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Klimaschutz berücksichtigen

Wir begegnen den Herausforderungen des Klimawandels auf verschiedenen Ebenen. Wir berücksichtigen Umwelt- und Klimaaspekte in der Produktentwicklung und im Risikomanagement. Unser globaler Geschäftsbetrieb ist seit 2010 klimaneutral. Durch den Dialog mit Anspruchsgruppen entwickeln wir Ideen zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft.

Im Jahr 2016 trat das Pariser Abkommen zur Stärkung der globalen Reaktion auf die Auswirkungen des Klimawandels in Kraft. In erster Linie soll es den Anstieg der globalen Erwärmung auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau begrenzen. Als globales Finanzinstitut anerkennt die Credit Suisse ihren Teil der Verantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels durch die Unterstützung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft.

Unsere Prinzipien und unser Ansatz als Bank in Bezug auf Klimaschutz sind in unserer «Erklärung zum Klimawandel,» dargelegt. Diese umfasst den Umgang mit Klimarisiken in unserer Geschäftstätigkeit, die Mobilisierung finanzieller Mittel sowie die Reduktion unseres ökologischen Fussabdrucks.

Klimarisikostrategie

Auf Basis der Erfahrungen aus unserer Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen der Branche und dem Dialog mit unseren Kunden, Anlegern und verschiedenen Anspruchsgruppen über die globale Herausforderung des Klimawandels haben wir eine gruppenweite Klimarisikostrategie mit einem Ansatz eingeführt, der aus folgenden drei Elementen besteht:

  • Unterstützung unserer Kunden beim Übergang

  • Bereitstellung nachhaltiger Finanzlösungen

  • Reduktion des CO2-Fussabdrucks unserer Geschäftstätigkeit

 
 

Produkte und Dienstleistungen

Das Volumen nachhaltiger Anlagen (Anlagen, die nicht nachhaltige Bereiche ausschliessen oder führende Unternehmen in den Bereichen ökologische, soziale und Governance-Kriterien fördern) hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Im Bereich Impact Investing (Anlagen mit dem ausdrücklichen Ziel, neben finanziellen Renditen positive gesellschaftliche und/oder ökologische Effekte zu erzielen) ist das Volumen sogar noch rascher angestiegen. Die Credit Suisse engagiert sich seit über 16 Jahren in diesem Anlagebereich und nimmt weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung dieses Marktes ein.

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Impact Investing bei der Credit Suisse. Interview mit Marisa Drew, CEO des Departements Impact Advisory and Finance

 

Anlagen, die eine umweltverträgliche Entwicklung unterstützen – bekannt als Green Finance – gewinnen an Bedeutung und Ausmass. Unsere Green-Finance-Lösungen umfassen eine Vielzahl von Anlageklassen, die darauf abzielen, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft zu fördern. Dabei stützen wir uns auf die Kompetenzen verschiedener Fachabteilungen in allen unseren Divisionen.

Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energiequellen beteiligt sich die Credit Suisse massgeblich an Fremd-, Tax-Equity- und Eigenkapitalfinanzierungstransaktionen und erschliesst so Kapitalquellen für Unternehmen auf diesem Gebiet. Unsere entsprechenden Kompetenzen im Bereich erneuerbare Energien umfassen unter anderem Solar- und Windenergie, Geothermie, Biomasse, Biokraftstoffe, Brennstoffzellen und Energieeffizienz.

Wir unterstützen zudem die Green Bond Principles und sind Partner der Climate Bonds Initiative. Beide Initiativen haben zum Ziel, an den Kapitalmärkten Investitionen für Umwelt- und Klimaprojekte zu mobilisieren.

Die Credit Suisse betrachtet Nachhaltigkeit zudem als wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Verwaltung von Immobilien. Das Engagement unserer Abteilung Global Real Estate für nachhaltige Immobilien widerspiegelt sich in seinen Anlagelösungen und in seinem nachhaltigen Anlageansatz für das ganze Portfolio.

Nachhaltiges Immobilienportfolio

Verwaltetes Anlagevermögen durch Credit Suisse Global Real Estate. Dessen Engagement für nachhaltige Immobilien widerspiegelt sich in den Anlagelösungen und im nachhaltigen Anlageansatz für das ganze Portfolio.

Mehr als CHF

44.6 Mia
2017
47.3 Mia
2018

Alle verwalteten Objekte werden vom Gebäudetechnologieunternehmen Siemens Schweiz AG überwacht und mit dem Ziel kontrolliert, für jede Liegenschaft über ihren ganzen Lebenszyklus hinweg Transparenz zu schaffen. Ausserdem berücksichtigt Global Real Estate die globalen Ziele für Klima, Energie und erneuerbare Energien und erfüllt die entsprechenden regulatorischen Anforderungen.

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Risikomanagement

Die Credit Suisse wendet im Risikomanagement umfassende Massnahmen an, um verschiedene Arten von Risiken anzugehen, die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit entstehen können. Das Reputationsrisiko wird mit dem Reputations-Risiko-Prüfungs-Prozess beurteilt. Ökologische und soziale Risiken sind einige der Aspekte, die bei diesem Prozess berücksichtigt werden.

Beispielsweise spielen Unternehmen, die in exponierten Branchen tätig sind, oft eine volkswirtschaftlich zentrale Rolle für die weltweite Versorgung mit Energie und Rohstoffen. Darüber hinaus sind sie bisweilen wichtige Arbeitgeber in wirtschaftlich schwachen Regionen. Gleichzeitig anerkennen wir, dass Tätigkeiten dieser Unternehmen in gewissen Fällen erhebliche Auswirkungen auf Klima, Biodiversität, Wasserressourcen oder die lokale Bevölkerung eines bestimmten Gebiets haben können.

 

Risikomanagement bei der Credit Suisse

Interview mit Joachim Oechslin, Senior Advisor –  Risikomanagement

Zum Artikel

Kundentransaktionen oder Geschäftsbeziehungen, die ein Risiko für die Umwelt, das Klima, Biodiversität oder Menschenrechte darstellen könnten, werden in unserem internen Risikoprüfungsverfahren analysiert. Wir wenden unsere eigenen Sektorweisungen und -richtlinien an, um Umwelt- und Sozialstandards festzulegen, deren Einhaltung wir von Kunden erwarten. Diese Richtlinien berücksichtigen Standards, die von internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Weltbank ausgearbeitet wurden und decken unter anderem die Bereiche Öl und Gas, Bergbau, Stromerzeugung sowie Forst- und Agrarwirtschaft einschliesslich der Zellstoffindustrie sowie der Papier- und Palmölproduktion ab.

Unsere Weisungen und Richtlinien beschreiben auch Geschäftsfelder und -prozesse, deren Finanzierung die Credit Suisse ausschliesst. Beispielsweise wenden wir Einschränkungen bei der Finanzierung von neuen Minenprojekten für thermische Kohle sowie von neuen Kohlekraftwerken an. Unsere Sektorweisungen und -richtlinien werden regelmässig überprüft und aktualisiert, um die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen zu berücksichtigen.

Im Jahr 2018 haben wir ein Klimaprogramm eingeführt mit dem Ziel, den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) des Financial Stability Board nachzukommen. Wir haben an der Formalisierung der klimabezogenen Governance gearbeitet und entsprechende Definitionen in unsere zentralen Weisungen und in unsere Risikotaxonomie aufgenommen. Zudem entwickelten wir Prinzipien für die Steuerung und das Management von Klimarisiken. Wir gehen davon aus, dass die Bemühungen zur Umsetzung der TCFD-Empfehlungen uns eine weitere Orientierungshilfe auf dem Weg zu einer Welt geben werden, die ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sukzessive reduziert. Zudem arbeiten wir zusammen mit anderen Banken an der Entwicklung von Methoden und Hilfsmitteln zur Ausrichtung von Kreditportfolios an den Zielen des Pariser Abkommens.

Betriebliche Massnahmen

Wir setzen uns dafür ein, unsere eigenen betrieblichen Klimaauswirkungen zu minimieren. Seit 2010 arbeitet die Credit Suisse weltweit treibhausgasneutral. Wir verfolgen dabei konsequent unsere Vier-Pfad-Strategie, die sich auf Betriebsoptimierungen, Investitionen in Energiesparmassnahmen, Substitution bestehender Energieträger durch klimafreundliche Energie und durch Zertifikate für erneuerbare Energien (Renewable Energy Certificates, RECs) sowie die Kompensation der verbleibenden Emissionen durch den Kauf von Emissionsreduktionszertifikaten (Emissions Reduction Certificates, ERCs) stützt. Als Resultat der verschiedenen Massnahmen, die wir im Rahmen unserer Vier-Pfad-Strategie umsetzten, erreichten wir 2018 eine Reduktion unserer globalen Netto-Treibhausgasemissionen gegenüber 2016 um rund 38 Prozent auf 129'100 Tonnen CO2-Äquivalente.

 

Netto-Treibhausgasemissionen
CO2-Äquivalente in Tonnen beträgt die Reduktion unserer Netto-Treibhausgasemissionen seit 2016. Die Credit Suisse arbeitet seit 2010 weltweit treibhausgasneutral.

Umwelt-Performance-Daten im Bereich Betriebsökologie

Anspruchsgruppen beteiligen

Die Credit Suisse nimmt aktiv an Diskussionen über Möglichkeiten zur Förderung eines nachhaltigeren, klimafreundlicheren Wirtschaftskonzepts teil; zudem pflegen wir den Wissensaustausch mit einer Reihe von Organisationen und Expertengruppen.

Auch 2018 haben wir uns am Dialog zur Entwicklung von Strategien für eine nachhaltige, klimafreundliche Geschäftspraxis beteiligt. Beispielsweise haben wir einen Anlass zur Veröffentlichung der Publikation «Climate Primer for Institutional Investors» von WWF Hong Kong veranstaltet. Diese informiert Investoren und Investment-Manager über wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Entwicklungen, Risiken und Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem globalen Klimawandel.

Im Juni 2018 waren wir Gastgeber eines Klimaforums der Principles for Responsible Investment (PRI) in New York, das auf die TCFD-Empfehlungen und den Übergang zu einer kohlenstoffarmem Wirtschaft fokussierte. In der Schweiz sind wir seit mehreren Jahren Gastgeber des Lifefair-Forums. Diese Veranstaltungsreihe setzt sich unter anderem regelmässig mit Klimathemen auseinander. So diskutierten 2018 Experten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zum Beispiel über Multi-Stakeholder-Partnerschaften im Bereich der Lebensmittelversorgungskette und die Kreislaufwirtschaft.

Mitarbeitende für Umweltthemen sensibilisieren

Die Notwendigkeit, natürliche Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen, ist in unserem Code of Conduct verankert. Wir informieren Mitarbeitende aktiv über Umweltfragen und bieten ihnen Gelegenheit zum persönlichen Engagement für die Umwelt.

  • Earth-Hour-Kampagne

  • «Bike to Work»-Kampagne

  • Regionale Nachhaltigkeitsnetzwerke

  • Schulung für Mitarbeitende