseren Verständnis zu gelangen, was diese Leitprinzipien für den Bankensektor bedeuten, hat die Credit Suisse 2011 gemeinsam mit anderen Finanzdienstleistern die so genannte Thun-Gruppe initiiert. 2015 stand die dritte Säule der Leitprinzipien im Fokus der Thun-Gruppe – so führten die Mitglieder Diskussionen bezüglich Zugang zu Abhilfe («Access to Remedy») und Beschwerdemechanismen («Grievance Mechanisms») und dazu, wie diese auf Produkte und Dienstleistungen von Banken anwendbar sein könnten.

Eine regelmässige Berichterstattung und detaillierte Informationen über unsere Fortschritte bei der Umsetzung dieser Erklärung (einschliesslich Training und Sensibilisierung) findet sich unserem neuesten Bericht zur Unternehmerischen Verantwortung auf den Seiten Seite 15-17.