Bankgeschäft Vertrauen & Kompetenz

Vertrauen & Kompetenz

Wir bieten unseren Kunden erstklassige Dienstleistungen und Beratung an, unterstützen aufsichtsrechtliche Reformen und legen Wert auf eine strikte Compliance- und Kontrollkultur. Dadurch möchten wir zur Stärkung des Vertrauens in unsere Bank beitragen.

Kundenfokus

Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Zentrum unserer Geschäftsaktivitäten. Wir bieten ihnen kompetenten Service und professionelle Beratung, und wir engagieren uns für die Stärkung des Anlegerschutzes. Wir ermitteln auch regelmässig die allgemeine Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Dienstleistungen und unserer Beratung. Zudem unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz mit Krediten und Know-how.

Kompetenter Service und professionelle Beratung

Wir prüfen die Eignung und Angemessenheit unseres Beratungsangebots regelmässig. Dazu kontrollieren und dokumentieren wir die Qualität von Anlageempfehlungen und ermitteln, ob unsere Kunden die notwendigen Kenntnisse besitzen, um die mit den Anlagen verbundenen Risiken zu verstehen. Analyse-Tools zur Identifikation von Gegenparteirisiken und möglichen Renditen in Kundenportfolios sind Teil des Beratungsprozesses und bieten eine objektive Basis für die Anlageentscheidungen unserer Kunden. Wir engagieren uns seit einigen Jahren für die Stärkung des Anlegerschutzes und haben dafür Investitionen in entsprechende Systeme, Prozesse und die Ausbildung unserer Mitarbeitenden getätigt – unter anderem auch in ein obligatorisches Zertifizierungsprogramm für unsere Kundenberater. 

Kundenzufriedenheit

Das globale Programm der Credit Suisse zur Servicemessung ermittelt die Kundenzufriedenheit und vergleicht sie mit derjenigen bei unseren wichtigsten Mitbewerbern. Die Rückmeldungen von Kunden und potenziellen Kunden zeigen, wie wir unseren Service und unsere Beratung auf verschiedenen Ebenen verbessern können. Die 2015 in ausgewählten Märkten durchgeführte Befragung ergab überall eine hohe Kundenzufriedenheit. In der Schweiz sind beispielsweise 93 Prozent unserer Privatkunden zufrieden und über 50 Prozent sehr zufrieden mit der Credit Suisse.

Mittelstand in der Schweiz

Eine der wichtigsten Aufgaben der Banken besteht darin, Unternehmen Kapital zur Verfügung zu stellen, um das wirtschaftliche Wachstum und Innovationen zu fördern. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können sich in der Regel nicht über den Kapitalmarkt finanzieren und sind daher auf Unternehmenskredite für die Finanzierung von Vertrieb und Investitionen angewiesen.

Wir unterstützen kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz mit Krediten und Know-how. Die KMU bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, sie durch eine verlässliche und konsistente Kreditvergabepolitik und Beratung, beispielsweise beim Thema Nachfolge, zu unterstützen. So pflegen wir Geschäftsbeziehungen zu etwa 100’000 Schweizer Firmen; fast jedes dritte KMU ist Kunde bei uns. 

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie die Credit Suisse mit kleinen und mittleren Schweizer Unternehmen zusammenarbeitet und so das Wachstum fördert.

Integrität des Finanzsystems 

Die Credit Suisse ist bestrebt, jegliches Fehlverhalten im Unternehmen auszuschliessen, und duldet kein unethisches Verhalten. Unsere Mitarbeitenden sind für das Aufrechterhalten der finanziellen Integrität von zentraler Bedeutung. Wir legen deshalb höchste Massstäbe an persönliche Verantwortung und ethisches Verhalten. Alle Mitarbeitenden und Verwaltungsratsmitglieder sind verpflichtet, den Code of Conduct der Credit Suisse einzuhalten. Zudem müssen die Mitarbeitenden an gezielten Schulungen teilnehmen, in denen es unter anderem um Entwicklungen in der Finanzbranche geht, wie z.B. um Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung und zum Risikomanagement. Da viele operationelle Risiken letzten Endes durch die Umsicht unserer Mitarbeitenden verhindert oder vermindert werden können, haben wir zusätzlich eine Reihe von Verhaltensweisen – Business Conduct Behaviors – definiert. Diese haben zum Zweck, unseren Mitarbeitenden Orientierungshilfen für die tägliche Arbeit zu geben und damit der Gefahr operationeller oder verhaltensbedingter Verluste entgegenzuwirken, die sich aus Verstössen gegen ethische Standards oder aus verpassten Chancen zur frühzeitigen Erkennung, Eskalierung und Lösung von Problemen ergeben. Diese Verhaltensweisen umfassen drei Kategorien: ethisches Verhalten, überlegtes Verhalten und das Lernen aus Fehlern.

Risiken bezüglich Service- und Infrastrukturstörungen verwaltet die Credit Suisse anhand eines Business-Continuity-Management-Plans, unseres Technology-Risk-Management-Programms sowie weiterer Notfall- und Ausfallsicherheitspläne. Die Wahrung der Vertraulichkeit, der Integrität und der Verfügbarkeit von Informationen ist für unser Unternehmen dabei von entscheidender Bedeutung.

Wir setzen zudem alles daran, den Missbrauch unserer Produkte und Dienstleistungen durch Dritte zu unterbinden. Um die Erfüllung unserer Sorgfaltspflicht zu gewährleisten, haben wir in unseren Weisungen strikte interne Kontrollen festgelegt. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen und haben Weisungen zu Geschäftsbeziehungen mit politisch exponierten Personen (PEP), zur Bekämpfung von Betrug, Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung sowie zur Einhaltung geltender Gesetze über Wirtschafts- und Handelssanktionen verfasst. Zur Korruptionsbekämpfung haben wir globale Standards festgelegt, an deren Optimierung wir regelmässig arbeiten. Darüber hinaus haben wir verschiedene Weisungen, Prozesse und interne Kontrollen mit Anforderungen wie der Überprüfung von Dritten, die für die Credit Suisse oder im Namen der Credit Suisse Geschäfte tätigen, sowie besondere Kontrollen von Geschenken und Einladungen, Praktika und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten, Spenden und Sponsoringverträgen. Zudem beteiligen wir uns aktiv an der Entwicklung und Umsetzung von Branchenstandards zum Schutz der Integrität des Finanzsystems und zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Bestechung wie beispielsweise im Rahmen der Wolfsberg-Gruppe – was unser Engagement zur Umsetzung ihrer Standards betreffend Geldwäscherei und Bestechung ebenso widerspiegelt wie unser Bestreben, mit aktuellen und relevanten Entwicklungen Schritt zu halten. Wir verlangen von unseren Mitarbeitenden, dass sie regelmässig Online-Schulungen zu Themen wie Bekämpfung der Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung, Korruption oder Einhaltung wirtschaftlicher Sanktionen absolvieren. Ausserdem sind sie verpflichtet, potenzielles rechtliches, regulatorisches oder ethisches Fehlverhalten dem zuständigen Vorgesetzten oder Compliance and Regulatory Affairs zu melden. Mitarbeitende weltweit haben zudem die Möglichkeit, solche Fälle unserer Anlaufstelle (Integrity Hotline) zu melden. Meldungen können anonym erfolgen, sofern dies nach den lokalen Gesetzen zulässig ist.

Die Bedeutung, welche die Credit Suisse dem Bereich der Compliance zumisst, zeigt sich auch darin, dass die Funktion Compliance and Regulatory Affairs im Oktober 2015 von der Funktion Legal getrennt wurde. Dadurch wurde eine eigenständige Funktion auf Geschäftsleitungsebene geschaffen, die das Mandat hat, sämtliche regulatorischen und Compliance-Angelegenheiten für die Credit Suisse zu beaufsichtigen und zu steuern. Die Einhaltung sämtlicher bankinternen und externen Standards, Weisungen und Richtlinien wird durch die Interne Revision überwacht. Verstösse von Mitarbeitenden sind Gegenstand von Eskalations- und Überprüfungsverfahren, die allen betroffenen Parteien wie Mitarbeitenden, direkten Vorgesetzten, Risikomanagement und Kontrollfunktionen sowie höherem Management bekannt sind. Unsere Disciplinary Review Committees (DRCs) schaffen einen Rahmen, der gewährleistet, dass die von der Bank definierten Standards und Prozesse eingehalten und unter Berücksichtigung lokaler Unterschiede in allen Regionen, in denen wir tätig sind, laufend durchgesetzt werden. Die DRCs haben die Aufgabe, eine unabhängige Überprüfung vorzunehmen und Disziplinarmassnahmen gegen Mitarbeitende mitzugestalten oder zu überprüfen. Disziplinarmassnahmen umfassen verschiedene Formen von Warnungen bis hin zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Ausgesprochene Disziplinarmassnahmen werden zudem je nach Schweregrad bei der Performance-Beurteilung, Beförderung, Berechnung der variablen Vergütung oder der Malus-/Clawback-Forderungen mitberücksichtigt. Jedes DRC beaufsichtigt formell den Prozess der jährlichen Leistungsbeurteilung sowie die Festlegung der Vergütung. Die Ergebnisse der Beurteilung werden dem Vergütungsausschuss mitgeteilt. Das Audit Committee und das Capital Allocation and Risk Management Committee erhalten quartalsweise Informationen bezüglich Anzahl und Art von Verstössen und vollzogenen Sanktionsmassnahmen.

Verpflichtung zur Steuerkonformität

Einer der Grundsätze in unserem Code of Conduct besagt, dass wir keine Aktivitäten unterstützen, die der Umgehung der Steuerpflicht dienen. Deshalb unterstützen wir verhältnismässige Massnahmen, die dazu führen, dass unserer Bank nur steuerkonforme Vermögenswerte zufliessen. Wir sind der Auffassung, dass Steuerkonformität die Pflicht jedes Einzelnen ist, und stellen unseren Kunden daher die zur Einhaltung der Steuergesetze erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Im Rahmen des Kontoeröffnungsprozesses erkennen neue Kunden an, dass sie für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (einschliesslich der Steuergesetze) verantwortlich sind, und bestätigen, dass sie diese Vorschriften jederzeit einhalten werden. Ausserdem bietet die Credit Suisse ausschliesslich Produkte und Dienstleistungen an, von denen wir annehmen dürfen, dass sie den im Heimmarkt des Kunden geltenden Vorschriften entsprechen, und betreibt umfassende Programme, um die Regularisierung von Vermögenswerten aus früherer Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung zu einem erleichterten grenzüberschreitenden Austausch von Bankdaten unter Steuerbehörden hat die Schweiz gemeinsam mit anderen Staaten einen globalen Meldestandard (Common Reporting Standard, CRS) unterschrieben, welcher die Anforderungen zum automatischen Informationsaustausch (AIA) in Steuerangelegenheiten darlegt. Gemäss dem AIA sind Finanzinstitute verpflichtet, Informationen zu Vermögenswerten und Erträgen in Bezug auf Bankkonten bereitzustellen, die von Kunden mit Steuerwohnsitz in ausländischen Partnerstaaten geführt oder kontrolliert werden. Die Daten werden der inländischen Steuerbehörde der Bank gemeldet, um es Aufsichtsbehörden in Partnerstaaten zu ermöglichen, steuerrelevante Kundeninformationen untereinander auszutauschen. Die Schweiz gehört zu der Gruppe von Ländern, die planen, steuerrelevante Daten ab 2017 zum erstmaligen Austausch im Jahr 2018 zu sammeln. Die Credit Suisse begrüsst die entsprechenden Bemühungen der Schweizer Regierung und deren Strategie, sich an dieser Entwicklung im Bereich der Amtshilfe in internationalen Steuerfragen aktiv zu beteiligen.

Um mehr über den Automatischen Informationsaustausch zu erfahren, besuchen Sie die Seite zum Thema. Mehr Informationen zum Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA), der am 1. Juli 2014 eingeführt wurde, finden Sie hier.