Kampagne Tumi

Tumi

Die Credit Suisse führt Tumi durch den Finanz-Dschungel.

Die Partnerschaft zwischen der Credit Suisse und Tumi

Tumi als Hersteller exklusiver Business-, Lifestyle- und Reise-Accessoires hat für die Credit Suisse in vielerlei Hinsicht Weltformat.

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1975 hat Tumi die Vision, qualitativ hochwertige Produkte für den anspruchsvollen Reisenden zu entwickeln. Eine Pionierleistung erbrachte Tumi mit dem Einsatz von ballistischem Nylon, das bei den Reisetaschen und Koffern des Herstellers für höchste Strapazierfähigkeit bürgt. Tumi spielte auch eine Vorreiterrolle bei Innovationen wie Rollkoffern und Laptophüllen. Auch beim Design geht das Unternehmen keinerlei Kompromisse ein. Heute besitzt Tumi über 180 Patente für wegweisende Erfindungen im Design und Engineering.

Unter dem neuen CEO Jerome Griffith wachsen die Ambitionen von Tumi weiter: Er begnügt sich nicht damit, ein Hersteller für weltweit gefragtes Reise- und Businessgepäck zu sein. Sein Ziel ist es, Tumi als Lifestyle-Marke zu etablieren. Die Credit Suisse sollte ihm dabei helfen.

Ein erfolgreiches IPO später präsentiert sich die Zukunft für Tumi genauso solide wie für ihre neuen iPad-Lederhüllen, und das Unternehmen ist bereit für die nächste Erfolgsetappe.

180

Patente hält Tumi für wegweisende Erfindungen im Design und Engineering von qualitativ hochwertigen Reise-Accessoires

Tumi spielte auch eine Vorreiterrolle bei Innovationen wie Rollkoffern und Laptophüllen. Auch beim Design geht das Unternehmen keinerlei Kompromisse ein.

Die Credit Suisse pflegt eine langjährige Franchise-Beziehung mit Doughty Hanson, einer in London ansässigen Private-Equity-Firma, die 2004 eine Mehrheitsbeteiligung an Tumi erwarb. Die Beziehung wurde in den letzten 15 Jahren im Zuge verschiedener Beratungs- und Finanzierungstransaktionen verstärkt. Transaktionen mit der Credit Suisse umfassen die Veräusserung von Impress im Jahr 2010, bei der die Credit Suisse als verkaufsseitige Beraterin fungierte, sowie das IPO von RHM und die Akquisition inklusive Akquisitionsfinanzierung von Balta, bei der die Credit Suisse als kaufseitige Beraterin fungierte.

Doughty Hanson hielt seine ursprüngliche Beteiligung an Tumi ungefähr acht Jahre lang, was im Vergleich zu den üblichen Halteperioden im Private-Equity-Bereich ein relativ langer Zeitraum ist. Daher traf sich die Credit Suisse 2011 mit dem Managementteam von Tumi, um über Alternativen zu sprechen, in deren Rahmen Doughty Hanson seine Unternehmensbeteiligung monetarisieren könnte. Die Credit Suisse empfahl dem Unternehmen einen zweigleisigen Prozess, der ein separates IPO und gleichzeitig einen verkaufsseitigen Prozess umfasst, um so eine wettbewerbsfördernde Spannung zu schaffen und letztlich für Doughty Hanson die höchste Bewertung von Tumi zu erreichen.

Eine geeignete Partnerschaft

Jerome Griffith, CEO von Tumi, spricht über seine Beziehung mit der Credit Suisse.

Der Börsengang von Tumi

Beim Börsengang (IPO) von Tumi am 18. April 2012 wurden insgesamt USD 389 Mio. gesammelt, was einer Marktkapitalisierung von USD 1,2 Mia. entspricht. Mit USD 18.00 pro Stück lagen die Aktien dank der enormen Unterstützung durch institutionelle Anleger über der Preisspanne von USD 15.00 bis USD 17.00.

Die Unternehmensgeschichte fand bei vielen qualitätsbewussten Anlegern grossen Widerhall. Diese verpflichteten sich daher im Vorhinein zur Zeichnung einer hohen Anzahl an Aktien, was die Nachfrage bei den anderen Anlegern deutlich anheizte und so zu einer Überzeichnung führte. Dank dieser frühzeitigen positiven Dynamik lag der Emissionspreis beim Initial Public Offering 12,5 Prozent über dem von diesen frühzeitigen Anlegern bezahlten Preis (sog. «File-to-Offer-Discount»). Die Nachfrage durch die Anleger blieb auch in der After-Market-Phase hoch, und die Aktie schloss am ersten Handelstag mit einem Plus von 47 Prozent bei USD 26.50. Das IPO folgte auf mehrere andere Börsengänge im Einzelhandelssektor, wie etwa dem von Michael Kors im Dezember 2011, der den grossen Appetit der Anleger nach wachstumsstarken Premium-Einzelhandelsunternehmen belegt hatte.

Die Credit Suisse verbrachte viel Zeit mit dem Management, um das Unternehmen Aktienanlegern gegenüber überzeugend zu positionieren. Bei dieser Positionierung kamen folgende Aspekte besonders gut an:

  • die starke Marke von Tumi und das Potenzial zum weltweiten Ausbau dieser Markenpräsenz
  • die Wachstumschancen in verschiedenen Regionen, etwa den USA, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum (APAC)
  • eine zunehmend starke Online-Präsenz auf tumi.com und Partnerwebsites
  • die Gestaltung der Tumi-Geschäfte mit ihrer für die Kunden einzigartigen Atmosphäre
  • die breite Produktpalette mit Schwerpunkt auf Innovationen wie eigenen Damen-, Premium- und T-Tech-Kollektionen sowie der Zusammenarbeit mit Künstlern und Designern

Die Credit Suisse und Goldman Sachs fungierten beim Börsengang als aktive Bookrunner, und der Research-Analyst der Credit Suisse befasst sich auch weiterhin mit der Tumi-Aktie.

Auch nach dem Börsengang ist Doughty Hanson stark an Tumi beteiligt und mit 59 Prozent Mehrheitsaktionär. Die Credit Suisse wird weiterhin sowohl mit Doughty Hanson im Hinblick auf potenzielle zukünftige Monetarisierungschancen als auch mit Tumi hinsichtlich seiner Wachstumsstrategie zusammenarbeiten.

Die Geschichte hinter dem Börsengang von Tumi

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und sehen Sie sich das Gespräch zwischen Jerome Griffith, CEO von Tumi, und unseren Bankern an.