Credit Suisse Perspectives (EN)

«Hier habe ich die Möglichkeit, mit modernsten Technologien zu arbeiten.»

Der HackZurich, Europas grösster Hackathon, geht am 14. September in seine fünfte Runde. Balazs Pinter, einer der Gewinner der letztjährigen Credit Suisse Challenge, hat mittlerweile bei der Bank angeheuert. Während die Credit Suisse sich freut, weil sie durch den Anlass ein vielversprechendes Talent rekrutieren konnte, ist Pinter begeistert von den Möglichkeiten, die ihm die Bank bietet.

Sie haben mit dem Team BankTalk anlässlich des letztjährigen HackZurich die Credit Suisse Challenge gewonnen. Was genau haben Sie damals entwickelt?

Das Ziel bestand darin, mit Hilfe unterschiedlicher Technologien eine Applikation zu entwickeln, die es erlaubt, Datenbankabfragen über die Stimme vorzunehmen. Lediglich per Sprachsteuerung und ganz ohne mühsame manuelle Eingaben. Gewissermassen eine Alexa für das Banking. Zuvor hatte ich nur an einigen kleineren Hackathons teilgenommen. Gleich bei der ersten Teilnahme an einem grossen Anlass so erfolgreich abzuschneiden, war natürlich toll.

Balazs Pinter @ HackZurich 2017

Balazs Pinter @ HackZurich 2017

Welche Aufgaben haben Sie im Team übernommen?

Ich habe ursprünglich Business Informatik in Budapest studiert und dann ein Jahr in den USA verbracht. Als ich am HackZurich teilnahm, war ich bereits in der Schweiz tätig und arbeitete für ein Unternehmen, das Bankensoftware entwickelt. Die Welt der Finanzdienstleister war mir also nicht fremd. Da ich seit Jahren programmierte, übernahm ich den Programmierpart und kümmerte mich um Architektur und Applikationsdesign unserer Lösung.

Welchen Eindruck hatten Sie von der Credit Suisse?

Einen hervorragenden. Anfangs wollten wir uns der Aufgabe einer anderen Firma widmen. Doch dann besuchten wir den Stand der Credit Suisse, kamen mit den Mitarbeitenden der Bank ins Gespräch und liessen uns von ihnen in die Details ihrer Challenge einweihen. Die Unterstützung und Hilfsbereitschaft, die wir vom Team der Credit Suisse erfuhren, war beeindruckend und hat uns echt überrascht. Wir änderten daher unsere Pläne und nahmen die Herausforderung der Bank an.

HackZurich 2018

Why is Credit Suisse part of HackZurich?

Seit kurzem stehen Sie nun in Diensten der Credit Suisse.

Nach dem HackZurich vernetzten wir uns alle via LinkedIn. Schon kurze Zeit später stand mir der Sinn nach einem neuen Job. Erst dachte ich, ich könnte intern wechseln, doch bei meinem Arbeitgeber war keine spannende Position frei. Also schaute ich mich anderweitig um und stiess auf eine Vakanz der Credit Suisse. Ich kontaktierte die Kollegen der Bank, die ich am HackZurich kennengelernt hatte, um zu sondieren, ob die Stelle etwas für mich wäre. Sie stellten daraufhin den Kontakt zum Recruitment her und rund drei oder vier Wochen später unterschrieb ich bereits meinen Vertrag.

Wie unterstützt die Bank Sie bei Ihrer beruflichen Entwicklung?

Die Bank gibt mir die Möglichkeit, mit modernsten Technologien zu arbeiten und stets Neues dazuzulernen. Ich beschäftige mich nun mit Big-Data-Technologien im Bereich Financial Crime Compliance. Wir sammeln Daten von Sanktionslisten, die von externen Providern publiziert werden, und füttern damit eine riesige Datenbank. Deren Einträge gleichen wir mit unseren Kundendaten ab und suchen gezielt nach möglichen Übereinstimmungen. Stellen wir tatsächlich fest, dass wir in Beziehungen mit einer sanktionierten Partei stehen, können wir umgehend reagieren. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag, dass die Credit Suisse jederzeit compliant ist.

Welchen Tipp geben Sie den diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des HackZurich mit auf den Weg?

Seid nicht scheu. Besucht die Firmen an ihren Ständen, sprecht mit ihnen. Versucht, euch zu vernetzen, tauscht euch mit anderen Teams aus und seht zu, dass ihr so viel wie möglich vom Anlass profitieren könnt. Oder kurz: Seid offen für Neues und lasst den Spass dabei nicht zu kurz kommen.