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Finanzielle Integration. Innovative Finanzlösungen für alle.

Die Credit Suisse ist führend im Bereich finanzielle Integration und Mikrofinanz. Unsere Financial Inclusion Initiative zielt auf die Stärkung von Mikrofinanzinstitutionen und anderen inklusiven Organisationen, damit diese den finanziellen Bedürfnissen der Kunden am unteren Ende der Einkommenspyramide bestmöglich entsprechen können.

 

Was ist finanzielle Integration?

Finanzielle Integration ist die Vergabe von Klein- und Kleinstkrediten, Sparkonten und anderen Finanzdienstleistungen in Schwellen- und Entwicklungsländern an finanziell ausgeschlossene Parteien wie beispielsweise Kleinstunternehmen und Einzelpersonen. Sie bietet wirkungsvolle Hilfe zur Selbsthilfe und leistet einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung durch finanzielle Integration. Finanzielle Integration kann sowohl über Mikrofinanzorganisationen als auch über FinTechs, Mobilfunkbetreiber und andere Akteure erfolgen.

Wie die finanzielle Inklusion begann

Finanzielle Integration begann mit dem Konzept von Mikrofinanz. Die Idee von Mikrofinanz ist einfach: Menschen, die über keine oder nur wenige Sicherheiten verfügen, wird Investitionskapital – oft wenige 100 USD – geliehen, damit sie gemeinsam als Gruppe die Kreditrückzahlung garantieren können. Inzwischen werden diese Darlehen nicht mehr nur Gruppen, sondern auch Kleinstunternehmerinnen und -unternehmern gewährt. Zudem erweiterte sich das Angebot von Krediten zu Versicherungen, Spareinlagen und Geldtransfers. Organisationen im Bereich finanzielle Integration bieten Anlegern sowohl eine soziale wie auch eine finanzielle Rendite.

Für weitere Informationen zum Thema finanzielle Integration: FAQ der Weltbank (EN).

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Unser Engagement

Die Credit Suisse bietet ihren Kunden Anlagemöglichkeiten im Bereich finanzielle Integration und Mikrofinanz. Daneben verschafft sie Mikrofinanzunternehmen Zugang zum Kapitalmarkt und unterstützt mithilfe der Financial Inclusion Initiative (FII) Marktentwicklung und Innovation.

Aufgrund der grossen und stetig wachsenden Nachfrage nach Kleinkrediten brauchen die Mikrofinanzinstitutionen Zugang zu Refinanzierungsmitteln, etwa durch sogenannte Microfinance Investment Vehicles (MIV). Die Nachfrage von Anlegern nach Mikrofinanz-Investitionen steigt stetig, denn sie bringen sowohl finanzielle als auch soziale Rendite: Investoren verbinden Wertsteigerung mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Die Credit Suisse hat als eines der ersten Finanzinstitute der Schweiz das Potenzial von Mikrokrediten erkannt und engagiert sich daher seit Jahren auf verschiedenen Ebenen: So haben wir bereits 2002 zusammen mit Partnerbanken die responsAbility Investments AG gegründet. In Kooperation mit dieser Firma wie auch mit weiteren Vermögensverwaltungsfirmen bieten wir verschiedene MIVs an:

  • Bis Ende Februar 2019 hatte der responsAbility Micro and SME Finance Fund, der mehr als USD 800 Millionen an verwalteten Vermögen meldete, Darlehen für mehr als 436'000 Mikrounternehmer in 86 Ländern über mehr als 310 Mikrofinanzinstitutionen (MFI) vergeben.
  • Mit einem 2007 lancierten Private-Equity-Fonds, dem responsAbility Base of the Pyramid Fund, können sich Investoren zudem direkt an KMU und Mikrofinanzinstitutionen beteiligen.

Die Credit Suisse hat ebenfalls daran mitgewirkt, den grossen Kapitalbedarf der Branche zu decken, indem sie eine Reihe von Beratungsdienstleistungen durch ihr Investment Banking erbracht hat, etwa beim wegweisenden Börsengang der Banco Compartamos im April 2007 oder der indischen Mikrofinanzinstitution SKS im Juli 2010. Die Credit Suisse sponsert diverse internationale und regionale Konferenzen und Symposien im Bereich finanzielle Integration, Mikrofinanz und Impact Investing.

 

Entwicklung von Mikrofinanzinstitutionen und Innovationen

Weltweit hat ein Grossteil der Menschen, die Finanzdienstleistungen benötigen, keinen Zugang zu diesen. Traditionelle Mikrokredite und Sparprogramme haben sich als wirkungsvolle Lösungen für Klein- und Kleinstunternehmer sowie einkommensschwache Haushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern erwiesen. So wie sich die finanziellen Bedürfnisse dieser Menschen entwickeln, so verändert sich auch die Nachfrage nach anspruchsvolleren Produkten und Dienstleistungen der Mikrofinanzinstitutionen (MFI). Im Rahmen der Financial Inclusion Initiative (FII) arbeitet die Credit Suisse mit Mikrofinanzinstitutionen zusammen, um diesen dabei zu helfen, den immer vielfältigeren finanziellen Bedürfnissen der Kunden am unteren Ende der Einkommenspyramide gerecht zu werden. Dies erfolgt durch den Ausbau/die Weiterentwicklung des Know-how und der Kompetenzen der Mikrofinanzinstitutionen, um dadurch Mikrofinanzunternehmer/Kunden besser betreuen und Innovationen schaffen zu können. Zudem wird der brancheninterne Wissensaustausch gefördert.

Financial Inclusion Initiative

Die FII verfolgt das Ziel, Organisationen im Bereich finanzielle Integration zu stärken, und stellt dazu finanzielle und personelle Ressourcen bereit, um das Management von Mikrofinanzinstitutionen zu schulen und die Marktentwicklung voranzutreiben.
Dies geschieht, indem:

  • die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie sektorübergreifende Innovationen unterstützt werden
  • starke Branchenpartnerschaften aufgebaut werden und der Wissensaustausch gefördert wird
  • die Kompetenzen, das Know-how sowie das finanzielle und soziale Kapital der Credit Suisse effektiv genutzt werden
  • die Wirkung kontinuierlich gemessen und optimiert wird

Mit der Financial Inclusion Initiative (FII) bietet die Bank Mikrofinanzinstitutionen (MFI) finanzielle und technische Assistenz. Die Initiative wurde 2008 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Mikrofinanzbranche zu stärken und die MFI und deren Management zu unterstützen.

Schlüsselzahlen 2018

1106
lokale Mitarbeitende von Mikrofinanzinstitutionen wurden geschult
226
tausend Menschen mit Zugang zu neuen oder verbesserten Produkten und Dienstleistungen
122
Mikrofinanzinstitutionen und FinTech-Startups wurden unterstützt
 

Umsetzung der Initiative

Zur Umsetzung von Projekten mit unseren globalen Partnern werden Fördermittel bereitgestellt. Durch die FII werben die Partner über ihr globales Netzwerk Experten an und entwickeln gemeinsam mit der Credit Suisse neue Finanzprodukte und -dienstleistungen. Das so gewonnene Wissen wird dann angepasst und mit verbesserter Wirkung in anderen Regionen eingesetzt. Zudem werden die Erfahrungen unserer Partner, unterstützt durch die Credit Suisse, bei Veranstaltungen und Konferenzen branchenweit geteilt und auch publiziert. Sie stellt finanzielle Mittel und Arbeitskräfte zur Verfügung, um die Ausbildungen und das Know-how im Managementbereich zu schulen und weiterzuentwickeln und die Produkt- und Verfahrensinnovation voranzutreiben, damit die Organisationen ihre sozialen und finanziellen Ziele effizient und verantwortungsvoll umsetzen können. Im Zentrum der Initiative stehen die Bedürfnisse von Haushalten mit tiefem Einkommen. Zusätzlich schafft die Initiative zusammen mit ihren Partnern neue Marktmöglichkeiten und Mechanismen für innovative Mikrofinanz – und Impact Investing Lösungen für Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide. Unsere Mitarbeitenden unterstützen diese Initiative unter anderem mit ehrenamtlicher Tätigkeit vor Ort, etwa im Rahmen des Global Citizens Program, bei dem sie ihr Expertenwissen zur Verfügung stellen. Die FII ist das Verbindungsglied in der Kette zwischen den Kunden der Credit Suisse, ihren Experten, ihren Mitarbeitenden und der Basis der wirtschaftlichen Pyramide. Gemeinsam mit unseren Partnern versuchen wir, neue Wege zu finden, die den Armen dieser Welt Zugang zu Finanzdienstleistungen und Finanzberatung ermöglichen.

Unsere Partner und Programme

Die Credit Suisse arbeitet mit fünf Partnerorganisationen zusammen, um Forschung, Innovation und den konstruktiven Dialog zu fördern, Best Practice Methoden zu verbreiten und neue Lösungen für den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu erarbeiten. Die Credit Suisse unterstützt die MFI auch dabei, ihren Bedarf an Kapital durch verschiedene Anlageinstrumenten und durch Zugang zu den Kapitalmärkten zu decken.

  • Accion

  • Consultative Group to Assist the Poor (CGAP)

  • Opportunity International

  • Swisscontact

  • Women's World Banking

 

Brancheninitiativen und Thought Leadership

Die Credit Suisse beteiligt sich an wichtigen Brancheninitiativen und -netzwerken, um den Wissensaustausch zu fördern, Innovation anzuregen und Thought Leadership zu bieten.


Die Credit Suisse ist Teil wichtiger Netzwerke und Brancheninitiativen

  • Global Impact Investing Network

  • European Microfinance Platform

  • Swiss Capacity Building Facility

  • The Smart Campaign

  • Principles for Responsible Investment

  • Asian Development Bank

Expertise teilen

Ein Hauptziel der Financial Inclusion Initiative (FII) besteht darin, die Kompetenzen unserer Mitarbeitenden zu nutzen, um den Kapazitätsaufbau bei Partnerorganisationen zu fördern und ein stärkeres Bewusstsein für die Themen finanzielle Integration und Impact Investing zu schaffen.

  • Global Citizens Program

  • Virtual Volunteering

  • Financial Inclusion Advocates Network

Corporate Citizenship. Menschen befähigen.

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden arbeiten wir mit ausgewählten Partnerorganisationen zusammen, um uns für gesellschaftliche Anliegen zu engagieren. Gemeinsam streben wir danach, eine integrativere Zukunft aufzubauen, in der alle Menschen Zugang zu den Ressourcen haben und die finanziellen, unternehmerischen und weiteren Fähigkeiten entwickeln können, um in Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreich zu sein. Im Rahmen dieses Engagements haben wir drei Schwerpunktthemen festgelegt: Finanzielle Integration, finanzielle Bildung und Future Skills.

Fokusthemen