Kunst Goya: The Portraits

Goya: The Portraits

Die Credit Suisse präsentiert ihr Sponsoring der bahnbrechenden Ausstellung «Goya: The Portraits» in der National Gallery in London und erkundet die Lebenswege der Modelle des Künstlers mithilfe mobiler Technologie.

Ein zentraler Aspekt der seit 2008 bestehenden Partnerschaft der Credit Suisse mit der National Gallery besteht darin, einem breiten Publikum den Zugang zur Welt der Kunst zu erleichtern. So zieht eine auffällige Plakatwand am Trafalgar Square mit einer Auswahl von Goyas Porträts die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich.

Sie regt dazu an, Goyas Porträts über das Smartphone «zum Leben zu erwecken». Smartphone-Benutzer können die Modelle auf der Plakatwand fotografieren und mithilfe von Bilderkennungstechnologie exklusive Audioclips zu den abgebildeten Personen abrufen.

Für die erste Ausstellung rein von Goya-Porträts (7. Oktober 2015 bis 10. Januar 2016) hat die Credit Suisse eine Reihe von einminütigen Audioclips produziert. Nach dem Abspielen eines Clips können die Benutzer ihn erneut abspielen, ein weiteres Porträt erkunden oder mehr über die Partnerschaft der Credit Suisse mit der National Gallery erfahren.

Die Ausstellung zeigt rund die Hälfte von Goyas erhaltenen Porträts. Sie umfasst Werke aus privaten und öffentlichen Sammlungen von São Paulo bis New York und von Stockholm bis Mexiko sowie bedeutende Leihgaben des Museo Nacional del Prado in Madrid. Einige der Porträts wurden noch nie in einer öffentlichen Kunstgalerie ausgestellt. Bislang waren sie ausschliesslich in den Privathäusern der Nachfahren der Modelle zu bewundern.

Die Ausstellung ergründet die technische, stilistische und psychologische Entwicklung Goyas als Porträtmaler und verfolgt seine Laufbahn von der Anfangszeit am Hof in Madrid bis hin zu seiner Ernennung als Hofmaler von Karl IV. In dieser Zeit avancierte er zum bevorzugten Porträtmaler des spanischen Adels.

Neben Goyas lebensgrossen Gemälden auf Leinwand präsentiert die Ausstellung seine Miniaturen auf Kupfer sowie seine feinen schwarz-roten Kreidezeichnungen. Unter all den für die Ausstellung zusammengetragenen Werken dürfte eines besonderes Interesse auf sich ziehen: das weltberühmte Porträt der «Herzogin von Alba», das die USA erst einmal zuvor verlassen hat und noch nie in Grossbritannien ausgestellt wurde. Das im Jahr 1797 entstandene Gemälde, eine Leihgabe der Hispanic Society of America in New York, zeigt Goyas Freundin und Gönnerin als eine «Maja» in einem schwarzen Kleid mit einer Mantilla.

Goya

Der Kurator der Ausstellung, Dr. Xavier Bray, hofft, dass «Goya: The Portraits» für eine «Neubewertung von Goyas Status als einer der grössten Porträtmaler der Kunstgeschichte» sorgt.

«Sein innovatives und unkonventionells Vorgehen erhoben die Kunst der Porträtmalerei auf eine neue Ebene. Er besass die Fähigkeit, das Seelenleben seiner Modelle aufzuzeigen, selbst in seinen würdevollsten und bekanntesten formellen Porträts», kommentiert Dr. Bray.

Die Audioclips der Credit Suisse führen in die Lebensgeschichten einiger dieser Modelle ein. Das Engagement der Credit Suisse für die Kunst widerspiegelt sich in ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der National Gallery, die jährlich mehr als 6,5 Millionen Besucher anzieht. Diese Partnerschaft ermöglicht der National Gallery die Finanzierung ihrer Ausstellungen und Bildungsangebote sowie ihres Late-Night-Opening-Programms mit Öffnungszeiten bis in die späten Abendstunden.

Garrett Curran, CEO der Credit Suisse in Grossbritannien stellt fest: «Wir sind hocherfreut, die Ausstellung ‹Goya: The Portraits› der National Gallery zu unterstützen. Sie ist die erste Ausstellung, die sich ausschliesslich auf das Schaffen des Porträtmalers Goya konzentriert und gibt Besuchern die seltene Gelegenheit, Zeuge der Umwälzungen zu werden, die sich während des langen Lebens von Goya in Europas politischer und gesellschaftlicher Geschichte ereigneten, und ihre wichtigsten Protagonisten kennenzulernen.»

Dr. Gabriele Finaldi, Director der National Gallery, fügt an: «Diese Ausstellung bietet den bestmöglichen Überblick über die Porträts eines der tiefgründigsten und scharfsinnigsten Maler, die je den Pinsel über die Leinwand geführt haben. Goyas Blick durchdringt die äussere Erscheinung und offenbart die Gebrechlichkeit, die innere Stärke, die Torheit und die Weisheit des Menschen.»