Bankgeschäft Menschenrechte

Menschenrechte

Die Credit Suisse bekennt sich in ihrer Rolle als Arbeitgeber ebenso wie als Nutzer und Anbieter von Dienstleistungen zu den Menschenrechten und achtet diese als Kernelement einer verantwortungsvollen Geschäftsführung.

Um unsere Verantwortung im Bereich der Menschenrechte wahrzunehmen, richten wir uns nach der Internationalen Charta der Menschenrechte sowie den entsprechenden Prinzipien des UN Global Compact. Wir berücksichtigen die darin enthaltenen Grundsätze in unseren Weisungen und unserer Geschäftstätigkeit.

Die Erklärung zur Achtung der Menschenrechte (PDF) erläutert die Grundlage unserer Verpflichtung, die Menschenrechte zu respektieren und beschreibt Vorgehen, Prozesse und Hilfsmittel, um dies in den Beziehungen zu unseren Mitarbeitenden sowie bei der Bereitstellung von Finanzprodukten und -dienstleistungen an unsere Kunden umzusetzen. Ebenso erwarten wir von unseren Geschäftspartnern, dass sie die Menschenrechte anerkennen und achten. Unser «Modern Slavery and Human Trafficking Transparency Statement» (PDF, EN) erläutert die Schritte, welche die Credit Suisse unternimmt, um das Auftreten von moderner Sklaverei oder Menschenhandel sowohl in unserer Geschäftstätigkeit als auch in unserer Lieferkette zu verhindern. Standards zur Einhaltung der Menschenrechte sind auch Teil unseres Code of Conduct für Lieferanten sowie des 2016 eingeführten Third Party Risk Management Framework. Mehr Informationen zu unserer Zusammenarbeit mit Lieferanten und externen Dienstleistern sind auf der Website zum Thema zu finden.

Bei der Umsetzung unserer Bestrebungen im Bereich Menschenrechte orientieren wir uns am UNO-Rahmenwerk «Protect, Respect and Remedy» und an den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte – den beiden wichtigsten Referenzrahmen in der Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte. Um zu einem besseren Verständnis zu gelangen, was diese Leitprinzipien für den Bankensektor bedeuten, hat die Credit Suisse 2011 gemeinsam mit anderen Finanzdienstleistern die so genannte Thun-Gruppe initiiert. 2016 war die Credit Suisse Mitautor eines Diskussionspapiers, das die Bedeutung und Reichweite bestimmter Leitprinzipien im Corporate und Investment Banking untersucht. 2015 hatte die dritte Säule der Leitprinzipien im Fokus der Thun-Gruppe gestanden – so hatten die Mitglieder Diskussionen bezüglich Zugang zu Abhilfe («Access to Remedy») und Beschwerdemechanismen geführt («Grievance Mechanisms»), sowie dazu, wie diese auf Produkte und Dienstleistungen von Banken anwendbar sein könnten.

Den direktesten Berührungspunkt mit Menschenrechten und die grössten Einflussmöglichkeiten haben wir, so sind wir überzeugt, in unseren eigenen Tätigkeiten, allen voran in den Arbeitsbeziehungen zu unseren Mitarbeitenden. Ausserdem können gewisse Finanzdienstleistungen mit negativen Einflüssen im Bereich Menschenrechte verbunden sein, insbesondere wenn sie mit Bezug zu Geschäftstätigkeiten unserer Kunden erfolgen, die negative Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung haben könnten. Kritische Aspekte von Transaktionen bezüglich Menschenrechten klären wir deshalb im Reputations-Risiko-Prüfungs-Prozess ab.

Hinweise zu potenziellen oder tatsächlichen Menschenrechtsverletzungen können über die Integrity Hotline (Schweiz: 0800 356 356 56), den Credit-Suisse-Whistleblower-Prozess, die Contact Centers, Online-Kontaktformulare oder per E-Mail übermittelt werden.

Eine regelmässige Berichterstattung und detaillierte Informationen über unsere Fortschritte bei der Umsetzung dieser Erklärung (einschliesslich Training und Sensibilisierung) findet sich unserem neuesten Bericht zur Unternehmerischen Verantwortung auf den Seiten Seiten 16-18 (PDF).