Unser ESG-Ansatz ESG-Anlagekriterien

ESG-Anlagekriterien

ESG-Anlagekriterien

Das Credit Suisse Sustainable Investing Framework wird dazu eingesetzt, um innerhalb unseres Angebots die Anlagestrategien zu unterscheiden, die als ESG-konform gelten. Dem Rahmenwerk liegen die folgenden Kriterien und Werkzeuge zugrunde, mit denen sich die ESG-Performance unseres Nachhaltigkeitsangebots messen, steuern und verbessern lässt.    

Ausschlusskriterien (Aktien und Anleihen)

Nachhaltiges Investieren beginnt für uns mit klar definierten Ausschlusskriterien. Sektoren und Unternehmen, die sich nachweislich negativ auf die Gesellschaft oder die Umwelt auswirken, werden aus unserem Anlageuniversum ausgeschlossen. Hersteller von umstrittenen Waffen wie Landminen und Streubomben sowie von nuklearen, biologischen und chemischen Waffen sind von allen unseren Produkten (aktiven und passiven) ausgeschlossen. 

Darüber hinaus sind Unternehmen aus unseren nachhaltigen Strategien ausgeschlossen, deren Umsätze in den folgenden Sektoren einen Schwellenwert von 5 % überschreiten: konventionelle Waffen und Schusswaffen, Atomenergie, Tabak, Glücksspiel und Erwachsenenunterhaltung. Ferner gilt eine Umsatzschwelle von 30 % für Investitionen in Kohle (Gewinnung und Produktion von Strom). Wir behalten uns zudem das Recht vor, diese Schwelle im Verlauf der Zeit zu senken, um den Übergang zu einer klimafreundlichen Gesellschaft abzubilden.

Des Weiteren werden Unternehmen ausgeschlossen, die in eine oder mehrere sehr schwere Kontroversen wie Kinderarbeit, Korruption oder tödliche Unfälle verwickelt sind. Wir arbeiten mit externen Datenanbietern zusammen, um zu beurteilen, inwieweit Unternehmen in solche Geschäftsaktivitäten oder kontroverse Verhalten involviert sind.

ESG-Integration (Aktien und Anleihen)

Bei unseren nachhaltigen Anlagestrategien fliessen Erkenntnisse zur Nachhaltigkeit in unsere Anlageentscheidungen ein und werden bei der Finanzanalyse und dem Portfolioaufbau berücksichtigt. Wir sind überzeugt, dass wichtige ESG-Indikatoren Zusatzinformationen zu den Chancen und Risiken für Anlageentscheidungen liefern. Aus diesem Grund wollen wir die ESG-Kriterien stärker gewichten, die sich langfristig voraussichtlich positiv auf die risikobereinigten Anlagerenditen auswirken (wie die Innovationskraft eines Unternehmens).

Wir gehen bei der Integration von ESG-Kriterien in den Anlageprozess je nach Anlageklasse und den angestrebten Merkmalen der jeweiligen Anlagestrategie unterschiedlich vor. Wir stehen in Kontakt mit diversen externen ESG-Researchanbietern und Ratingagenturen und stützen uns auf die bankeigene Nachhaltigkeits- und Finanzanalyse, um ESG-Anlagelösungen zu schaffen, die sowohl finanzielle als auch Nachhaltigkeitsziele erfüllen.

Immobilien

Die Immobilienanlageprodukte von Credit Suisse Asset Management erreichen ESG-Konformität, wenn als Mindestresultat beim jährlichen ESG-Immobilienbenchmark GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark) mindestens drei von fünf GRESB-Sternen erreicht werden. Als Voraussetzung zur Erreichung der ESG-Konformität müssen die Immobilienfonds zudem an den drei ESG-Kerninitiativen von Global Real Estate teilnehmen. Hierzu zählen (1) Gebäudezertifizierungen, (2) Gebäudeoptimierungen und (3) ESG-Performancemessung mittels GRESB.

Active Ownership

Durch das aktive Ausüben von Stimmrechten an ordentlichen Generalversammlungen (Proxy Voting) wird Einfluss auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ausgeübt (Active Ownership). Zudem führen wir mit Unternehmen, die in besonders kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind oder umstrittene Geschäftspraktiken anwenden, einen ständigen, offenen Dialog, um einen Beitrag zum Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu leisten. Wir sind überzeugt, dass sich ein aktives Engagement und die Ausübung der Stimmrechte positiv auf die Qualität der Unternehmen in unseren Anlageportfolios auswirken und somit dazu beitragen, die nachhaltigkeitsbezogenen Geschäftsrisiken zu verringern.

Reporting und Transparenz

Informationen wie ESG-Rating-Verteilungen und das Exposure zu Unternehmen, die in kontroverse Geschäftstätigkeiten verwickelt sind, werden in speziellen ESG-Factsheets auf Portfolioebene dargestellt. Die Factsheets stellen transparent dar, inwiefern von der Credit Suisse festgelegte Nachhaltigkeitskriterien bei den Anlagen des Portfolios berücksichtigt wurden. 

Übergangslimit

Maximal 20 % eines nachhaltigen Anlageportfolios dürfen in Wertpapiere von Unternehmen investiert werden, für die keine ESG-Informationen verfügbar sind. Dies gilt namentlich für Anlageklassen, für welche ESG-Kriterien aktuell ungenügend definiert sind (z. B. Hedgefonds und Rohstoffe) oder die von externen Datenanbietern noch nicht abgedeckt werden. Wir erwarten, dass diese Schwelle im Verlauf der Zeit gesenkt wird, sobald mehr ESG-Konzepte verfügbar sind und die Abdeckung von Nachhaltigkeitsanlagen zunimmt. Nicht abgedeckte Teile eines nachhaltigen Anlageportfolios werden im ESG-Reporting eines Portfolios transparent dargestellt.

Darüber hinaus kann der Portfoliomanager beschliessen, in ein Unternehmen zu investieren, das bestimmte Ausschlusskriterien erfüllt, oder vom produktspezifischen ESG-Integrationsprozess abzuweichen, wenn wir uns in einem aktiven Dialog mit dem Unternehmen in Bezug auf das jeweilige Thema befinden oder klare Anzeichen zu erkennen sind, dass das Unternehmen bereit ist, Massnahmen zur Lösung des problematischen Themas zu ergreifen.

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