Umwelt Umweltmanagement

Umweltmanagement

Die Credit Suisse verpflichtet sich zu umweltschonendem Verhalten. Da vom Energieverbrauch weiterhin unsere grösste Umweltbelastung ausgeht, setzen wir hier Schwerpunkte.

Umweltmanagementsystem

Mit dem Ziel, Ressourcen effizienter zu nutzen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren, arbeiten wir stetig an der Verbesserung unserer Umweltbilanz. Das nach ISO 14001 zertifizierte Umweltmanagementsystem der Credit Suisse regelt Zuständigkeiten, Abläufe sowie entsprechende betriebliche Massnahmen und umfasst weltweit alle betriebsgenutzten Standorte und Gebäude der Bank. Wo angebracht, binden wir bei Massnahmen im Umweltmanagement auch externe Dienstleister und Lieferanten mit ein. Die globale Rezertifizierung des Umweltmanagementsystems durch die externe Zertifizierungsgesellschaft SGS haben wir 2015 erneut bestanden.

Massnahmen in den Regionen

Konkrete Massnahmen zur Reduktion unseres ökologischen Fussabdrucks werden in allen Regionen durchgeführt. Im Zentrum steht dabei das Energie­manage­ment, da der Energieverbrauch die grösste Umweltbelastung in unserer betrieblichen Tätigkeit darstellt.

  • Mit der Steigerung unserer globalen Servervirtualisierungsquote auf 61 Prozent haben wir in den letzten fünf Jahren weltweit rund 56,4 Gigawattstunden Strom gespart. In der Schweiz stieg die Virtualisierungsquote bis Ende 2015 sogar auf 72 Prozent.
  • Im Rahmen der Initiative «Credit Suisse Cares for Climate», mit der die Bank einen aktiven und messbaren Beitrag zum Klimaschutz leistet, beteiligten wir uns auch 2015 wieder an der Earth Hour. Weltweit nahmen 42 Gebäude der Credit Suisse an dieser symbolischen Klimaaktion teil, bei der Tausende von Städten, Dörfern und Wahrzeichen weltweit als Bekenntnis zum Klimaschutz für eine Stunde das Licht löschten.
  • Nach der Erneuerung unseres Vertrags mit der externen Zertifizierungsgesellschaft SGS für den Zeitraum 2015–2017 haben wir das jährliche SGS-Audit unseres nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystems erneut ohne Aufforderung zu Korrekturmassnahmen (Corrective Action Request – CAR) bestanden. Das Programm umfasste Audits in der Schweiz, Polen und Grossbritannien.
  • Am Hauptsitz der Neuen Aargauer Bank (NAB) in Aarau haben wir einen Ersatz der Gebäudetechnik vorgenommen. Unter anderem erfolgte ein Anschluss an das Wärme- und Kälteversorgungsnetz des lokalen Energie-Dienstleistungsunternehmens IBAarau AG. Die Optimierungen dürften zu geschätzten jährlichen Einsparungen von rund 745 Megawattstunden (MWh) an fossiler Energie führen, und der Primärenergieverbrauch soll um 691 MWh (69 Prozent) pro Jahr sinken. Daraus dürfte sich eine Reduktion der CO2-Emissionen von rund 196 Tonnen (87 Prozent) pro Jahr ergeben.
  • Der Betrieb von Rechenzentren braucht nicht nur Energie für die IT-Ausrüstung, sondern auch für die Klimatisierung der Systemräume. 2015 optimierten wir das Kühlsystem unseres Rechenzentrums in Horgen, um durch die Erhöhung des Anteils der freien Kühlung jährlich 497 MWh einzusparen. Schon die Massnahmen aus den Jahren 2012 und 2013 hatten zu jährlichen Stromeinsparungen von 2'420 MWh gegenüber der Zeit vor 2012 geführt. Weiteres Sparpotenzial, das in den kommenden Jahren ausgeschöpft werden soll, bietet die Betriebsoptimierung der Kühlgeräte durch Absenkung der Rückkühltemperatur im Sommer.
  • Im neuen Stromliefervertrag 2015 für die Region Schweiz haben wir sichergestellt, dass unser Strom zu 100 Prozent aus zertifizierter Wasserkraft (HKN) stammt. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Pfad «Substitution» der durch die Initiative «Credit Suisse Cares for Climate» definierten Vier-Pfad-Strategie, mit der wir die globale Treibhausgasneutralität anstreben.
  • Vor dem Hintergrund des 2012 erlassenen Schweizer Energiegesetzes haben wir zusammen mit der Energieagentur der Schweizer Wirtschaft ein Gruppenziel für unsere Energieeffizienz festgelegt: Von 2013 bis 2020 soll unser betrieblich genutztes Liegenschaftsportfolio in der Region Schweiz  pro Jahr um 2 Prozent energieeffizienter werden.
  • Für unseren Bürokomplex in London und das Rechenzentrum Slough in Grossbritannien, die zusammen rund 93’000 Quadratmeter Nutzfläche haben, konnten wir uns mit neuen Lieferverträgen attraktive Bedingungen für Gas und Strom sichern. Die neuen Dreijahresverträge sehen die Lieferung von jährlich rund 75 Millionen kWh Strom und 3,7 Millionen kWh Gas vor. Die vereinbarten Qualitätsvorgaben im Stromvertrag garantieren die Lieferung von 100 Prozent erneuerbaren Energien durch entsprechende REGO-Zertifikate (Renewable Energy Guarantees of Origin). Damit leisten Standorte in Europa, im Nahen Osten und in Afrika auf dem Pfad «Substitution» einen weiteren wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klimastrategie der Credit Suisse.
  • In der gesamten Region haben wir den Stromverbrauch gegenüber 2014 um mehr als 8'000 MWh (ca. 7 Prozent) gesenkt. Erreicht wurde dies unter anderem durch die Zusammenlegung von Geschäftsräumen in der Region und die Weiterführung der Energieinitiativen aus den Jahren 2013 und 2014. Zu diesen Initiativen zählten die laufende Anpassung der bestehenden mechanischen Infrastruktur und die gezielte Isolierung von redundanter Infrastruktur. Unser bester Standort (und einer der grössten) in der Region erreichte durch eine Kombination von Steuerungsoptimierung, freier Kühlung und Reduzierung und/oder Einsatz von effizienterer IT-Ausrüstung im Gebäude Einsparungen von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht Einsparungen bei den Stromkosten von CHF 1,2 Millionen. Alle diese Resultate wurden durch operationelle Änderungen erzielt, die keine hohen Investitionen der Credit Suisse erforderten. Ein Teil der Ausrüstung wurde allerdings auch ausgetauscht. So wurden insbesondere Leuchten am Ende ihres Lebenszyklus durch energieeffiziente LED-Module ersetzt.
  • Zehn unserer grössten Gebäude in Europa, im Naher Osten und in Afrika, darunter Standorte in Grossbritannien, Polen, Russland, Südafrika, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Bahrain, nahmen an der jährlichen Earth Hour 2015 des WWF teil, bei der sämtliche nicht unbedingt notwendigen Geräte im Gebäude für eine Stunde ausgeschaltet wurden, um auf die Bedeutung des Energiesparens und der Ressourcenschonung hinzuweisen.
  • Unser Londoner Bürokomplex ensorgt inzwischen keine Abfälle mehr via Deponien.
  • Im September 2013 unterzeichnete die Credit Suisse einen neuen Mietvertrag über 20 Jahre, um an ihrer Adresse Eleven Madison Avenue (EMA) in New York zu bleiben. Die mehrjährige Totalrenovation unserer Büros läuft unter dem Namen «Project Liberty». Bei der Gestaltung und Ausstattung der neuen Etagen wurde Wert auf eine energieeffiziente Gebäudetechnik gelegt:
    • Luftverteilung – Einsatz einer variablen Luftverteilung in den Grossraumbüros. Dieses System ist effizienter als das bestehende, weil es ohne die vielen kleinen Ventilatormotoren auf der gesamten Etage auskommt, aber dennoch ebenso gut kühlt.
    • LED-Beleuchtung – Einsatz von LED-Beleuchtung mit einem Design, das optimale Ausleuchtung bei geringstmöglicher Leuchtenanzahl bietet. Dies dürfte die Betriebskosten pro Quadratmeter gegenüber dem bisherigen Beleuchtungssystem reduzieren.
    • Integrierte Beleuchtungssteuerung – es wurde eine zentrale Beleuchtungssteuerung installiert, die den Stromverbrauch aufzeichnet, die Helligkeit steuert und die Raumbelegung erfasst. Das System verfügt über ein Netz von Bewegungssensoren, das nur dort die Beleuchtung einschaltet, wo sich Menschen befinden. In Büros mit Fenster misst es zudem das Tageslicht und fährt das Kunstlicht entsprechend herunter.
  • Im Januar 2016 wurde der Konsolidierungsplan für das Rechenzentrum der Region Singapur veröffentlicht, und die Arbeit an dieser Verdichtungsinitiative hat bereits begonnen. Letztlich sollen 24 zusätzliche Racks und 159 kW Strom zur Verfügung stehen, mit denen die Kapazität unserer 1-MW-Anlage maximiert wird, sodass eine Erweiterung des Rechenzentrums kurz- bis mittelfristig verzichtbar ist.
  • Mit verschiedenen Initiativen in der Region Asien-Pazifik haben wir unser Rechenzentrumsportfolio optimiert. In Pune (Indien) wurde ein 110-kW-Rechenzentrum abgeschaltet, und in Singapur wurde die Geschossfläche, die der Main Distribution Frame (MDF) im Komplex One Raffles Link belegt, auf einen Drittel reduziert.
  • In Singapur wurde unser Projekt Changi City von der Baubehörde BCA mit einem Gold Green Mark Award ausgezeichnet, der unseren grossen Erfolg bei Energieeinsparungen bestätigt.

Einbezug externer Partner

Wo angebracht, binden wir wichtige externe Partner und Lieferanten in unser Umweltmanagementsystem mit ein.

Individuelle vertragliche Vereinbarungen bilden die Basis dafür, dass ausgewählte Partnerfirmen unsere ökologischen Standards umsetzen, die Liegenschaften der Credit Suisse energieeffizient betreiben und aktiv an der Verbesserung ihrer eigenen Umweltleistung arbeiten.

Bei Beschaffungen mit hoher Umweltrelevanz haben wir Richtlinien für die Einhaltung fortschrittlicher Umwelt- und Arbeitsrechtsstandards festgelegt. Im Fokus stehen dabei der sparsame Einsatz von Rohstoffen, der sichere Umgang mit gefährlichen Stoffen, die Ablehnung von Kinderarbeit und vorsätzlicher Diskriminierung sowie eine branchenübliche Entlöhnung.

Wir erwarten, dass sich unsere Lieferanten an die Vorgaben unseres Code of Conduct für Lieferanten halten. Zudem dient ein spezifischer «Know Your Supplier»-Risikoeinschätzungsprozess der Identifizierung und Beurteilung von ökologischen, arbeitsrechtlichen und sozialen Risiken, die im Zusammenhang mit von uns beschafften Gütern entstehen können. Folgende Beispiele zeigen die vielfältigen Anforderungen an unsere Lieferanten:

  • Catering und Reinigungsfirmen: Für unsere Verpflegungsbetriebe in der Schweiz haben wir Jahresziele zum Energie- und Abfallmanagement, zur Produktwahl sowie zur Mitarbeiterschulung definiert. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit unseren Reinigungsfirmen, wobei hier die Auswahl sowie Vorgaben zur Anwendung von Reinigungsmitteln im Fokus stehen.
  • Ausschreibung für LED-Leuchten: Formulierung von Energieeffizienzzielen, Nachhaltigkeitsvorgaben und Ergonomiekriterien für die Beschaffung von LED- Stehleuchten im Rahmen eines Pilotprojekts in der Schweiz.
  • Merchandising-Produkte: Überprüfung von Umwelt- und Sozialstandards aller im Rahmen unseres Prämiensystems Bonviva angebotenen Produkte durch ein internes Fachgremium und Aufnahme von Fairtrade-Produkten ins Sortiment.
  • Facility Management: Aktualisierte Vorgaben zur Energieeffizienz für die Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen in der Schweiz.

Umwelt-Performance-Daten im Bereich Betriebsökologie

VfU1-Kennzahlen zur Betriebsökologie 2015 gemäss GRI2und GHG-Protokoll3 finden sie hier.

  Regionenvergleich
Schweiz Europa / Mittlerer Osten / Afrika Americas Asien-Pazifik 2015 Vergleich zu 2014 Kennzahlen pro Mitarbeitenden (FTE)
Kennzahlen zur Betriebsökologie
Gebäudeenergie in MWh 204'000
125'800
163'600
64'400
557'800
-2%
11'500 kWh
Stromverbrauch in MWh 138'000 114'800 142'200 62'400 457'400 -4% 9'430 kWh
Fernwärme etc. in MWh 9'200 3'200 19'200 1'800 33'400 24% 690 kWh
Erdgas in MWh 49'000 7'200 800   57'000 -2% 1'180 kWh
Heizöl und Notstromdiesel in MWh 7'800 500 1'500 200 10'000 -4% 210 kWh
Geschäftsverkehr in Mio. km 56.4 145.9 208.3 141.8 552.4 4% 11'390 km
Papierverbrauch in Tonnen 2'690 450 440 260 3'830 -13% 79 kg
Wasserverbrauch in m3 388'800 218'000 313'600 117'800 1'038'200 1% 21 m3
Abfall in Tonnen

4'670

2'540
3'370
720
11'310
-6.32%
233 kg
Wertstoffe getrennt und rezycliert 2'790 1'040 1'120 720 5'330 -21.37% 47%
Abfall in Verbrennung 1'880 870 20 50 2'810 27.02% 25%
Abfall in Deponie   630 2'230 220 3'080 4.20% 27%
Sonderabfälle       90 90 -28.67% 1%
Kühl- und Löschmittelverluste in kg 10 250 150 690 1'140 -37% 23 grams
Treibhausgas-Emissionen Brutto in Tonnen CO2-Äquivalenten4 & 5 31'300
70'530
104'320
72'650
278'800
-4%
5'750 kg
Treibhausgas-Emissionen Netto in Tonnen CO2-Äquivalenten4 31'300 32'000 104'3200 72'650 240'270 -2% 4'950 kg
Direkt durch Verbrennung von Treib- und Brennstoffen sowie Kühl- und Löschmittelverluste (Scope 1)4 12'380 1'970 790 1'490 16'630 -4% 340 kg
Indirekt aus der Energiebereitstellung (Scope 2)4 720 7'770 59'700 42'130 110'320 -4% 2'270 kg
Übrige indirekte Emissionen aus Energievorstufen, Verkehr, etc. (Scope 3)4 18'200 22'260 43'820 29'040 113'320 0% 2'340 kg
Kompensierte Treibhausgas-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalenten 31'300 32'000 104'320 72'650 240'270    
Anteil kompensierter Emissionen 100% 100% 100% 100% 100%    
  Periodenvergleich
GRI und GHG-Protokoll Indikatoren Absolute Verbräuche 2013 Absolute Verbräuche 2014 Absolute Verbräuche 2015 Kennzahlen pro Vollzeitstelle (FTE) 2013 Kennzahlen pro Vollzeitstelle (FTE) 2014 Kennzahlen pro Vollzeitstelle (FTE) 2015
Kennzahlen zur Betriebsökologie
Gebäudeenergie in MWh / kWh pro Vollzeitstelle (FTE) EN 3 / 4 639'400
570'400 557'800
13'650
12'310
11'500
Stromverbrauch in MWh   518'300
475'200
457'400
11'060
10'260
9'430
 Fernwärme etc. in MWh   31'600
26'900 33'400
670
580
690
Fossile Brennstoffe in MWh   89'600 68'300 67'000 1'910 1'470 1'390
Geschäftsverkehr in Mio. km / km pro FTE EN 29 528.3 531.4 552.4 11'280 11'470 11'390
Papierverbrauch in Tonnen / kg pro FTE EN 1 5'200 4'430 3'830 111 96 79
Wasserverbrauch m3/ m3pro FTE EN 8 1'223'600 1'030'000 1'038'200 26 22 21
Abfall in Tonnen / kg pro FTE

EN 22

11'620 12'070 11'310 248
260 233
Kühl- und Löschmittelverluste in kg / Gramm pro FTE EN 19 1'810 1'740 1'100 39 38 23
Treibhausgas-Emissionen Brutto in Tonnen CO2e / kg pro FTE4 Scope 1-3 290'720
290'500 278'800 6'210 6'270
5'750
Einsparungen durch Strom aus erneuerbaren Energien in Grossbritannien4   16'230
44'490
38'530
350
960
800
Treibhausgas-Emissionen Netto in Tonnen CO2e / kg pro FTE4 Scope 1-3
274'490 246'010
240'270 5'860 5'310 4'950
Direkt durch Verbrennung von Treib- und Brennstoffen sowie Kühl- und Löschmittelverluste4 EN 16 / Scope 1
22'580
17'330 16'630 480 370 340
Aus der Energiebereitstellung4 EN 16 / Scope 2 133'270
115'020 110'320 2'850 2'480 2'270
Übrige Verursacher wie Flugverkehr, Papier, Abfälle und Abwässer4 EN 17 / Scope 3 118'640 113'660 113'320 2'530 2'450 2'340
Anteil kompensierter Emissionen    100% 100% 100%      

Energieverbräuche werden in Megawattstunden (MWh) ausgewiesen. 1 MWh = 3,6 Megajoule (MJ), gerundete Zahlen

1 Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V.
2 Global Reporting Initiative; www.globalreporting.org
Greenhouse Gas Protocol; www.ghgprotocol.org
Die globalen Treibhausgas-Netto-Emissionen 2013, 2014 und 2015 basieren auf den Emissionen unter Berücksichtigung der global eingekauften Stromqualitäten. Für die Region EMEA wurden 2013 und 2014 zusätzlich überschüssige Wasserkraft-Zertifikate aus der Region Schweiz im Strommodell angerechnet. Die Brutto-Treibhausgas-Emissionen für die Region EMEA setzen die Richtlinien der DEFRA-Guidelines für Grossbritanien um. Die Scope 2 Emissionen entsprechen noch nicht den im Januar 2015 vorgestellten neuen Leitlinien des Greenhouse Gas Protokolls für Scope 2. Im Zuge der Datenerfassung 2015 flossen auch geringfügige Korrekturen für die Daten 2013 und 2014 in die Auswertung mit ein.
5 Aus Gründen der Kontinuität der Berichterstattung wurden die Umweltdaten 2015 nochmals nach der VfU-Kennzahlen-Methodik Stand 2013 berechnet und ausgewiesen. Die gesamten Treibhausgas-Emissionen (Scope 1-3) betragen danach 240'270 Tonnen. Allerdings wurde parallel eine Berechnung nach dem VfU Kennzahlen Update 2015 durchgeführt. Danach liegen die gesamten Treibhausgas-Emissionen beim 230'650 Tonnen. Darin enthalten sind Emissionen aus den eingekauften Stromqualitäten in Höhe von 107'850 Tonnen (Scope 2 Market Based Mix). Wären der Strom ohne ökologische Kriterien eingekauft worden, lägen die Emissionen um 80'450 Tonnen höher. Die resultierenden Emissionen aus dem Strom lägen dann bei 188'300 Tonnen Treibhausgase (Scope 2 Location Based Mix).