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Multipolare Welt

Gleichmäßigere weltwirtschaftliche Kräfteverteilung.

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Quelle: Jan Moritz B | panthermedia.net

Der strukturelle Trend zu einer Welt, die wir als "multipolar" bezeichnen, lässt sich als Entwicklung zu einer gleichmäßigeren weltwirtschaftlichen Kräfteverteilung beschreiben. Er folgt auf eine Epoche, in der die Weltwirtschaft von einem kleinen, rückläufigen Anteil der Weltbevölkerung dominiert wurde, wobei besonders die USA eine beherrschende wirtschaftliche und politische Rolle gespielt haben. Künftig dürften die Schwellenländer einen immer größeren Anteil an der Weltwirtschaft zurückerobern und die Welt damit «multipolar» machen.

Schnellere wirtschaftliche Erholung in vielen Schwellenländern

Während der Finanzkrise, die sich in den Jahren 2007 und 2008 entwickelt hat, führte die verbreitete Unsicherheit der Anleger zu einer Kapitalflucht aus den Schwellenländern, die sich in einer Korrektur an den dortigen Aktienmärkten und einem drastischen Ausverkauf ihrer Währungen niederschlug. Doch im Gefolge der globalen Rezession erholte sich die Wirtschaftstätigkeit in vielen Schwellenländern insgesamt wesentlich besser und früher als in den Industrieländern. Dies schlug sich auch in einer stärkeren Wertentwicklung der betreffenden Aktienmärkte und Währungen nieder. Angesichts der strukturellen Herausforderungen wie der steigenden öffentlichen Verschuldung und der alternden Bevölkerung in vielen Industrieländern einerseits und der strukturellen Vorteile in den Schwellenländern andererseits wurde der Prozess durch die globale Finanzkrise und Rezession sogar beschleunigt.

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