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Biodiversität und natürliches Kapital. Unschätzbare Ressourcen.

Zu unserem Bekenntnis zu einer nachhaltigen Entwicklung gehört auch der Schutz der Biodiversität. Wir anerkennen die Notwendigkeit, die Vielfalt der Arten und natürlich ökologische Prozesse zu wahren.

 

Der Begriff «Biodiversität» bezeichnet die Vielfalt des Lebens und seiner Prozesse. Dies schliesst die Vielfalt lebender Organismen, die Unterschiede zwischen ihnen sowie die Ökosysteme und Gemeinschaften, in denen sie existieren, mit ein. Sowohl Ökosysteme als auch die darin herrschende Biodiversität leisten der Menschheit und der Wirtschaft wertvolle Dienste: Sie liefern auf Pflanzen basierende Nahrungsmittel und Medikamente, filtern Schadstoffe, speichern CO2, regenerieren Böden und gewinnen Nährstoffe zurück. Die Methoden zur Bestimmung des Wertes dieses natürlichen Kapitals sowie der volkswirtschaftlichen Kosten von Artenverlust und einer sinkenden Kapazität der Dienste, die Ökosysteme für uns leisten, müssen weiter ausgearbeitet werden. Als Finanzdienstleister ist die Credit Suisse überzeugt, dass solche finanziellen Bewertungsmethoden unerlässlich sind, um das Risiko und die Rendite wirtschaftlicher Aktivitäten und Investitionen, die von diesen Diensten abhängig sind, angemessen einschätzen zu können.

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Projekte und Aktivitäten

Für die Credit Suisse ist der Schutz der Biodiversität integraler Bestandteil ihres Bekenntnisses zu Nachhaltigkeit. Aspekte der Biodiversität werden im Risikomanagementprozess und in den sektorspezifischen Weisungen und Richtlinien der Credit Suisse berücksichtigt. Zudem gehen wir die Aspekte der ökologischen Nachhaltigkeit und nachhaltigen Landnutzung im Dialog mit Anspruchsgruppen an. So haben wir beispielsweise im März 2018 zusammen mit Regierungsvertretern, Entwicklungsorganisationen und Akteuren aus dem Privatsektor an einem regionalen Austausch in Bangkok teilgenommen. Thema des vom Center for People and Forests organisierten Anlasses war die Schaffung von Möglichkeiten zur Wiederaufforstung in Südasien. Im April 2018 beteiligte sich die Credit Suisse an der offiziellen Lancierung der Publikation «Connecting Finance and Natural Capital: Supplement to the Natural Capital Protocol», zu der sie einen Beitrag geleistet hatte. Die Credit Suisse informierte darüber, wie sie Risiken im Zusammenhang mit natürlichem Kapital in ihren Transaktionen angeht und gleichzeitig mit ihren Produkten und Dienstleistungen Chancen in diesem Bereich schafft.

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Naturschutzfinanzierung

(Conservation Finance)

Für die Erhaltung natürlicher Lebensräume und Prozesse, die das Überleben von Menschen, Tieren und anderen Spezies gewährleisten, ist bedeutend mehr Kapital notwendig, als bisher eingesetzt wird. Die Credit Suisse hat in der Naturschutzfinanzierung (Conservation Finance) eine Vorreiterrolle eingenommen und baut ihre Aktivitäten in diesem schnell wachsenden Markt kontinuierlich aus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung langfristiger und diversifizierter Ertragsquellen zum Erhalt der Biodiversität und natürlicher Ökosysteme. 2018 hat die Credit Suisse die fünfte jährliche Conservation Finance Investor Conference in New York sowie ihren ersten Impact Roundtable in Lissabon zu den Themen Meeresschutz und «Blue Economy» veranstaltet. Hierbei liegt der Fokus auf der Schaffung von Anlagemöglichkeiten in neue Geschäftsmodelle, die sich – unter anderem – langfristig positiv auf den Zustand der Weltmeere auswirken. Dies bot einer ausgewählten Gruppe von Ultra-High-Net-Worth-Kunden (UHNW-Kunden) die Möglichkeit zur Diskussion mit führenden globalen Experten in diesem Bereich. Zudem hat die Credit Suisse ihre Rolle als Berater für UHNW-Kunden bei der Naturschutzfinanzierung ausgeweitet und ist Gründungsmitglied der Coalition for Private Investment in Conservation (CPIC), einer sektorübergreifenden Initiative mit dem Ziel, mehr privates Kapital für diesen Bereich einzuwerben. Ausserdem hat die Credit Suisse das Ziel 14 der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen («Leben unter Wasser») in ihr eigenes Green Bond Framework aufgenommen, welches 2018 eingeführt wurde. Weiterführende Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden.

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Kartierung von Lebensräumen

(Habitat Mapping)

Während die Credit Suisse als technischer Berater der Zoological Society of London bei der Entwicklung des Sustainable Palm Oil Transparency Toolkit (SPOTT) von Anfang an beteiligt war, trat sie 2018 auch dem beratenden Fachausschuss für das neu lancierte SPOTT-Instrument im Bereich Holz, Zellstoff und Papier (TPP) bei. Dieses bewertet die öffentliche Berichterstattung von derzeit 50 Holz- und Zellstoffproduzenten zu ihren Richtlinien, dem operativen Geschäft und den Verpflichtungen zu Best-Practice-Ansätzen im Bereich ESG. Die Credit Suisse unterstützte ausserdem die Bedarfsanalyse für die Erweiterung der SPOTT-Plattform, die 2018 abgeschlossen wurde, und war in die Planung für deren Erweiterung auf den Kautschuk-Sektor im Jahr 2019 involviert.