Umwelt Klimaschutz

Klimaschutz

Die Credit Suisse trägt dem Klimaschutz auf mehreren Ebenen Rechnung. Wir berücksichtigen Umwelt- und Klimaaspekte in der Entwicklung von Produkten und im Risikomanagement, und wir arbeiten seit 2010 an all unseren Standorten weltweit treibhausgasneutral. Auch engagieren wir uns im Dialog mit Anspruchsgruppen, um Ideen zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft zu entwickeln.

Produkte und Dienstleistungen

Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist die Credit Suisse in erheblichem Umfang mit Fremd-, Tax-Equity- und Eigenkapitalfinanzierungen beteiligt und erschliesst damit Kapital für entsprechende Unternehmen. Unsere Kompetenzen in diesem Bereich umfassen Sonnen- und Windenergie, Geothermie, Biomasse, Biotreibstoffe, Brennstoffzellen und Energieeffizienz.

Die Energieeffizienz von Gebäuden ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der globalen Strategie zur Bewältigung des Klimawandels. Der nachhaltige Schweizer Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Green Property (CS REF Green Property) investiert in 16 Liegenschaften ausschliesslich in der Schweiz mit einem Gesamtwert von CHF 874,7 Millionen (per 31. Dezember 2015). Alle Gebäude, die Teil des Fonds sind, erfüllen die Kriterien des Gütesiegels greenproperty für nachhaltige Immobilienobjekte. 2015 hat die Credit Suisse ausserdem den Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund lanciert, der Anlegern die Möglichkeit gibt, in ein klimaneutrales Immobilienportfolio zu investieren.

Im Weiteren unterstützt die Credit Suisse die Green Bond Principles und ist ein Partner der Climate-Bonds-Initiative. Beide Initiativen haben zum Ziel, über die Kapitalmärkte Investitionen in umwelt- und klimafreundliche Vorhaben zu mobilisieren.

Veränderungen des Klimas wirken sich auf die Leistungen eines Ökosystems aus, und Veränderungen des Ökosystems haben Auswirkungen auf das Klima. In Anerkennung der Tatsache, dass für den Erhalt von Ökosystemen Kapital benötigt wird, ist die Credit Suisse aktiv im Bereich Naturschutzfinanzierung (Conservation Finance).

Risikomanagement

Wir klären über unser bankinternes Risikoprüfungsverfahren Risiken in Bezug auf Umwelt, Klima, Biodiversität und Menschenrechte ab, die Projekte oder Kundenaktivitäten möglicherweise in sich bergen. In spezifischen Weisungen und Richtlinien für bestimmte Sektoren legen wir Umwelt- und Sozialstandards fest, deren Einhaltung wir von unseren Kunden erwarten. Diese Richtlinien berücksichtigen Standards internationaler Organisationen wie der UNO oder der Weltbank und decken unter anderem die Bereiche Forst- und Agrarwirtschaft, Bergbau, Öl und Gas, Wasserkraft und Kernkraft ab.

Betriebliche Massnahmen

Um die Auswirkungen der eigenen betrieblichen Aktivitäten auf das Klima möglichst gering zu halten, arbeitet die Credit Suisse seit 2010 weltweit treibhausgasneutral. Dazu verfolgen wir eine Vier-Pfad-Strategie, die sich auf Betriebsoptimierungen, Investitionen, Substitution und Kompensation stützt. 2015 haben wir wiederum eine Vielzahl von Massnahmen ergriffen, um unsere Strategie fortlaufend umzusetzen, und erreichten damit eine Reduktion unserer globalen Netto-Triebhausgasemissionen um rund 2 Prozent auf 240'300 Tonnen CO2-Äquivalente im Vergleich zum Vorjahr. 

Stakeholder Engagement

Die Credit Suisse beteiligt sich aktiv an Diskussionen darüber, wie ein nachhaltiger, klimafreundlicher Geschäftsansatz gefördert werden kann.
Beispielsweise sind wir seit fünf Jahren Gastgeber der Lifefair-Forum-Veranstaltungsreihe in Zürich, an deren Anlässen unter anderem auch Klimaaspekte zur Sprache kommen – 2015 etwa Themen wie Finanzierungsmodelle für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft oder die UNO-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.

Im Anschluss an eine Studie zur Rolle des Finanzsektors beim Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft hat die Credit Suisse zusammen mit dem World Wildlife Fund (WWF) im Jahr 2012 eine Analyse des Immobilien-Investmentportfolios in der Schweiz durchgeführt. Die Fallstudie mit dem Titel "Die Dekarbonisierung des Schweizer Immobiliensektors" setzt sich mit der Energie- und CO2-Effizienz von Immobilienportfolios auseinander und hilft Investoren im Immobiliensektor zu verstehen, inwiefern sie diesbezüglich Risiken ausgesetzt sind. Als Folge dieser Studie konnte das Real Estate Investment Management (REIM) der Credit Suisse für jeden seiner Immobilienfonds CO2-Reduktionsziele festlegen.

Transparenz

CDP ist ein Zusammenschluss von institutionellen Investoren mit einem Anlagevermögen von rund USD 95 Billionen, der die klimabezogenen Chancen und Risiken von Unternehmen für Investoren transparent machen will. Die Credit Suisse beteiligt sich seit 2002 an CDP. 2015 legten im Rahmen des CDP über 5'500 Unternehmen weltweit ihre Klimastrategien und Treibhausgasemissionen offen. Die Credit Suisse erzielte dabei 99 von 100 Punkten bei der Transparenzbewertung sowie eine Einstufung von "A" bezüglich Umsetzung (Skala von A bis C). Wir wurden auch in der "Climate-A-Liste" von CDP aufgenommen. Weitere Informationen zur Offenlegung von Treibhausgasemissionen durch die Credit Suisse finden sich auf der CDP-Website (Englisch).

Mitarbeitende für Umweltthemen sensibilisieren

Wir haben den verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen in unserem Code of Conduct verankert und sensibilisieren unsere Mitarbeitenden für Umweltthemen, indem wir sie aktiv informieren und ihnen Gelegenheit zum persönlichen Engagement bieten.

  • Earth Hour: 2016 beteiligte sich die Credit Suisse wiederum global an der Earth Hour, einer vom WWF ins Leben gerufenen jährlichen symbolischen Klimaaktion, während der Tausende von Städten, Dörfern und Gebäuden weltweit für eine Stunde das Licht ausschalten.
  • bike to Work: 2015 registrierten sich 52 Teams der Credit Suisse für diese Aktion, die im Juni schweizweit stattfand. Sie radelten zusammen ungefähr 68'400 Kilometer weit.
  • Sustainability Network: Rund 2'400 Mitarbeitende der Credit Suisse haben sich weltweit für das Sustainability Network registriert – eine interne Plattform, die es ihnen ermöglicht, sich an diversen Anlässen für Nachhaltigkeit zu engagieren. 2015 fanden wiederum diverse Veranstaltungen statt, unter anderem der Kids Ocean Day in Hongkong oder Probefahrten mit umweltfreundlichen Autos in der Schweiz.
  • Schulungen: Im Jahr 2015 setzten die Credit Suisse und beauftragte Dienstleister 7'655 Stunden für die Schulung von 5'521 Mitarbeitenden im Bereich Umweltmanagement ein.